3. Liga Analyse

3. Liga 2019/20, 4. Spieltag
14:39 - 37. Spielminute

Tor 1:0
J. Düker
Rechtsschuss
Vorbereitung Undav
Meppen

14:44 - 42. Spielminute

Spielerwechsel
Osei Kwadwo
für S. Conteh
Magdeburg

14:49 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Ernst
Magdeburg

15:17 - 57. Spielminute

Tor 1:1
Osei Kwadwo
Linksschuss
Vorbereitung Laprevotte
Magdeburg

15:22 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Undav
Meppen

15:24 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Tankulic
für Kremer
Meppen

15:25 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Costly
für Kvesic
Magdeburg

15:36 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Costly
Magdeburg

15:39 - 79. Spielminute

Tor 1:2
Osei Kwadwo
Rechtsschuss
Vorbereitung Ernst
Magdeburg

15:40 - 81. Spielminute

Tor 1:3
Beck
Linksschuss
Magdeburg

15:43 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Beck
Magdeburg

15:45 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Tattermusch
für Puttkammer
Meppen

15:48 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Koglin
für Bertram
Magdeburg

MEP

FCM

Osei Kwadwo schnürt Doppelpack zum ersten Saisonsieg

Meppener Doppelfehler lässt Magdeburg jubeln

Manfred Osei Kwadwo und Christian Beck (1. FC Magdeburg) beim Torjubel

Torschützen unter sich: Manfred Osei Kwadwo (li.) und Christian Beck durften in Meppen nicht nur ihre Tore, sondern auch den ersten Saisonsieg bejubeln. imago images

Personell sah Meppens Trainer Christian Neidhart nach dem 4:2-Erfolg beim Chemnitzer FC keinen Grund für große Veränderung an der Startformation. Einzig in der Offensive drehte er an Stellschrauben und brachte Düker anstelle von Tankulic.

Auf Seiten der Magdeburger veränderte Stefan Krämer seine Startelf im Vergleich 1:1 gegen Mannheim dreifach: Koglin und Costly nahmen auf der Bank Platz, Preißinger, der sich gegen Mannheim verletzt hatte, fehlte. Jacobsen, Tobias Müller und Conteh rückten in die Anfangsformation.

Magdeburg wirkte von Beginn an wacher, ging besser in die Zweikämpfe und vor allem auf zweite Bälle. Meppen tat sich durch Fehler im Spielaufbau schwer, die eigene Linie zu finden. Und so gehörte die erste - und für längere Zeit auch einzige - Chance den Gästen: Komenda verlängerte einen Freistoß unglücklich, wodurch Perthel frei vor Domaschke an den Ball kam, seinen Lupfer jedoch auf das Tor setzte (3.).

Intensität und Privatfehde

Nach 20 Minuten fanden die Hausherren besser ins Spiel, gestalteten das Geschehen ausgeglichener und steigerten die Intensität. Zwar gab es nun aufgrund von Fouls im Mittelfeld - besonders Amin und Ernst lieferten sich auf der Außenbahn ein Privatduell - einige Spielunterbrechungen, aber auch in der Offensive war auf beiden Seiten mehr geboten. So traf Bertram nach schönem Zuspiel von Ernst nur den Pfosten (24.) und Guder setzte auf der Gegenseite seinen Versuch ans Außennetz (27.).

In der 37. Minute gingen dann die Hausherren in Führung: Undav scheiterte zunächst an Perthel, konnte den Ball im zweiten Versuch aber auf Düker durchstecken, der gegen den Lauf von Brunst zum 1:0 traf. Wenig später musste Magdeburg dann noch einen personellen Rückschlag hinnehmen, als Conteh nach einem Zweikampf mit Piossek am Knöchel getroffen ausgewechselt werden musste. Es kam Osei Kwadwo (42.), der bis zur Pause aber keine Akzente mehr setzen konnte.

3.Liga, 4. Spieltag

In der zweiten Hälfte kamen die Hausherren besser aus der Kabine und hatten das Geschehen im Griff, bis Laprevotte Osei Kwadwo schickte, dessen abgefälschter Schuss aus 18 Metern im linken Eck einschlug - 1:1 (57.). Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Meppen zwar mehr Zug zum Tor zeigte, beim letzten Pass aber zu harmlos blieb. In der besten Szene konnte Brunst einen Kopfball von Guder nach einer Ecke gerade noch um den Pfosten lenken (69.).

Individuelle Fehler kosten Meppen das Remis

Letztlich brachten zwei individuelle Fehler den FCM auf die Siegerstraße: Ein Schuss von Osei Kwadwo, der von Ernst geschickt worden war, rutschte Domaschke durch die Arme und trudelte ins Tor (79.). Nur zwei Minuten später fing Beck einen Querpass von Puttkammer ab, Domaschke schoss bei seinem Klärungsversuch den Magdeburger an, der schnell reagierte und auf 3:1 stellte (81.).

Zwar warf Meppen bis zum Abpfiff noch einmal alles nach vorne, blieb im letzten Zuspiel aber zu harmlos, so dass Magdeburg mit dem ersten Saisondreier im Gepäck die Heimreise antreten konnte.

FCM: Mit Selbstvertrauen in den DFB-Pokal

Für Magdeburg geht es am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals weiter. Dann empfängt der Drittligist den SC Freiburg. Für die nicht für den DFB-Pokal qualifizierten Emsländer geht es eine Woche später mit dem Gastspiel bei 1860 München (17.08.2019, 14 Uhr) weiter. Madgeburg ist einen Tag früher wieder gefragt (19 Uhr) und tritt beim Chemnitzer FC an.

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