Frankfurt: Skibbe glaubt an Caio

Eintracht hat Interesse an Allagui

Fürths Torjäger Sami Allagui

Im Visier der Eintracht: Sami Allagui. picture alliance

Die Begründung des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen zu den Vorschusslorbeeren für den neuen Hoffnungsträger: "Wir sind gereift als Verein. Deshalb ist nichts mehr gegen zwei Jahre einzuwenden." Skibbe, mit dem Bruchhagen als erstem Kandidaten auf seiner Prioritätenliste gesprochen hatte, und Frankfurt - das könnte passen. Eintracht in der Trainerfrage, die scheint mit der Wahl des Funkel-Nachfolgers jedenfalls wieder gegeben. "Wir wollten von Anfang an ihn. Und Skibbe wollte unbedingt zu uns." Für Präsident Peter Fischer hat der Tabellendreizehnte seinen Wunschtrainer verpflichtet.

Damit 47.400 Zuschauer, die im Schnitt zu den Heimspielen kamen, künftig möglichst oft zufrieden nach Hause gehen, ist man sich über die Zielsetzung einig. Bruchhagen: "Zuletzt war im Spiel eine gewisse Behäbigkeit und Vorhersehbarkeit zu sehen. Wir wünschen uns alle einen doch etwas attraktiveren Fußball." Dazu sollen auch neue Spieler beitragen. Handlungsbedarf besteht vorrangig im Mittelfeld. Im Angriff gehört der tunesische Nationalspieler Sami Allagui (23/Greuther Fürth/15 Saisontore) zum Kreis derjenigen, die Frankfurts Interesse geweckt haben.

Caio

"Der kann was": Michael Skibbe ist von Caios Potenzial überzeugt. imago

Den Brasilianer Caio sieht Skibbe indes nicht als Problemfall. "Ich traue mir zu, ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Caio hat sehr großes Potenzial. Bei ihm ist noch ein richtiger Sprung zu erwarten", glaubt der neue Eintracht-Coach. Von der Qualität des Kaders ist Skibbe überzeugt: "Es ist ein guter Mix aus erfahrenen und jüngeren, sehr talentierten Spielern. Mit zwei, drei Neuzugängen werden wir sehr gute Perspektiven haben."