21:19 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Abraham
Frankfurt

21:36 - 45. + 6 Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Bittencourt
Bremen

21:36 - 45. + 7 Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Trainer Kohfeldt
Bremen

21:35 - 45. + 6 Spielminute

Tor 1:0
Silva
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Frankfurt

22:06 - 60. Spielminute

Tor 2:0
Kamada
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

22:12 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Osako
für Bittencourt
Bremen

22:23 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
da Costa
für Chandler
Frankfurt

22:26 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Selke
Bremen

22:26 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Hinteregger
Frankfurt

22:28 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Sargent
für Vogt
Bremen

22:29 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Kohr
für Kamada
Frankfurt

22:38 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Woltemade
für Augustinsson
Bremen

22:36 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Silva
Frankfurt

22:38 - 90. + 2 Spielminute

Rote Karte (Frankfurt)
Kostic
Frankfurt

SGE

BRE

DFB-Pokal

Nach VAR-Elfmeter und Kamada-Tor: Eintracht im Halbfinale

Kostic sieht spät und unnötig die Rote Karte

Nach VAR-Elfmeter und Kamada-Tor: Eintracht im Halbfinale

Jiri Pavlenka (li.), Daichi Kamada (Mi.)

Daichi Kamada (Mi.) erzielte aus kurzer Distanz per Volleyabnahme das 2:0. imago images

SGE-Trainer Adi Hütter nahm nach dem um einen Tag verschobenen 2:2 bei RB Salzburg in der Europa League nur eine Änderung vor: Rode fiel mit einem Magen-Darm-Infekt aus, Chandler rückte in der Anfangself.

Bei den Bremern entschied sich Florian Kohfeldt im Vergleich zum 0:2 gegen Borussia Dortmund am 23. Spieltag zu zwei Wechseln: Vogt (nach Sehnenverletzung) und Maximilian Eggestein (nach Gelbsperre in der Liga) verdrängten Veljkovic und Osako auf die Bank.

Die wetterbedingte Verschiebung hatte für die beiden Viertelfinalkontrahenten zusätzliche Auswirkung gehabt. Denn die eigentlich für Sonntag geplante Bundesliga-Partie zwischen beiden Teams in Bremen wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, da die Regenerationszeit für die Eintracht zu kurz gewesen wäre.

Lange maue erste Hälfte endet turbulent

Lange Zeit tat sich in der ersten Hälfte der Partie nur sehr wenig. Die Eintracht hatte zunächst mehr Ballbesitz, wurde aber ebenso wenig gefährlich wie die auf Konter lauernden Bremer. Erst nach rund einer halben Stunde nahm das Spiel an Fahrt auf. Hinteregger verfehlte das Tor nach einem Eckball vom Strafraumrand nur knapp (32.). Und auch Werder wurde plötzlich aktiver: Selke zwang Trapp per Kopf zu einer Parade (35.). Nach Distanzschuss von Eggestein musste der Keeper in der 42. Minute erneut eingreifen.

Das Viertelfinale im Überblick

Als nach einer Minute Nachspielzeit alles schon mit dem Halbzeitpfiff rechnete, erhielt Referee Felix Zwayer einen Hinweis von VAR Christian Dingert und sah sich daraufhin ein Handspiel von Augustinsson, der den Ball nach einer Flanke von links im Duell mit Chandler über Schulterhöhe mit der Faust gespielt hatte, an. Die Folge: Strafstoß, den Silva sicher verwandelte (45.+6). So ging es mit einer knappen Führung für die SGE in die Halbzeit. Bei den aufgrund des späten Gegentores und seines Zustandekommens erzürnten Bremern sahen Bittencourt und Coach Kohfeldt noch die Gelbe Karte.

Kamada vollstreckt - Kostic sieht unnötig Rot

Nach der Pause begann die Partie ähnlich abwartend wie zu Beginn von Hälfte eins. Allerdings hatte nun Bremen ein leichtes Plus an Spielanteilen. Die Eintracht benötigte indes nur eine einzige Offensivaktion, um in der 60. Minute bereits die Vorentscheidung zu erzielen: Kostic hatte links viel Platz und fand Kamada, der aus fünf Metern volley zum 2:0 vollstreckte. Kohfeldt reagierte und brachte Osako für Bittencourt (66.). Doch gegen die weiterhin gut postierte Defensive der Hessen fiel den Norddeutschen weiterhin wenig ein.

Erst in der Schlussphase der Partie entwickelte Werder etwas mehr Zug zum Tor und kam zu ein paar Halbchancen (75. Gebre Selassie; 80. Osako; 84. Rashica). Letztlich aber konnte Werder die Eintracht nicht mehr ernsthaft gefährden. Schon in der Nachspielzeit ließ sich Kostic zu einem völlig überflüssigen Tritt von hinten in die Wade von Toprak hinreißen. Während der Serbe sofort die Rote Karte sah, musste der Bremer Abwehrspieler mit der Trage vom Feld befördert werden. Tief in der Nachspielzeit hatten Joker Sargent und Selke unmittelbar vor dem Schlusspfiff noch zwei gute Chancen für Werder (90.+10).

Spieler des Spiels

Kevin Trapp Tor

2,5
Spielnote

Viel Leerlauf, wenig Torraumszenen und kaum Spannung.

5
Tore und Karten

1:0 Silva (45' +6, Handelfmeter, Rechtsschuss)

2:0 Kamada (60', Rechtsschuss, Kostic)

Frankfurt

Trapp 2,5 - Toure 3,5, Abraham 4 , Hinteregger 3 , Ndicka 3,5 - Sow 3,5, Ilsanker 4, Kamada 3 , Chandler 4 , Kostic 5 - Silva 3

Bremen

Pavlenka 3 - Toprak 4, Vogt 4 , Moisander 3,5 - Gebre Selassie 4,5, M. Eggestein 4, Klaassen 4,5, Augustinsson 4 , Bittencourt 3,5 , Rashica 5 - Selke 5

Schiedsrichter-Team

Felix Zwayer Berlin

2
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.500 (ausverkauft)

Die Eintracht tritt am Samstag in der Bundesliga um 15.30 Uhr bei Bayer Leverkusen an. Zur gleichen Zeit spielt Werder bei Hertha BSC. Die Auslosung für das Halbfinale findet am kommenden Sonntag um 18 Uhr (LIVE! bei kicker.de) statt.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Werder Bremen