DFB-Pokal Analyse

DFB-Pokal

Die Analyse

Die Analyse

Düsseldorf: Juric (4) - Katemann (3), Beeck (3) - Addo (2) - Cartus (3), Niestroj (2,5), Dobrowolski (1,5), Istenic (3,5), Dybek (3,5) - Pizarro (3), Tare (2,5) München: Hofmann (5) - Greilich (5), Vanenburg (3,5), Tyce (5) - Dinzey (5) - Cerny (3,5), Stevic (4), Ouakili (4), Heldt (4) - Winkler (4,5), Hobsch (5)

Eingewechselt: 83. Bach (-) für Pizarro, 89. Tengstedt (-) für Cartus - 58. Schroth (5) für Hobsch, 60. Borimirov (5) für Ouakili, 83. Jovov (-) für Stevic Reservebank: Walther (Tor), Murati, Nehrbauer, Jack, Shittu - Hoffmann (Tor), Malz, Gorges

Tore: 1:0 Pizarro (24., Kopfball, Vorarbeit Dobrowolski), 1:1 Ouakili (31., Kopfball, Vorarbeit Stevic), 2:1 Tare (81., Linksschuß, direkter Freistoß) Chancen: 7:3 Ecken: 13:5 SR: Steinborn (Sinzig - Assistenten: Schütz und Schneider), Note 2, leitete unauffällig und sicher, war stets auf Ballhöhe Zuschauer: 7000 Gelbe Karten: Dinzey, Vanenburg Spielnote: 3,5 Spieler des Spiels: Igor Dobrowolski. Der Russe führte im Düsseldorfer Mittelfeld glänzend Regie, war enorm ballsicher und bewies tolle Übersicht.

Personal: Der Zweitligist startete mit zwei Umstellungen: Dobrowolski übernahm die zentrale Position von Nehrbauer, Dybek rückte anstelle von Unger auf die linke Seite. Bei den Münchnern fiel Kurz aus (Gehirnerschütterung), Heldt spielte wieder auf der linken Seite und Tyce diesmal als Manndecker. Dazu kam Winkler wieder für Schroth ins Team, und Dinzey ersetzte Zelic im defensiven Mittelfeld.

Taktik : Fortuna spielte mit mutiger Offensivausrichtung: Libero Addo war ständig vor seinen Manndeckern Beeck und Katemann postiert und schuf so eine Überzahl im Mittelfeld. Bei den Gästen kümmerte sich Dinzey um Spielmacher Dobrowolski, bei Ballbesitz orientierte sich meist Ouakili in die zentrale Position, abgesichert von Stevic.

Spielverlauf: Vor allem bei hohen Bällen war die Löwen-Deckung meist nicht im Bilde; so ermöglichte Torwart Michael Hofmann mit kapitalem Stellungsfehler das 0:1. Die eigentlich offensiv ausgerichteten Außen Cerny und Heldt sahen sich starken Kontrahenten (Dybek und Cartus) gegenüber und mußten ständig in der Defensive aushelfen. Weil die Fortunen in den Zweikämpfen aggressiver einstiegen und läuferisch mehr boten, erarbeitete sich der Zweitligist deutlich mehr Torchancen. Die Zuordnung der Löwen im Defensivbereich paßte überhaupt nicht, die Feinabstimmung fehlte, und auch mit weiteren Offensivkräften (Borimirov und Schroth) bekamen die Münchner die Partie nicht in den Griff.

Fazit: Ein völlig verdienter Düsseldorfer Sieg dank größerer Laufbereitschaft und Aggressivität, aber auch spielerischer Überlegenheit.

Spieler des Spiels

Igor Dobrovolski Mittelfeld

1,5
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Pizarro (24', Kopfball, Dobrovolski)

1:1 Ouakili (31', Kopfball, Stevic)

2:1 Tare (81', direkter Freistoß, Linksschuss)

Düsseldorf

Juric 4 - Katemann 3, Beeck 3, D. Addo 2 - Cartus 3 , Dybek 3,5, Niestroj 2,5, Istenic 3,5, Dobrovolski 1,5 - Pizarro 3 , Tare 2,5

TSV 1860

M. Hofmann 5 - Greilich 5, Vanenburg 3,5 , Tyce 5 - Mazingu-Dinzey 5 , Cerny 3,5, Heldt 4, Stevic 4 , Ouakili 4 - B. Winkler 4,5, Hobsch 5

Schiedsrichter-Team

Edgar Steinborn Sinzig

2
Spielinfo

Stadion

Rheinstadion

Zuschauer

7.000

Es berichtet Oliver Bitter