Borussia Dortmund: "Kuba" soll neuen Vertrag erhalten

Subotic ist "total unverkäuflich"

Borussias Jakub Blaszczykowski und Neven Subotic

Zwei Leistungsträger der Dortmunder: Borussias Jakub Blaszczykowski und Neven Subotic. imago

Vor dem Hintergrund hochspekulativer italienischer Medienberichte, die Neven Subotic (20) schon mit eineinhalb Beinen beim SSC Neapel sehen, erklärte Hans-Joachim Watzke den Innenverteidiger jetzt kurzerhand für "total unverkäuflich", mit dem unmissverständlichen Zusatz: "Egal, welche Summe geboten wird." Subotic (Vertrag bis 2013), der sich nach Auskunft von Nationaltrainer Radomir Antic (60) inzwischen entschlossen hat, für Serbien (und nicht für die USA oder Bosnien-Herzegowina) zu spielen, soll einer der Eckpfeiler der neuen Borussia werden.

Genauso langfristig wie den für vier Millionen Euro aus Mainz verpflichteten Manndecker bemüht sich der BVB, auch Jakub Blasz-czykowski (23, Vertrag bis 2011) zu binden. BVB-Sportdirektor Michael Zorc (46) kündigte an, dass mit "Kuba" schon im Januar erste Gespräche über eine zeitliche Ausdehnung der Zusammenarbeit (und eine Aufstockung seiner Bezüge) aufgenommen werden sollen. Schon bei Tomas Rosicky (28) war Dortmund ähnlich verfahren - und hatte den Vertrag lange vor dessen Auslaufen verlängert, um dem gestiegenen Marktwert des Mittelfeld-Virtuosen Rechnung zu tragen und bei einem eventuellen Weiterverkauf wirtschaftlich entsprechend zu partizipieren. Dieser Fall trat beim Transfer Rosickys zum FC Arsenal (2006, Ablösesumme zehn Millionen Euro) prompt ein.

Blaszczykowski hat sich in seinem zweiten Jahr in Dortmund zu einem wesentlichen Impulsgeber in der Offensive entwickelt (ein Tor, fünf Assists). Der von Trainer Jürgen Klopp (41) auch wegen seines selbstlosen Engagements in der Rückwärtsbewegung hoch geschätzte Pole war in der Vorrunde mit legalen Mitteln kaum zu stoppen. Gleich dreimal brach man ihm die Nase.

Thomas Hennecke