20:49 - 4. Spielminute

Tor 0:1
Dost
Kopfball
Vorbereitung Hinteregger
Frankfurt

21:02 - 16. Spielminute

Tor 0:2
Dost
Rechtsschuss
Vorbereitung Kohr
Frankfurt

21:28 - 42. Spielminute

Tor 1:2
Sobota
Handelfmeter,
Rechtsschuss
St. Pauli

21:27 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Hinteregger
Frankfurt

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
da Costa
für Chandler
Frankfurt

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Abraham
für Hinteregger
Frankfurt

22:13 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Flum
St. Pauli

22:23 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
C. J. Conteh
für Kalla
St. Pauli

22:24 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Knoll
St. Pauli

22:28 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Kohr
Frankfurt

22:29 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Becker
für Flum
St. Pauli

22:31 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Tashchy
für Möller Daehli
St. Pauli

22:31 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Joveljic
Frankfurt

22:32 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Dost
Frankfurt

22:35 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Rode
Frankfurt

STP

SGE

St. Pauli fehlen beim 1:2 die Ideen

Dank doppeltem Dost: Frankfurt im Achtelfinale

Bas Dost

Mit Gefühl: Bas Dost sorgte für beide Frankfurter Tore. imago images

St. Paulis Trainer Jos Luhukay nahm nach dem 0:1 beim 1. FC Heidenheim fünf Änderungen vor: Müller begann überraschend für Stammkeeper Himmelmann (Bank) im Tor, Ohlsson, Knoll, Flum und Sobota rückten für Zander, Diarra (beide nicht im Kader), Buchtmann (Knieverletzung) und Tashchy (Bank) in die Mannschaft.

Frankfurt-Coach Adi Hütter hatte "die ein oder andere Rotation" angekündigt und wechselte im Vergleich zum 2:4 in Mönchengladbach ebenfalls fünfmal: Ndicka, Chandler, Durm, Kohr und Dost starteten anstelle von Abraham, da Costa, Sow, Pacencia (alle Bank) und Kostic (nicht im Kader).

Dost sorgt für den Traumstart

Das Pokal-Duell begann direkt mit einem Paukenschlag: Hinteregger durfte von der rechten Strafraumkante fast ungestört flanken und fütterte den kopfballstarken Dost mit einer feinen Hereingabe. Der niederländische Hüne setzte im Anschluss seine 1,96 Meter Körpergröße und 89 kg Körpergewicht gegen Östigard gewinnbringend ein und köpfte zum Traumstart für die SGE ein (4.). Keine fünf Minuten waren im mit 29.546 Besuchern restlos ausverkauften Millerntor-Stadion vergangen und es stand bereits 1:0.

In der Folge musste sich St. Pauli erst einmal kurz schütteln - und agierte dann von Minute zu Minute mutiger. Gerade der schwedische Mittelstürmer Gyökeres präsentierte sich als Aktivposten in der Offensive des Zweitligisten. Doch weder dessen Kopfball (12.) noch ein satter Rechtsschuss (36.) brachten Eintracht-Keeper Rönnow wirklich ins Schwitzen.

Frankfurt gnadenlos

Mit der Führung im Rücken spielte es die Eintracht recht clever, gerade die Mittelfeldzentrale um Fernandes und Kohr zeigte sich dominant. Als Favorit angereist, wurden die Adlerträger ihrer Rolle gerecht und trafen im Stile einer Spitzenmannschaft mit der zweiten zwingenden Aktion direkt zum 2:0. Dost, der zuletzt mit Schmerzen im Adduktorenbereich zu kämpfen hatte und gerade noch rechtzeitig für das Spiel fit geworden war, verwertete einen feinen Schnittstellenpass von Kohr lässig per Lupfer (16.).

Sobota bringt Hoffnung

Wer nun einen konsternierten FC St. Pauli erwartete, wurde erst einmal enttäuscht. Die Gastgeber spielten weiter leidenschaftlich auf und verpassten bei Knolls Pfostenkracher den Anschluss denkbar knapp (24.). Danach entwickelte sich, für ein K.-o.-Spiel typisch, ein umkämpftes und von Zweikämpfen geprägtes Spiel. Die SGE schien alles unter Kontrolle zu haben, kassierte kurz vor dem Pausenpfiff aber doch den Anschluss: Hinteregger hatte die Kugel nach einem Zweikampf unglücklich von Östigard an die Hand geschossen bekommen. Schiedsrichter Dr. Jöllenbeck, der beste Sicht auf die Situation hatte, zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sobota zentral im Frankfurter Tor (42.). Somit ging es mit einem 2:1 für Frankfurt in die Kabine.

SGE-Defensive hält dicht

Nach dem Seitenwechsel war die Luhukay-Elf das deutlich aktivere Team. Die Eintracht stellte fast alle Offensivbemühungen ein und fokussierte sich auf die Abwehrarbeit. Das letzte Risiko scheute die Hütter-Elf nun. Ganz im Gegenteil zu den Kiezkickern. Früh lockerte Coach Luhukay die Defensive und wechselte mutig. Angetrieben von den lautstarken Anhängern marschierte St. Pauli nach vorne und begegnete dem Bundesligisten mit Einsatz und Leidenschaft. Im entscheidenden Drittel ging aber wie bei Möller Daehli (65.) die letzte Konsequenz ab. So sollte der zweite Durchgang ohne große Gelegenheiten zu Ende gehen. Eintracht Frankfurt reichte ein konzentrierter, aber nicht gerade berauschender Auftritt für den Achtelfinal-Einzug.

Spieler des Spiels

Bas Dost Sturm

2
Spielnote

Nach einseitigem Beginn kämpfte sich St. Pauli in die Partie und sorgte für einen Pokalfight.

3
Tore und Karten

0:1 Dost (4', Kopfball, Hinteregger)

0:2 Dost (16', Rechtsschuss, Kohr)

1:2 Sobota (42', Handelfmeter, Rechtsschuss)

St. Pauli

Ko. Müller 4 - Kalla 3 , Östigard 4,5, Buballa 3 - Ohlsson 4, Flum 4 , Knoll 5 , Penney 4,5, Sobota 2 , Möller Daehli 2 - Gyökeres 3,5

Frankfurt

Rönnow 3 - Hinteregger 2,5 , Hasebe 3,5, Ndicka 3,5 - Fernandes 3,5, Durm 4,5, Kohr 3,5 , Rode 4 , Chandler 4,5 - Kamada 4,5, Dost 2

Schiedsrichter-Team

Dr. Matthias Jöllenbeck Freiburg

2
Spielinfo

Stadion

Millerntor-Stadion

Zuschauer

29.373 (ausverkauft)

Für die Kiezkicker, die nun im vierten Spiel in Folge ohne Sieg blieben, geht es am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) mit einem Heimspiel gegen den Karlsruher SC weiter. Frankfurt, das im zweiten Abschnitt ohne Torschuss blieb, empfängt ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den FC Bayern München.

Bilder zur Partie FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt