Cottbus: Jula und Angelov angeschlagen

Wollitz sieht kleine Schwächen

Kann Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz (li.) auf Stürmer Emil Jula (re.) zurückgreifen?

Kann Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz (li.) auf Stürmer Emil Jula (re.) zurückgreifen? imago

Bei bislang allen zehn Liga-Partien standen Jula und Angelov für Cottbus auf dem Platz, fünf Tore gehen auf das Konto der beiden Akteure - vier erzielte Stürmer Jula, eines gelang Mittelfeldmann Angelov. Ob das Duo gegen Bielefeld auflaufen kann, ist indes fraglich. Knieprobleme machen beiden Spielern zu schaffen.

Unabhängig davon will Wollitz, der vor der Saison beinahe als Coach in Bielefeld gelandet wäre, die Arminen ärgern. "Kleine Schwächen" habe er ausgemacht, "die wollen wir ausnutzen". Wohl wissend, dass die Ostwestfalen mit einer beeindruckende Serie von sieben Siegen in Folge die Lausitzer empfangen. "Das zeigt, dass man auch in der ausgeglichenen 2. Liga konstant Erfolg haben kann", so Wollitz.

Der FCE-Trainer kann gegen die Gerstner-Elf wieder auf Stiven Rivic (24, nach Muskelfaserriss) und Roger (24, nach Leistenproblemen) zurückgreifen, die seit Montag am Mannschaftstraining teilnehmen. Zudem lichtet sich das Lazarett weiter: Jiayi Shao (29) und Nils Petersen (20, beide nach Meniskus-OP) dürfen zumindest wieder mit dem Ball arbeiten.

Ich bin froh, endlich schmerzfrei laufen zu können.

FCE-Kapitän Timo Rost

Davon ist Timo Rost noch einiges entfernt. "Ich bin froh, endlich schmerzfrei laufen zu können", erklärt der 32-Jährige. Ende der vergangenen Saison schon ließ er sich wegen Achillessehnenbeschwerden sechs Wochen lang fit spritzen. Diese Saison verpasste der Kapitän bislang jedes Zweitligaspiel. Rost: "Irgendwann rächt sich der Körper - ich hatte damals meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt."