Mainz: Buckley mit Torvorlage beim Einstand

Heidel vermisst die Disziplin

Christian Heidel

War mit der Leistung seiner Elf nicht zufrieden: Mainz-Manager Christian Heidel. picture-alliance

Doch was mit Ausnahme des zweiten Treffers im Anschluss folgte, konnte keinem der FSV-Verantwortlichen gefallen. "Relativ schwer" sei es ob des "tief stehenden Gegners" gewesen, versuchte Torschütze Heller die schwache Partie der Mainzer zu rechtfertigen.

Doch dabei lagen die Probleme der Andersen-Elf weniger in der Offensive, sondern vor allem in der eigenen, allzu laxen Defensivarbeit, die bereits mit der unzureichenden Rückwärtsbewegung im Mittelfeld begann. "Wir waren nicht kompakt, nicht bissig genug und hatten zu viele Fehler in der Defensive," stellte Andersen zu Recht fest.

Schärfere Kritik, verpackt in harsche Worte, richtete Manager Christian Heidel an seine Akteure: "Unsere taktische Disziplin lässt zu wünschen übrig. Einigen ist das Ganze hier wohl etwas zu Kopf gestiegen", bemängelte er die Einstellung des Teams vehement.

Und auch die Angst um das Verpassen des Saisonziels Aufstieg wird angesichts von nur zwei Remis aus den vergangenen vier Spielen immer mehr zum Thema. Präsident Harald Strutz hat den Blick jedenfalls schon besorgt Richtung Tabelle gerichtet: "Wir haben heute nichts verloren, außer wertvollen Boden zur Spitze." Noch ist der FSV mit nur zwei Punkten Rückstand auf Greuther Fürth in Schlagdistanz.