Aalen - Emden: Richter Interimscoach

Sander pfeift aus "allerletztem Loch"

Petrick Sander, VfR Aalen

Aalens Trainer Petrik Sander gehen allmählich die Spieler aus. Imago

Innenverteidiger Fabian Ammon muss warten. "Auf dieser Position sind Experimente mit einem hohen Risiko verbunden", sagt Sander. Bleibt noch ein gelernter Innenverteidiger übrig: Moses Sichone, vor knapp zwei Wochen wegen einer Zechtour suspendiert. "Moses wird wieder dabei sein", sagt der Trainer und hofft, dass Sichone "aus dem Schuss vor den Bug gelernt hat". Auch Vitus Nagorny kehrt nach "Stinkefinger-Affäre" und Rotsperre zurück. Der Stürmer hat sich vor dem Spiel gegen Emden nochmals bei den Fans entschuldigt. Sander: "Das war sehr mutig von ihm, aber richtig verzeihen werden ihm die Fans erst dann, wenn er entscheidende Tore erzielt."

Mit dem 0:0 hat Emden die wohl allerletzte Chance verspielt, noch mal ins Rennen um den Relegationsplatz eingreifen zu können. Drei Punkte aus den sieben Spielen sind "zu wenig", wie Trainer Stefan Emmerling befand, der zwei Tage nach der Partie am Donnerstag seinen sofortigen Abschied bekanntgab und vorzeitig zum Zweitligisten Rot-Weiß Ahlen wechselt. Den Posten von Emmerling bei den Kickers übernimmt bis zum Saisonende Co-Trainer Thomas Richter.