Bayern: Franck Ribery fehlt wieder

Spielmacher? Auch "Schweini" will nicht

Es geht noch nicht: Franck Ribery muss pausieren

Es geht noch nicht: Franck Ribery muss pausieren imago

Es sei ein Fehler gewesen, Ribery in Frankreichs Nationalelf auf den Färöer und im Bundesligaspiel gegen Bremen zu bringen, sagt der neue Trainer des FCB. Ribery sei nach einer kurzen Vorbereitung von nur einer Woche zu früh wieder eingestiegen.

Von seiner Aussage, Ribery als "Nummer 10" hinter den Spitzen zu bringen, rückte van Gaal am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem Offensivmann ab. "Ich werde nie etwas mit einem Spieler machen, was er nicht will", erläuterte der Coach. "Es kann aber auch sein, dass ich einen Spieler überzeuge", fügte der Niederländer an.

"Schweini": "Mir liegt mehr an der Defensive"

Für die Schlüsselposition hinter den Spitzen kündigte der Trainer eine Überraschung an. Möglicherweise heißt diese Option Bastian Schweinsteiger. Doch der Nationalspieler will gar nicht: Die Spielmacher-Rolle sei zu offensiv für ihn, erläuterte "Schweini" am Freitag: "Ich will zwar das Spiel mit klugen Pässen leiten, mir liegt jedoch mehr an der Defensive. Ich hasse es, wenn der Gegner zu viele Angriffschancen bekommt."

Neben Ribery durften sich in van Gaals Amtszeit bereits Thomas Müller, Jose Ernesto Sosa und Neuzugang Alexander Baumjohann versuchen. Überzeugen konnte keiner von ihnen.