Karlsruhe: Schäfer und Demirtas kommen

Iashvili folgt Aduobes Beispiel

Aduobe und Iashvili

Weiter vereint: Alexander Iashvili verlängerte einen Tag nach Godfried Aduobe seinen Vertrag beim KSC. imago

Der 31-jährige Iashvili wechselte 2007 vom SC Freiburg zum badischen Konkurrenten. In 51 Erstligapartien kam der Georgier jedoch nur auf drei Tore. Zwei davon erzielte er jedoch im Saisonfinale am 32. Spieltag beim 2:3 gegen Hannover und einen Spieltag vor Saisonende bei Werder Bremen (3:1). "Ich bin überzeugt davon, dass dies die richtige Entscheidung für mich ist", erklärte der Nationalspieler laut einer KSC-Mitteilung.

Der Karlsruher SC wird in der 2. Bundesliga auch auf seinen defensiven Mittelfeldspieler Godfried Aduobe zurückgreifen können. Der Ghanaer unterschrieb am Freitag einen neuen Zweijahresvertrag. Entsprechend froh zeigt sich nun KSC-Manager Rolf Dohmen, der auch Osnabrücks Andreas Schäfer und den Mainzer Christian Demirtas nach Baden lotste. "Aduobe bringt auf seiner Position sowohl die Klasse als auch Erfahrung mit, auf die wir in der zweiten Bundesliga in der neuen Saison bauen können", so Dohmen. Aduobe spielt seit Januar 2005 in Karlsruhe und absolvierte bisher 46 Bundesligaspiele und 73 Zweitligapartien (2 Tore). "Auch ich bin froh, dass ich bleibe und wir eine Einigung erzielt haben", sagte Aduobe.

Neuzugänge Schäfer und Demirtas

Auf den Außenbahnen scheint der KSC in der nächsten Spielzeit gut versorgt. Mit Osnabrück in die dritte Liga abgestiegen, wechselte Linksverteidiger Andreas Schäfer nach Baden und soll dort das Erbe von Christian Eichner antreten, den es zum Bundesligisten Hoffenheim gezogen hatte. Schäfer unterschrieb einen Zweijahresvertrag, der bis zum Juni 2011 Gültigkeit besitzt.

Für exakt den selben Zeitraum baut der KSC auf einen weiteren Außenbahn-Spezialisten. Christian Demirtas, der beim Aufsteiger aus Mainz in der vergangenen Serie, auch wegen einer Entzündung der Patellasehne, lange außen vor blieb, und lediglich einen Einsatz zu verzeichnen hatte, kommt ablösefrei.

Wechselt zum KSC: Andreas Schäfer, hier noch im Trikot des VfL Osnabrück.

Wechselt zum KSC: Andreas Schäfer, hier noch im Trikot des VfL Osnabrück. imago

Dagegen scheinen bei Abwehrtalent Stefano Celozzi die Zeichen auf Abschied zu stehen. "Ich will weiter in der ersten Bundesliga spielen", so der 20-Jährige, dessen Vertrag jedoch auch für die zweite Liga gültig ist. Allerdings hat laut einem Bericht der Rhein-Neckar Zeitung Dohmen Celozzis Berater wissen lassen, dass er den Außenverteidiger für eine Ablösesumme von drei Millionen Euro ziehen lassen würde. Neben dem 1. FC Köln sollen auch Borussia Dortmund, Schalke 04 und der VfB Stuttgart Interesse an Celozzi haben, aus dem Ausland lockt zudem die PSV Eindhoven.