Bundesliga Analyse

Bundesliga, 12. Spieltag, Hertha BSC Berlin - 1. FC Kaiserslautern 0:1 (0:1)

Rote Teufel im Steigflug, Hertha droht der Absturz

Spieler des Spiels

Youri Djorkaeff Mittelfeld

1,5
Spielnote

3
Tore und Karten

0:1 Strasser (38', Linksschuss, Djorkaeff)

Hertha

Kiraly 2,5 - van Burik 4, Rekdal 3,5, Sverrisson 4,5 - An. Schmidt 4,5, Neuendorf 4,5 , Covic 5 , Michalke 3,5, Wosz 3,5 - Daei 4, Aracic 5

K'lautern

Reinke 3 - Ramzy 3, H. Koch 3, Schjønberg 3 - Roos 3 , Strasser 2,5 , Ratinho 2,5 , Sforza 3 , Mar. Wagner 3,5, Djorkaeff 1,5 - Marschall 3,5

Schiedsrichter-Team

Lutz Wagner Kriftel

2,5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

40.992

Die Hertha aus Berlin schlittert weiter in die Krise. Auch ohne Neuzugang Mario Basler feierte der 1. FC Kaiserlautern mit dem 1:0 (1:0) in Berlin den dritten Sieg in Folge und schaffte damit den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Durch das erste Bundesliga-Tor von Strasser in der 38. Minute müssen die Berliner seit fünf Spielen auf einen Sieg warten. Damit verpatzten die Hauptstädter auch die Generalprobe für das Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona am kommenden Dienstag. Die Roten Teufel zeigten vor dem Uefa-Cup-Spiel gegen den RC Lens spielerisch eine starke Leistung. Vor 40.992 Zuschauern im Olympiastadion hätte die Mannschaft von Trainer Rehhagel schon in der ersten halben Stunde in Front gehen müssen, aber Marschall scheiterte zwei Mal gegen Hertha-Schlussmann Kiraly (16., 27.). Strasser traf vor seinem Treffer zunächst per Kopf den Pfosten und kam nach einem Zuspiel von Djorkaeff mit dem Knie zum Siegtor an den Ball. Die Berliner hatten sich ab der ab der 20. Minute zwar etwas gefangen, doch ihre Aktionen wirkten zu einfallslos. Trainer Röber setzte nach der Halbzeit auf volles Risiko, brachte Preetz, Roy und Thom, doch die besseren Chancen besaßen weiterhin die Lauterer: Einen Pfostenschuss von Djorkaeff (72.) und einen Freistoß des Weltmeisters (74.), den Kiraly entschärfte.