VfB Homberg

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Am sechzehnten Spieltag der Regionalliga West, der erfreulicherweise nicht eine einzige Spielabsage zu verzeichnen hatte, hat der VfB Homberg gegen Rot-Weiss Essen 0:4 verloren. Der Sieg der Gäste war zweifellos verdient, aber das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf keineswegs wieder. Die Gelb-Schwarzen zogen sich gegen den haushohen Favoriten durchaus gut aus der Affäre und belegen in der Tabelle weiterhin einen Nichtabstiegsplatz. Gegenüber dem 2:0-Sieg in Lotte nahm Trainer Sunay Acar eine Änderung vor, Said Harouz - in der A-Jugend für RWE am Ball - löste Samed Yesil ab. Die Gastgeber lagen schnell zurück, Goalgetter Simon Engelmann traf nach drei Minuten zum 0:1. Harouz hätte im Gegenzug ausgleichen können, aber der Ball versprang auf dem holprigen Rasen. Gute Offensivaktionen von Nicolas Hirschberger, Marvin Lorch oder Pascale Talarski verpufften immer im letzten Moment - in den entscheidenden Situationen hatten die Profis aus Essen die Nase vorn. Entsprechend war der Tabellenführer auch effektiver, in der ersten Halbzeit schoß man viermal auf das Homberger Tor und erzielte damit drei Treffer. Marcel Platzek hämmerte den Ball aus kurzer Distanz sehenswert und unhaltbar unter die Latte, Sandro Plechaty nutzte einen kollektiven Fauxpas - nach einem schnell ausgeführten Freistoß sahen die Gelb-Schwarzen nur zu -, um das 0:3 zu erzielen. Optisch war das Spiel ausgeglichen, die Spielanteile wohl fifty-fity - aber zur Pause stand es 0:3. Nach dem Seitenwechsel lief es ähnlich. Die Einwechslungen von Danny Rankl und Samed Yesil sowie eine taktische Umstellung zeigten "optisch" Früchte - aber wieder hatten die Rot-Weissen in letzter Konsequenz immer das bessere Ende für sich. Und als Simon Engelmann nach einem VfB-Stellungsfehler frei vor Philipp Gutkowski auftauchte, stand es 0:4, wie im Vorjahr - damals noch im Trikot des SV Rödinghausen - schnürte die "Tormaschine" einen Doppelpack. Der VfB Homberg ließ sich nicht hängen und gab sich zu keiner Zeit des Spiels auf, aber am Ende mußte man die Effektivität und größere Cleverness der Gäste anerkennen. Das 0:4 klingt übel, doch die Gelb-Schwarzen sollten das heutige Geschehen abhaken und die nächsten Aufgaben mit Optimismus angehen. Weiter geht es am Mittwoch beim SC Wiedenbrück. VfB Homberg: Gutkowski - Antonaci (46. Rankl), Malcherek, Kogel, Koenders - Lorch, Mohammad (86. Asare), Jafari (78. Nowitzki), Hirschberger - Talarski, Harouz (46. Yesil) Tore: 0:1 (3.) Engelmann, 0:2 (21.) Platzek, 0:3 (36.) Plechaty, 0:4 (55.) Engelmann Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen) Zuschauer: 0

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WAS IST LOS AM WOCHENENDE? Geisterspiel! Regionalliga West VfB Homberg - Rot-Weiss Essen Samstag, 14.00 Uhr PCC-Stadion - Publikum ist nicht zugelassen - Vor dem Saisonstart hat ein in Ehren ergrauter VfB-Fan geäußert, daß es für einen Trainer "deutlich leichter sei, mit Rot-Weiss Essen aufzusteigen als mit dem VfB Homberg die Klasse zu halten". Und so ist es kein Wunder, daß unsere Gäste am Samstag als Tabellenführer anreisen: Neu-Trainer Christian Neidhart ist mit seiner - nicht nur von den Namen her - bärenstarken Mannschaft noch ungeschlagen und scheint auf einem guten Weg Richtung dritte Liga zu sein. Einer der RWE-Neuzugänge, Goalgetter Simon Engelmann, schoß im Vorjahr den SV Rödinghausen mit zwei Treffern zum 2:0-Sieg gegen den VfB Homberg, nicht nur auf diesen "Torgaranten" gilt es aufzupassen. Erfreulicherweise aber sieht es bei den Gelb-Schwarzen derzeit anders aus als prognostiziert, nach einer gewissen Findungsphase hat das akribisch arbeitende Trainerteam Sunay Acar und Oliver Adler seine Mannen trotz personeller Probleme durch Verletzungen und Sperren taktisch und spielerisch auf Kurs sowie tabellarisch auf einen Nichtabstiegsplatz geführt - und da will man bleiben. Natürlich reist Rot-Weiss Essen als klarer Favorit an den Rheindeich, aber die Gastgeber werden auch die letzten Kräfte mobilisieren, um dem Deutschen Meister von 1955 alles abzuverlangen und vielleicht - wie im Dezember 2019 beim 0:2-Auswärtssieg im Stadion Essen - eine Überraschung zu schaffen.

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WAS IST LOS AM MITTWOCH? Regionalliga West VfB Homberg - Bergisch Gladbach 09 Mittwoch, 19.30 Uhr PCC-Stadion - Publikum ist nicht zugelassen - Die Zeiten sind schwierig, unsere Regionalligamannschaft läßt sich davon offensichtlich nicht beeindrucken. "Underdog" VfB Homberg hat dank ausgesprochen ansehnlicher Leistungen die Abstiegszone verlassen, die Handschrift des Trainerteams Sunay Acar und Oliver Adler ist - Pandemie-bedingt leider nicht für die Fans - mittlerweile sehr deutlich zu sehen. Die NRZ Duisburg hat das Ende der vergangenen Woche mit der Überschrift "Der VfB Homberg hat die Ehrfurcht abgelegt" treffend bewertet, die Gelb-Schwarzen sind immer besser drauf und wollen jeden Gegner schlagen. Am Mittwoch steht die Aufgabe gegen Bergisch Gladbach 09, das zuletzt 1:4 in Wiedenbrück verloren hat, auf dem Programm und soll natürlich gelöst werden. Doch wir erinnern uns (ungern) an das Vorjahr, als es zum Auftakt der Rückrunde eine 0:2-Heimniederlage gegen die 09er gab. Das soll sich nicht wiederholen und stattdessen der Abstand auf die Abstiegsränge ausgebaut werden, möglich ist das zweifellos. Die personelle Situation der Gelb-Schwarzen bleibt zwar suboptimal, aber das war in dieser Saison noch nicht anders. Und nach zwei Siegen in Folge geht man mit breiter Brust und dem unbedingten Siegeswillen in die Begegnung - gibt es den dritten Dreier in Serie? Man kann sich das sportliche Geschehen aus dem PCC-Stadion nach Hause übertragen lassen und als "Internet-Livestream" ansehen. Zum kostenpflichtigen Angebot gelangt man durch Klicken auf den Link -> https://vfb-homberg-fussball.de/index.php?m=vfbhombergtv

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