Bundesliga Analyse

Bundesliga 1999/00, 4. Spieltag

Bundesliga, 4. Spieltag, Hamburger SV - Hertha BSC 5:1 (3:0)

Furioser HSV untermauert Spitzenposition

Spieler des Spiels

Roy Präger Sturm

1
Spielnote

2
Tore und Karten

1:0 Hollerbach (2', Linksschuss)

2:0 Präger (24', Linksschuss, Cardoso)

3:0 Präger (41', Rechtsschuss, Cardoso)

4:0 Präger (67', Rechtsschuss, Mahdavikia)

4:1 Dárdai (84', Linksschuss)

5:1 N. Kovac (90', Rechtsschuss, M. Groth)

HSV

Butt 2,5 - A. Fischer 3,5, Hoogma 2,5, Hertzsch 3 - N. Kovac 2,5 , M. Groth 3, Hollerbach 2,5 , Cardoso 2 - Mahdavikia 2, Präger 1 , Yeboah 3,5

Hertha

Kiraly 3,5 - Veit 5 , Herzog 4,5, Helmer 4,5, M. Hartmann 5 - Thom 4 , Konstantinidis 4,5 , Dárdai 3 , Wosz 5 , Neuendorf 4,5 - Preetz 5

Schiedsrichter-Team

Georg Dardenne Nettersheim

2,5
Spielinfo

Stadion

Volksparkstadion

Zuschauer

40.701

Mit einem 5:1 (3:0) im Schlagerspiel setzten die Hanseaten ihren Höhenflug fort und rissen die 40 701 Zuschauer im Volksparkstadion zu Begeisterungsstürmen hin. Aus der starken Gastgebermannschaft ragte ein Spieler besonders heraus: Roy Präger erledigte die Berliner mit drei Treffern in der 24., 41. und 67. Minute fast allein. Die weiteren Tore steuerten Hollerbach (2.) und Nico Kovac (90.) bei. Für Hertha glückte Pal Dardai nach einem Sololauf der Ehrentreffer (84.). Vier Tage vor der Champions-League-Premiere bei Galatasaray Istanbul misslang den ersatzgeschwächten Gästen mit einer desolaten Vorstellung die Generalprobe gründlich. Symptomatisch für die Berliner Leistung war auch, dass der wiedergenesene Michael Preetz mit einem zweifelhaften Foulelfmeter am HSV-Keeper Hans-Jörg Butt scheiterte (54.). Hamburg brachte der Röber-Elf die erste Niederlage nach elf Spielen bei und revanchierte sich für die 0:4- und 1:6-Schlappen der vergangenen Saison. Mit einem energischen Sturmlauf in den Anfangsminuten hatte der Hausherr den Kontrahenten aus der Hauptstadt förmlich überrollt und lediglich versäumt, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Am Sieg des HSV bestanden jedoch nie richtige Zweifel - zu schwach agierte die Hertha vor allem in der Hintermannschaft, der auch Neuzugang Thomas Helmer nicht die nötige Sicherheit verleihen konnte.