FC St. Pauli: Trojan ist verletzt

Stanislawski erwartet Schwerstarbeit

Fußball, 2. Bundesliga: Filip Trojan vom FC St. Pauli

Fehlt im Breisgau: St. Paulis Antreiber Filip Trojan. imago

"Wir wollen uns da nicht nur gut verkaufen, sondern effektiv spielen und den nächsten Auswärtssieg feiern", sagt Trainer Holger Stanislawski. Der letzte Erfolg im Breisgau datiert vom 18. August 1995, als in der Bundesliga ein 2:0 gelang.

Dass es bis zur Rückkehr ins Oberhaus trotz des aktuellen Höhenflugs noch ein weiter Weg ist, dessen sind sich bei St. Pauli alle bewusst. Doch immerhin könnte erstmals seit dem Mai 2001 der Sprung unter die Top Drei der Zweiten Liga glücken. Eine Situation, die dem Verein momentan überregional gesteigerte Aufmerksamkeit garantiert. Und so soll in Freiburg weiter fleißig Eigenwerbung betrieben werden. "Wir müssen uns wieder neu beweisen", weiß Innenverteidiger Ralph Gunesch, der mit Marcel Eger im Abwehrzentrum zuletzt für Stabilität sorgte.

Wer neben Eger als linker Außenverteidiger aufläuft, ist allerdings offen. So könnte Jan-Philipp Kalla nach zufriedenstellender Leistung gegen Nürnberg trotz der Genesung von Benjamin Weigelt (Zerrung) in der Startelf verbleiben. Unabhängig von der personellen Besetzung sieht Stanislawski auf seinen Defensivverbund Schwerstarbeit zukommen: "Aufgrund der Ausrichtung beider Mannschaften erwarte ich eine auch für die Zuschauer sehr interessante Partie."

Lutz Wöckener