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Palermo trennt sich von Zenga

Italien: Auch Siena entlässt seinen Trainer

Palermo trennt sich von Zenga

Trainer Walter Zenga (re.)

Abschied aus Palermo: Walter Zenga. imago

Nach der Verpflichtung von Zenga Anfang Juni hatte sich Präsident Maurizio Zamparini noch "sehr froh über unseren neuen Trainer" gezeigt. "Zenga ist ein großartiger Mensch und Coach." Und zunächst häufte sich das Lob für die Arbeit des früheren italienischen Nationaltorhüter. Nach dem neunten Spieltag standen die Sizilianer nach drei Siegen in Serie auf Platz vier der Serie A, José Mourinho pries Zenga nach Inters knappen 5:3-Erfolg gegen Palermo als seinen möglichen Nachfolger an.

Doch vier sieglose Auftritte kosteten Zenga nun den Job. Platz zwölf war dem exzentrischen Klubchef Zamparini, für den Palermo in die Champions League gehört, offenbar zu wenig. Zengas Nachfolger auf dem Schleudersitz von Palermo wird Delio Rossi. Der Klub gab die Verpflichtung des früheren Lazio-Coaches am Montagabend auf seiner Internetseite bekannt. Rossi erhält in Palermo einen Vertrag bis Juni 2011.

Siena entlässt Baroni - Malesani kommt

Die zweite Trainerentlassung des Tages vermeldete der AC Siena. Das Schlusslicht der Serie A trennte sich einen Tag nach dem 0:2 gegen Atalanta Bergamo von Marco Baroni. Die Toskaner liegen mit nur sechs Punkten am Tabellenende und haben bereits ebenso viele Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Die Nachfolge Baronis tritt Alberto Malesani an, der einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieb. Der 55-Jährige ist in dieser Saison schon der dritte Übungsleiter in Siena. Baroni hatte Ende Oktober für den entlassenen Marco Giampaolo übernommen.