Bundesliga

Streit fliegt aus dem Kader

Schalke: Vertrag mit Varela aufgelöst

Streit fliegt aus dem Kader

Verbannt: Peter Lövenkrands (li.) und Albert Streit müssen zur zweiten Mannschaft des FC Schalke.

Verbannt: Peter Lövenkrands (li.) und Albert Streit müssen zur zweiten Mannschaft des FC Schalke. imago

Müller wirft Streit und Lövenkrands vor, nicht mit vollem Einsatz bei der Sache zu sein. "Wir brauchen einen Kader, in dem jeder sich voll und ganz auf Schalke konzentriert und nicht mit den Gedanken schon anderswo ist."

Im Fall des Brasilianers Zé Roberto, der am Wochenende unentschuldigt beim Training fehlte, kündigte der Manager an, den Kontakt zum Spieler zu suchen: "Er hat einen klaren Verstoß gegen seinen Arbeitsvertrag begangen."

Der ursprünglich bis zum Saisonende laufende Vertrag mit Mittelfeldspieler Gustavo Varela wurde derweil zum 31. Dezember 2008 aufgelöst. Der 30-jährige Uruguayer hatte nach vielen Verletzungen in der Hinrunde kein Spiel bestritten.

"Es ist für beide Seiten besser, zum jetzigen Zeitpunkt auseinander zu gehen", sagte Müller. Varela bestritt insgesamt 82 Bundesligaspiele für den FC Schalke 04 und erzielte dabei acht Tore.

Aufgerückt in den Profi-Kader ist dafür der 19-jährige Danny Latza. "Danny ist ein großes Talent. Er hat nun die Chance, sich im täglichen Training weiter zu verbessern und sich für höhere Aufgaben anzubieten", so Ruttten. Latza war im vergangenen Sommer mit der deutschen U19-Nationalmannschaft Europameister geworden.