Bundesliga Analyse

Bundesliga

Wilmots Elfmetertor reichte wieder nicht

Bundesliga, 14. Spieltag: FC Schalke 04 - SC Freiburg 2:2 (1:1)

Wilmots Elfmetertor reichte wieder nicht

Spieler des Spiels

Gerald Asamoah Sturm

2,5
Spielnote

4,5
Tore und Karten

0:1 Sellimi (34', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Baya)

1:1 Asamoah (38', Linksschuss, van Kerckhoven)

2:1 Wilmots (83', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Kmetsch)

2:2 F. Bruns (87', Linksschuss, Ramdane)

Schalke

Schober 5 - Waldoch 2,5, Nemec 5 , van Kerckhoven 2,5 - Büskens 4 , Alpugan 4 , Kmetsch 4 , Oude Kamphuis 3 , Wilmots 4,5 - Asamoah 2,5 , E. Sand 3

Freiburg

Golz 3 - D. Schumann , Korell 4 , St. Müller 4 - A. Zeyer 3, T. Willi 5,5 , Kobiashvili 5, Weißhaupt 4,5, Baya 5 - Sellimi 5 , F. Bruns 4,5

Schiedsrichter-Team

Hartmut Strampe Handorf

4
Spielinfo

Stadion

Parkstadion

Zuschauer

29.100

Schalke 04 kann zu Hause einfach nicht mehr gewinnen. Die Königsblauen kamen vor 29.100 Zuschauern trotz deutlicher Überlegenheit gegen den SC Freiburg über ein unbefriedigendes 2:2 (1:1) nicht hinaus. Die schwache Heimbilanz der Mannschaft von Trainer Huub Stevens lautet: ein Sieg gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching, zuletzt viermal in Serie ein Unentschieden im Parkstadion. Die Mannschaft aus dem Breisgau ging sogar in der 34. Minute durch den Tunesier Sellimi per Foulelfmeter in Führung, der damit seinen achten Saisontreffer markierte (davon drei Elfmeter). Asamoah glich für Schalke in der 38. Minute nach einem schönen Zuspiel von Nico van Kerckhoven aus. Wilmots ließ die Schalker Fans durch sein 60. Bundesligator per Foulelfmeter schon an den Sieg glauben (86.), doch U 21-Nationalspieler Bruns (87.) rettete nach einem Patzer von Keeper Schober den Freiburgern einen Punkt. Das Schalker Spiel litt deutlich unter dem Fehlen des verletzten Kapitäns Olaf Thon. Ohne den Kopf der Mannschaft fehlten den Königsblauen die spielerischen Elemente gegen die Gäste, die in fünf Begegnungen auf Schalke nur einmal (30. März 1996, 0:3) verloren. Trotz der Fehlpass-Orgie hatten die Gelsenkirchener genügend Chancen, um die drei Punkte einzufahren, doch alle wurden vergeben. Freiburg hatte über die gesamte Spielzeit nicht eine einzige zwingende Torchance, doch Schalke war der richtige Aufbaugegner nach zwei Niederlagen in Folge für das Team von Trainer Volker Finke. Die gut organisierte Abwehr verteidigte mit Kampfgeist das dritte Auswärts-Remis.