Türkiyemspor bleibt im Norden

Der SVW spielt im Westen

Ermin Melunovic (Mannheim, li.) und Marcel Stadel (Kassel)

Treffen nächste Saison wohl nicht mehr aufeinander: Mannheims Melunovic (li.) und Kassels Stadel. imago

In der vergangenen Saison hatte Mannheim in der Regionalliga Süd den vierten Platz belegt. Im Westen wird Waldhof auf Vereine wie Preußen Münster, Eintracht Trier und die zweiten Mannschaften des 1. FC Köln oder des 1. FC Kaiserslautern treffen.

Der "Wechsel" des SV Waldhof wird möglicherweise nicht der einzige in der Regionalliga bleiben. Bis zum 3. Juli entscheidet das DFB-Präsidium über die Zusammensetzung der einzelnen Regionalliga-Staffeln. Dabei zählen neben der regionalen Lage eines Vereins auch die Anzahl der zweiten Mannschaften in den Ligen – der DFB will hier ein Gleichgewicht schaffen – zu den Entscheidungskriterien des Verbandes.

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Vor zwei Wochen hatte bereits Hessen Kassel bekannt gegeben, die Süd-Staffel verlassen und in Zukunft in der Regionalliga Nord spielen zu wollen. Der Verein erhofft sich sportlich attraktivere Duelle und bessere Aufstiegschancen. Die Regionalliga Süd bekommt für die kommende Saison mit den aus der 3. Liga abgestiegenen Stuttgarter Kickers und VfR Aalen zwei weitere Traditionsvereine zugeteilt.

Türkiyemspor bleibt viertklassig

Nach dem Verzicht von Kickers Emden auf einen Startplatz in der Regionalliga hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den freigewordenen Platz an Türkiyemspor Berlin vergeben.

Die Berliner bleiben damit trotz ihres sportlichen Abstieges in der Regionalliga Nord, teilte der DFB am Montag mit. Kickers Emden hatte sich aus finanziellen Gründen für einen Rückzug aus der 3. Liga und einen Neuanfang in der fünftklassigen Oberliga entschieden.