Bundesliga Analyse

Bundesliga

Häßler läßt die Löwen vom Europa-Cup träumen

Bundesliga, 17. Spieltag: TSV München 1860 - 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)

Häßler läßt die Löwen vom Europa-Cup träumen

Spieler des Spiels

Daniel Hoffmann Tor

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Max (4', Kopfball, Häßler)

1:1 Djorkaeff (15', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Strasser)

2:1 Häßler (75', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Riedl)

TSV 1860

D. Hoffmann 2 - Tapalovic 3,5, Vanenburg 3 , Kurz 3 - Zelic 4, Stranzl 4 , Riedl 4, Cerny 3,5 , Häßler 3,5 - B. Winkler 3,5 , Max 2,5

K'lautern

Gospodarek 3 - Basler 5 , H. Koch 4 , Schjønberg 3,5 - Strasser 3,5, Mar. Wagner 4, Sforza 4 , Ratinho 4 , Hristov 4 - Marschall 4, Djorkaeff 2,5

Schiedsrichter-Team

Hellmut Krug Gelsenkirchen

5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

27.000

1860 München hat sich in der Spitzengruppe festgesetzt und dem weiter kriselnden 1. FC Kaiserslautern den Abschluss der Vorrunde verdorben. Durch das hart erkämpfte 2:1 (1:1) gegen die Pfälzer blieben die 60er im fünften Spiel unbesiegt und unterstrichen ihre Ambitionen auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft. Die "Roten Teufel" dagegen kassierten die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie und rutschen in der Tabelle weiter ab. Vor der Minuskulisse von 27.000 Zuschauern brachte Goalgetter Max die Münchner schon nach vier Minuten mit seinem achten Saisontor in Führung. In der 15. Minute erzielte Weltmeister Djorkaeff nach einer Attacke von Häßler an Strasser per Foulelfmeter den Ausgleich. 15 Minuten vor Schluss traf Häßler auch per Foulelfmeter zum 2:1 für die “Löwen“, nachdem Marschall im Strafraum Riedl zu Fall gebracht hatte. Die letzten zwölf Minuten mussten die Gäste ohne Basler auskommen: Schiedsrichter Krug (Gelsenkirchen) zeigte dem früheren Bayern-Star wegen absichtlichen Handspiels die Gelb-Rote Karte . Lauterns Trainer Otto Rehhagel versuchte, mit einer stark veränderten Mannschaft den Negativtrend zu stoppen. Im Tor stand Gospodarek für den zuletzt schwachen Reinke. Basler spielte Libero, und im Sturm feierte Goalgetter Marschall nach dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback. In der 66. Minute hatten die Lauterer jedoch Pech, als ein regelrechter Treffer von Marschall aus dem Gewühl im Münchner Fünfmeterraum heraus von Schiedsrichter Krug nicht anerkannt wurde. Die Münchner hätten die Partie durchaus früher entscheiden können, doch Winkler (24.) und Max (49.) vergaben in aussichtsreicher Position. Bei den seltenen Lauterer Gegenangriffen scheiterten Strasser (51.) und Wagner (68.).