Pressetimmen aus England

Die Ein-Mann-Walküre Wagners

Wagner trifft

Debakel für England, "beigebracht vom alten Feind" - die englische Presse war wie immer deutlich in ihrer Wortwahl. imago

The Sun

"Psycho-Wunden nach dem Zerschmettern – Stuart Pearce räumte ein, dass seinen England-Kids die Final-Demütigung schmerzte."

Daily Mail

"Der alte Feind zeigt Klasse – Dieses Mal war kein Elfmeterschießen nötig, wie Horst Hrubesch Stuart Pearce angekündigt hatte. Was er aber nicht voraussagte, war der ganze Horror der Zerstörung, die Pearce und seine Elf erwartete."

Daily Telegraph

"Mal wieder war es eine Götterdämmerung für England gegen die Deutschen, und Wagner war sogar der Komponist. Der Duisburg-Stürmer Sandro Wagner, eine Ein-Mann-Walküre, stürzte die England-Abwehr ins Chaos und schlug zweimal zu, als Deutschland Stuart Pearce' Jungs das Licht ausknipste. Wie peinlich. England wurde deklassiert und vollkommen überlistet."

The Times

"Lasst uns auf das Gute schauen. Wenigstens werden diese England-Spieler nicht mit einem dämlichen Etikett wie 'Goldene Generation' belastet. Und Stuart Pearce muss sich keine Sorgen machen, in albernen Spekulationen mit (England-Trainer) Fabio Capellos Job in Verbindung gebracht zu werden."

Spielbericht

The Guardian

"Torwart-Patzer sind nicht alleinige Spezialität der Senioren-Mannschaft. Auch nicht schmerzliche Niederlagen, wo doch der Ruhm schon so nah lag. Zwei Jahre der Hoffnungen und sorgfältiger Vorbereitungen gingen an diesem Abend in Rauch auf, und die Nation durchlebte das altbekanntes Gefühl der Enttäuschung."

The Independent

"Die Jahre der Schmerzen gehen weiter, und Stuart Pearce' Peinigung durch Deutschland nimmt kein Ende. Seine Mannschaft verpasste nicht nur den ersten Sieg bei einer U-21-EM seit 1984, sondern erlitt eine Demütigung, beigebracht vom alten Feind."