DFB-Trainer wechselt in den Iran

Rutemöller berät Daei

Erich Rutemöller

Neuer Tätigkeitsbereich Vorderasien: Erich Rutemöller. imago

"Ich werde ­- die Qualifikation vorausgesetzt -­ bis nach der WM 2010 für den iranischen Verband tätig sein. In welcher Funktion genau, das wird Inhalt der noch ausstehenden Gespräche sein", wird Rutemöller auf der DFB-Internetseite. Im Januar will er sich mit seinem künftigen Arbeitgeber hierzu treffen.

Der 63-Jährige habe dem Werben Daeis "gerne" nachgegeben. "Ich freue mich auf diese angenehme und spannende Aufgabe."

Rutemöller ist seit 1994 hauptamtlich für den DFB tätig, über sieben Jahre war er Chefausbilder an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln. Der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann strich ihn jedoch im Mai 2005 aus dem Berater- und Trainerstab der Nationalmannschaft. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer holte Rutemöller später wieder als Juniorentrainer ins Verbandsboot.

Auf Vereinsebene arbeitete Rutemöller für den 1. FC Köln und Hansa Rostock.

Gut im Rennen

Der Iran liegt im Kampf um ein WM-Ticket derzeit als Zweiter der Gruppe B gut im Rennen. "Der Start in die WM-Quali verlief verheißungsvoll", meinte Rutemöller, der in der Vergangenheit bereits für den DFB im Iran als Ausbilder tätig war und dabei Kontakt zu Ali Daei knüpfen konnte.

"Die Trainer sind gut geschult, und Fußball ist die Sportart Nummer eins im Iran. Zudem nimmt der Verband eine Führungsrolle in der Asiatischen Konföderation ein", lobte Rutemöller.