2. Bundesliga

TuS trennt sich von Rapolder

Koblenz: Koschinat springt ein - Yelldell verletzt

TuS trennt sich von Rapolder

Uwe Rapolder

Nicht mehr Trainer in Koblenz: Die TuS und Uwe Rapolder gehen künftig getrennte Wege. imago

Twer erklärte im SWR-Fernsehen, dass er sich mit Rapolder auf eine Vertragsauflösung zum 31. Dezember 2009 geeinigt habe. Die Abfindung liege aber deutlich unter der ursprünglich vertraglich vereinbarten 1 Million Euro. "Uwe Rapolder ist dem Verein entgegengekommen. Das Geld haben wir", sagte Twer und erklärte, dass die Summe in monatlichen Raten gezahlt werde: "Wir hatten 14 Tage lang diskutiert und haben auch berücksichtigt, was Uwe Rapolder für Koblenz geleistet hat."

Yelldell fällt aus

Bis zum Kellerduell gegen den Vorletzten FSV Frankfurt am kommenden Freitag wird Co-Trainer Uwe Koschinat die Mannschaft betreuen. Die erste Hiobsbotschaft erreichte Koschinat bereits: Koblenz muss für vier bis sechs Wochen auf Torhüter David Yelldell verzichten. Der 28-Jährige zog sich in Kaiserslautern einen Innenbandriss im rechten Knie zu.

Koschinats Amtszeit ist begrenzt. In der Winterpause soll dann ein neuer Trainer kommen. Loos sagte dem SID, dass er "jetzt in Ruhe ein Anforderungsprofil für einen neuen Trainer erstellen" werde: "Nach dem wichtigen Spiel gegen Frankfurt werden wir in Ruhe erarbeiten, wie wir in die Rückrunde starten."

Vor seiner Trennung hatte sich Rapolder von Vorstandsmitgliedern offenbar gemobbt gefühlt. "Da werden Dinge gestreut, die sind sehr bösartig, doch ich bin mir sicher, dass ich noch Trainer bin. Es gibt drei Leute im Vorstand, die mich schon länger weghaben wollen. Die Stimmung ist schon ein bisschen vergiftet", sagte Rapolder bei Sky.

Uwe Rapolder begann seine Trainerkarriere in der Schweiz. Im März 1997 übernahm er mit Waldhof Mannheim sein erstes Amt in Deutschland. Es folgten die Stationen LR Ahlen (2001/02), Arminia Bielefeld (März 2004 bis Mai 2005) und 1. FC Köln (Juli bis Dezember 2005). Im April 2007 heuerte er bei der TuS Koblenz an und war bisher in 88 Zweitliga-Partien für die Mittelrheiner verantwortlich.