Köln: Stürmer überzeugt und bleibt in der Elf

Trainer-Lob für Ishiaku

Manasseh Ishiaku

Brachte sich nachhaltig in Erinnerung und dürfte auch gegen Wolfsburg eine Chance erhalten: Kölns Stürmer Manasseh Ishiaku. picture-alliance

Auf der Rechnung hatte den 26-Jährigen, der nach verkorkstem ersten Jahr (Sprunggelenksoperation, schwache Leistungen) auch in dieser Spielzeit nicht in Schwung kam, kaum mehr einer.

Außer Zvonimir Soldo! "Ich habe ihn nie abgeschrieben", erklärte Kölns Trainer am Sonntag.

Tags zuvor hatte er den Mittelstürmer für die Startelf nominiert, nachdem Milivoje Novakovic (30) wegen Adduktorenproblemen ausfiel. Ishiaku nutzte die Chance. "Ich war sehr zufrieden. Er hat seine Aufgabe erfüllt, war sehr engagiert und hat das zweite Tor vorbereitet", lobt Soldo, der dem Brecher eine erneute Chance am Mittwoch im DFB-Pokal in Aussicht stellt.

Dann soll Novakovic, der am Montag ins Lauftraining einstieg, eventuell zum Kader gehören, dennoch sagt Soldo: "Gut möglich, dass Mana auch gegen Wolfsburg spielt." Erhält er die Chance, kann Ishiaku weiter an seinem Image arbeiten.

"Er war schon als Söldner abgestempelt", weiß Manager Michael Meier. "Nun hat er bewiesen, dass ihm das Schicksal des FC nicht egal ist." Weitere Belege sind nötig, um das Etikett "Fehleinkauf" abzulegen.