21:01 - 16. Spielminute

Tor 0:1
Lovren

Kroatien

21:18 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Kroatien)
Caleta-Car
Kroatien

21:22 - 38. Spielminute

Gelbe Karte (Frankreich)
Lenglet
Frankreich

21:27 - 43. Spielminute

Tor 1:1
Griezmann

Frankreich

21:30 - 45. + 1 Spielminute

Tor 2:1
Livakovic
Eigentor
Frankreich

21:47 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Kroatien)
Brekalo
für Rebic
Kroatien

21:57 - 55. Spielminute

Tor 2:2
Brekalo

Kroatien

21:59 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Kroatien)
Vida
für Uremovic
Kroatien

22:01 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Frankreich)
Kanté
Frankreich

22:05 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Frankreich)
Giroud
für Ben Yedder
Frankreich

22:05 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Frankreich)
Camavinga
für Kanté
Frankreich

22:07 - 65. Spielminute

Tor 3:2
Upamecano

Frankreich

22:08 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Kroatien)
Pasalic
für Perisic
Kroatien

22:10 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (Frankreich)
N’Zonzi
Frankreich

22:18 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Kroatien)
Brozovic
Kroatien

22:18 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Kroatien)
Lovren
Kroatien

22:19 - 77. Spielminute

Tor 4:2
Giroud
Handelfmeter,

Frankreich

22:19 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Frankreich)
N. Fekir
für Griezmann
Frankreich

FRA

CRO

UEFA Nations League

Upamecano kontert Brekalo: Frankreich gewinnt unterhaltsame Neuauflage des WM-Finals

Premierentreffer für Leipzigs Innenverteidiger - 17-jähriger Camavinga debütiert

Upamecano kontert Brekalo: Frankreich gewinnt unterhaltsame Neuauflage des WM-Finals

Krönte seinen zweiten Länderspiel-Einsatz mit dem ersten Treffer: Leipzigs Dayot Upamecano (#20).

Krönte seinen zweiten Länderspiel-Einsatz mit dem ersten Treffer: Leipzigs Dayot Upamecano (#20). imago images

Frankreichs Trainer Didier Deschamps nahm stolze sieben Startelf-Änderungen im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Schweden vor: Lenglet, Hernandez, Sissoko, Mendy, Nzonzi, Martial und Ben Yedder waren neu mit dabei. Varane, Dubois, Kimpembe, Digne, Rabiot, Giroud und Mbappé rutschten raus. Somit standen in Hernandez (Bayern) und Upamecano (Leipzig) zwei Bundesliga-Profis in der Startformation.

Kroatien-Coach Zlatko Dalic tauschte fünfmal Personal nach der 1:4-Niederlage in Portugal: Uremovic, Caleta-Car, Melnjak, Brozovic und Perisic ersetzten Jedvaj, Vida, Barisic, Pasalic und Brekalo. Die Offensivreihe der Kroaten vereinte geballte Bundesliga-Erfahrung in sich: Kramaric (steht in Hoffenheim unter Vertrag) wurde flankiert von Rebic (ehemals Frankfurt) und Perisic (gewann mit Bayern die Champions League).

Die Anfangsphase im Stade de France zu Paris gestaltete sich enorm überschaubar, bis auf zwei Schussversuche von Perisic (2.) und Brozovic (4.) tat sich vor beiden Toren nichts. Den Franzosen, die eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette einstudierten, fehlten die Ideen, Kroatien unter Bedrängnis zu bringen. Die Gäste kamen ihrerseits etwas geschmeidiger im Offensivspiel daher, immer wieder angetrieben von Brozovic in der Zentrale.

Dieser schlug in der 16. Minute einen Eckball in den Strafraum, den die Franzosen nicht weit genug klärten. Profiteur war Lovren, der das Leder halblinks im Sechzehner aus der Luft holte und gleichzeitig Hernandez mit einer Finte versetzte. Anschließend holte der Ex-Liverpool-Verteidiger aus und wuchtete den Ball scharf ins rechte Eck - die nicht unverdiente Führung für Kroatien (16.).

Drei Minuten und zwei Aktionen reichen Frankreich

Frankreich brauchte eine weitere Viertelstunde, um selber Torgefahr zu entfachen. Dann tauten Les Bleus etwas auf und kamen zu ersten guten Chancen - ihrerseits angetrieben vom agilen Martial. Dieser schickte Griezmann in die Gasse, der frei vor dem Tor an Livakovic scheiterte (33.). Kurz vor der Pause machte es der Angreifer besser: Nach einer One-touch-Kombination über vier Stationen schob Martial erneut für seinen Mitspieler quer, der jetzt nur noch einschieben musste (43.). Und es kam noch dicker für die Kroaten, denn in der Nachspielzeit kassierten sie sogar das 1:2, wieder hatte Martial seine Füße im Spiel. Nach Ben Yedders Hereingabe traf er zwar nur den Pfosten, doch von dort prallte der Ball an den Rücken von Livakovic, ehe er die Torlinie überquerte (45.+1).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Dalic den Wolfsburger Brekalo, der noch von sich reden machen sollte. Nachdem die Anfangsphase erneut keine Höhepunkte anzubieten hatte, ging es anschließend wieder torreich weiter. Den Anfang machte Brekalo, der sich nach einem langen Lauf halblinks im Strafraum gegen Mendy und Lenglet durchsetzte und im Fallen zum 2:2 einschoss (55.).

Upamecano kontert Brekalo

Es wurde immer unterhaltsamer, weil beide Teams nun sämtliche taktische Fesseln ablegten. Nach Brekalo traf in Upamecano ein weiterer Bundesliga-Profi, der Leipziger köpfte nach einer Griezmann-Ecke aus sechs Metern zu seinem Premierentreffer für Frankreich ein (65.). Kurz darauf hätte Martial bereits die Entscheidung markieren können, scheiterte aber am gut reagierenden Livakovic (74.).

Den Deckel drauf machte schließlich Routinier Giroud, der nach einem umstrittenen Handelfmeterpfiff gegen Brozovic vom Punkt auf 4:2 erhöhte und somit sein Torekonto auf 40 (in 99 Länderspielen) schraubte (77.). Ein weiterer Höhepunkt war die Einwechslung des erst 17-jährigen Camavinga, der zum jüngsten französischen Nationalspieler seit 1914 avancierte und mit einigen schnellen Dribblings auf sich aufmerksam machte.

Tore und Karten

0:1 Lovren (16')

1:1 Griezmann (43')

2:1 Livakovic (45' +1, Eigentor)

2:2 Brekalo (55')

3:2 Upamecano (65')

4:2 Giroud (77', Handelfmeter)

Frankreich
Frankreich

Lloris - Upamecano , Lenglet , Hernandez - Sissoko , Kanté , N’Zonzi , F. Mendy , Griezmann - Ben Yedder , Martial

Kroatien
Kroatien

Livakovic - Uremovic , Lovren , Caleta-Car , Melnjak - Kovacic , Brozovic , Vlasic - Perisic , Kramaric , Rebic

Schiedsrichter-Team
Ovidiu Alin Hategan

Ovidiu Alin Hategan Rumänien

Spielinfo

Stadion

Stade de France

Frankreich brachte das 4:2 über die Zeit und wiederholte das Endspiel-Ergebnis von 2018. Somit fuhr die Equipe Tricolore den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein, während Kroatien weiter auf den ersten Zähler wartet.

Havertz, Thiago und Co.: Die wichtigsten Premier-League-Einkäufe