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Trotz Eggesteins Traumtor: Werder mit Remis gegen Serie-C-Klub

Hundertminütiges Testspiel endet mit Unentschieden

Trotz Eggesteins Traumtor: Werder mit Remis gegen Serie-C-Klub

Claudio Pizarro

War in Palma de Mallorca auch mit von der Partie: Werder-Stürmer Claudio Pizarro. imago images

Werder Bremen hatte im ersten Spiel des Jahres 2020 leichte Startschwierigkeiten. Die Grün-Weißen wussten zunächst noch nicht wirklich viel mit dem Ballbesitz anzufangen, die Defensive wirkte anfangs nicht gerade sattelfest. Bereits nach einigen Annäherungsversuchen des Serie-C-Teams musste Bremen den ersten Gegentreffer hinnehmen: Fossati stand verwaist im Zentrum und schoss eine Flanke von der rechten Seite problemlos zur 1:0-Führung für die Italiener ein (22.). Kurz darauf fand Bremen die passende Antwort und egalisierte kurz vor der ersten Trinkpause. Ein Schuss von Friedl wurde noch abgefälscht und flog unhaltbar in die untere rechte Ecke (25.).

Werder Bremen trat im zweiten Viertel der Partie deutlich souveräner auf und ließ Monza kaum noch ins Spiel kommen. Die Grün-Weißen erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen, zum Torerfolg führte allerdings nur eine. M. Eggestein schlenzte das Spielgerät aus der Ferne passgenau in den Winkel und brachte Werder mit seinem Traumtor erstmals in Führung - 2:1 (33.)!

Tore und Karten

0:1 Fossati (22')

1:1 Friedl (25')

2:1 M. Eggestein (33')

2:2 Gliozzi (71')

Bremen

Pavlenka - Langkamp , Toprak , Moisander - Goller , Bargfrede , Friedl , M. Eggestein , Klaassen - Sargent , Rashica

Monza

Lamanna - Scaglia , Paletta , Franco - N. Rigoni , Armellino , Fossati , Mosti , Marchi - Brighenti

Mit einer auf zehn Positionen veränderten Mannschaft startete Florian Kohfeldt in die zweite Hälfte des Testspiels. Lediglich Dauerbrenner M. Eggestein blieb auf dem Platz und bediente kurz nach dem Wiederanpfiff seinen jüngeren Bruder Johannes, der zwar einschoss, dabei aber im Abseits stand (55.). Daraufhin verlor Bremen den Faden und musste in der 71. Minute sogar noch den überraschenden Ausgleich durch Gliozzi hinnehmen. In der Schlussphase drückte der Bundesligist zwar noch einmal, fand aber keinen Weg mehr an der Monza-Defensive vorbei.