2. Bundesliga 1999/00, 10. Spieltag

SPIELBERICHT

Ein Teilerfolg zum Einstand des neuen KSC-Trainers Löw, der seine Elf auf gleich vier Positionen umstellte. Die überraschendste Änderung: Routinier Schütterle kehrte als Libero in die Startelf zurück, agierte auf einer Höhe mit den Manndeckern. Von Beginn an spielten beide Teams auf Sieg, auch der KSC versteckte sich nicht. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne größere taktische Zwänge. Die Partie war flott, eine klare spielerische Linie fehlte jedoch hüben wie drüben.

Nach der Pause gingen beide Teams aggressiver zu Werke, wodurch auch der letzte Spielfluss verloren ging. 96 suchte sein Heil in der Offensive, wirkte aber verkrampft. Fehlende Präzision im Abspiel machte die Partie unansehnlich, erfolgversprechende Chancen blieben selten. Der KSC war mit seiner Kontertaktik genauso weit vom Siegtreffer entfernt wie die feldüberlegenen 96er.

Von Bernd Jankowski