3. Liga Analyse

19:21 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Kutschke
Ingolstadt

19:43 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
D. Schad
K'lautern

20:13 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Grill
K'lautern

20:21 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Sussek
für Wolfram
Ingolstadt

20:28 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Bilbija
für Kaya
Ingolstadt

20:36 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Kühlwetter
K'lautern

20:37 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Jonjic
für Hemlein
K'lautern

20:42 - 80. Spielminute

Rote Karte
Keller
Ingolstadt

20:43 - 81. Spielminute

Rote Karte
Direktor Sport Henke
Ingolstadt

20:44 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Bjarnason
für Kühlwetter
K'lautern

20:45 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Kotzke
für Beister
Ingolstadt

FCK

FCI

1. FC Kaiserslautern spielt am Ende sogar noch in Überzahl

Beister lässt die Latte wackeln - Wirbelwind Pick

Maximilian Beister

Hat den Ball ans Aluminium genagelt: FCI-Angreifer Maximilian Beister. imago images

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Drittliga-Partien hatte der 1. FC Kaiserslautern einen ordentlichen Start in die neue Saison hingelegt. Nun stand allerdings der erste schwere Brocken ins Haus - und FCK-Coach Sascha Hildmann vertraute dabei exakt derselben Startelf wie beim 3:1-Auswärtssieg in Großaspach in doppelter Überzahl.

Ingolstadts Trainer Jeff Saibene nahm dagegen nach dem 3:2 im Topspiel gegen Zweitliga-Mitabsteiger MSV Duisburg einen Tausch vor (19-jähriger Pintidis für den an einer Muskelverletzung laborierenden Heinloth), konnte aber immerhin auf die etwas angeschlagene Flügelzange Wolfram (Probleme im Adduktorenbereich) und Beister (Schlag aufs Knie) setzen.

Thiele vergibt aus bester Lage - Grill pariert

Offensiv war allerdings über weite Strecken äußerst wenig geboten bei den Schanzern, die zunächst einmal gegen spielstärkere, gefälligere sowie gefährlichere Rote Teufel Druckphasen zu überstehen hatten - und dabei oftmals auf das Mittel des überharten Einsteigens zurückgriffen. Das stimmte FCK-Trainer Hildmann zwischenzeitlich recht wütend, der Coach regte sich mehrmals auf und handelte sich selbst die Gelbe Karte ein (24.). Die neue Regel macht's möglich.

Insgesamt hätte sich der FCK absolut eine Pausenführung verdient gehabt, allein Pick trieb die Kugel immer wieder sehenswert voran. Doch Thiele ließ die Top-Chance aufs 1:0 frei vor Ingolstadts Torwart Buntic kläglich liegen, schoss ein Stück weit rechts vorbei (16.).

3. Liga, 3. Spieltag

Die Schanzer zeigten sich erst gegen Ende der ersten 45 Minuten verbessert, näherten sich vor den Augen der knapp über 100 mitgereisten Fans aus Oberbayern erstmals gefährlich an. Doch sowohl Kaya (43.) als auch Beister (45.) scheiterten an Lauterns Schlussmann Grill.

Beister lässt die Latte wackeln

Grill war auch direkt nach der Pause gefragt: Nach einem herrlichen Steckpass des erst 19-jährigen Pintidis war Kutschke durch, scheiterte aber frei vor dem Torwart (46.). Auf der anderen Seite ließen dann die Pfälzer in dieser immer wieder für spektakuläre Highlights sorgenden Partie Chancen liegen (52. und 53.), ehe Beister für den FCI ein Geschoss auspackte - und den Ball dabei an den Querbalken jagte (53.). Und nochmals auf der Gegenseite scheiterten Kaiserslauterns Kapitän Hemlein mit einem frechen Versuch aus der Distanz (57.) und Schad frei for FCI-Torwächter Buntic (62.).

Florian Pick

Wirbelwind der Lauterer: Florian Pick. picture alliance

Rot, Chance hier und Chance dort

Nach eher ruhigen Minuten - Wechsel hemmten den Spielfluss und etliche Spieler wirkten müde nach all diesen intensiven Phasen - kochte die Stimmung nochmals richtig hoch. Ingolstadts Keller sprang Thiele von der Seite in die Beine, sah nach diesem harten Foul vertretbarerweise die Rote Karte (80.) - und auch Sportdirektor Michael Henke (2005 mal Trainer der Roten Teufel) wurde nach seiner Beschwerde (81.) auf die Tribüne verwiesen. Fortan drückten die Hausherren nochmals, was sich beinahe rächen sollte: FCI-Joker Bilbija schoss hauchzart rechts vorbei (87.). Auf der anderen Seite vergab abschließend noch FCK-Joker Bjarnason (89.). Es blieb somit beim 0:0, was insgesamt gerecht war - allerdings auch 2:2 hätte heißen können.

Nach zwei Heim-Remis zum Auftakt und dem Auswärtssieg in Aspach geht es für Lautern am Samstag (14 Uhr) in Münster weiter. Das bei sieben Punkten stehende Ingolstadt hat tags zuvor (19 Uhr) die Würzburger Kickers zu Gast.

Das Original: kicker-Sonderheft 2019/20

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