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HSV unterliegt verdient - Gjasula auf ungewohnter Position

Thioune-Elf verliert gegen dänischen Meister Midtjylland

HSV unterliegt verdient - Gjasula auf ungewohnter Position

Neuzugang in ungewohnter Position: Klaus Gjasula.

Neuzugang in ungewohnter Position: Klaus Gjasula. imago images

Neuzugang Simon Terodde, dessen Verpflichtung nur rund eine halbe Stunde vor Anpfiff des Testspiels offiziell verkündet worden war, war gegen Midtjylland noch nicht mit von der Partie. Als einziger Neuzugang stand Klaus Gjasula in der Startelf - und das nicht unbedingt in gewohnter Position. Chefcoach Daniel Thioune beorderte den Abräumer in die Innenverteidigung an die Seite von Leih-Rückkehrer Jonas David.

Die neu formierte Innenverteidigung hatte in der Anfangsphase gegen den dänischen Meister teils große Probleme, Midtjylland ging enorm hoch ins Pressing und stellte den HSV so immer wieder vor Schwierigkeiten. Erst Mitte des ersten Durchgangs konnte sich der deutsche Zweitligist etwas befreien und kam durch zwei Freistöße von Hunt (23., 29.) zu ersten Möglichkeiten, kurz vor dem Pausenpfiff wurde zudem ein Abschluss von Hinterseer auf der Linie geklärt (42.). Die beste Chance für Midtjylland hatte Stürmer Kaba nach einem haarsträubenden Ballverlust von Jatta in der Vorwärtsbewegung (38.).

Nach der Pause kommt nicht mehr viel vom HSV

Zur Halbzeit wechselte Thioune insgesamt fünf Mal, zudem tauschten einige Spieler ihre Positionen: Narey rückte von vorne links nach hinten rechts, Vagnoman tauschte die Seiten - und Gjasula rückte wieder auf die angestammte Position im defensiven Mittelfeld. Der im Laufe des ersten Durchgangs zustande gekommene Spielfluss im Hamburger Spiel war nach dem Seitenwechsel vollkommen dahin, nach vorne kam bis auf einen Flachschuss von Kinsombi in der Schlussphase (87.) nichts mehr.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Dänen durch Kaba nach Vorarbeit von Paulinho bereits den Führungstreffer erzielt (58.) und auch in der Folge hatte Midtjylland alles unter Kontrolle. Der eingewechselte Torp verpasste zweimal nur knapp (77., 89.), quasi mit dem Schlusspfiff stellte dann Isaksen den absolut verdienten 2:0-Endstand her (90.). Alles in allem präsentierte sich der dänische Meister als zu stark für den HSV, allerdings befindet sich Midtjylland auch in den letzten Zügen der Vorbereitung: Bereits am kommenden Mittwoch tritt der Klub in der Champions-League-Qualifikation gegen Ludogorez Rasgrad an.

mib

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