15:32 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Heyer
Kopfball
Osnabrück

15:54 - 24. Spielminute

Tor 2:0
Ajdini
Linksschuss
Vorbereitung Br. Henning
Osnabrück

15:55 - 26. Spielminute

Rote Karte (Kiel)
Neumann
Kiel

16:36 - 50. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
D. Schmidt
Kiel

16:39 - 51. Spielminute

Tor 3:0
Gugganig
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Heider
Osnabrück

16:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Seo
für van den Bergh
Kiel

16:44 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Thesker
für D. Schmidt
Kiel

16:44 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Dehm
für M. Baku
Kiel

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Farrona Pulido
für Klaas
Osnabrück

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Amenyido
für Ceesay
Osnabrück

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Eberwein
für Iyoha
Kiel

17:03 - 75. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
Ignjovski
Kiel

17:06 - 78. Spielminute

Tor 3:1
Gugganig
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Lauberbach
Kiel

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Blacha
für S. Köhler
Osnabrück

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Susac
für Br. Henning
Osnabrück

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Sterner
für Ignjovski
Kiel

17:14 - 86. Spielminute

Tor 4:1
Amenyido
Rechtsschuss
Vorbereitung Heider
Osnabrück

17:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Alvarez
für Agu
Osnabrück

OSN

KIE

2. Bundesliga

Heyer eröffnet früh: Aufsteiger Osnabrück hält die Klasse

Kiels Neumann fliegt mit Rot vom Platz

Heyer eröffnet früh: Aufsteiger Osnabrück hält die Klasse

Der Osnabrücker Moritz Heyer (re.) feiert mit Teamkollege Maurice Trapp sein Tor zum 1:0.

Der Osnabrücker Moritz Heyer (re.) feiert mit Teamkollege Maurice Trapp sein Tor zum 1:0. picture alliance

Osnabrücks Trainer Daniel Thioune tauschte im Vergleich zum 1:1 beim Hamburger SV zweimal: Trapp und Henning starten für Susac und Blacha (beide Bank).

Kiels Co-Trainer Fabian Boll vertrat erneut Ole Werner, der aus privaten Gründen fehlte. Boll wechselte nach dem 2:0 gegen Dresden, das für Holstein den rechnerisch sicheren Klassenerhalt bedeutet hatte, sechsmal: Schmidt, Neumann, Ignjovski, Sander, Baku und Lauberbach begannen statt Dehm und Thesker, die beide auf der Bank Platz nahmen - sowie für die verletzten Meffert, Özcan (beide Hüftbeschwerden), Reese (Oberschenkelprellung) und Lee (Leistenprobleme).

Traumstart für Osnabrück

Die Partie begann traumhaft aus Sicht der Gastgeber: Eine Ecke von der linken Seite verlängerte der Kieler Ignjovsky nach innen, dort setzte sich Heyer durch und nickte aus wenigen Metern ein (3.). Anschließend zogen sich die Hausherren zurück, verteidigten kompakt und überließen den Gästen den Ball. Aber Holstein wusste damit wenig anzufangen, einzig ein harmloser Distanzschuss von Sander sprang heraus (12.). Viel effektiver war der VfL: Ajdini durfte ungehindert durchs Mittelfeld laufen und setzte den Ball am Ende platziert ins rechte Eck - 2:0 (24.).

Notbremse von Neumann

2. Bundesliga, der 33. Spieltag

Und es kam sogar noch dicker aus Sicht der Kieler: Heider schirmte einen langen Ball gut ab und wurde dann von Neumann zu Boden geschubst. Da der Defensivmann letzter Mann war, entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Notbremse und Rot. In Überzahl hatte nun Osnabrück mehr vom Spiel und ließ den Ball laufen. Und es boten sich noch zwei exzellente Chancen zum 3:0: Klaas scheiterte mit einem Heber knapp (37.) und setzte die Kugel kurz vor der Pause an den Pfosten (43.). Holstein hatte einzig noch einen ungefährlichen Distanzschuss von Porath zu bieten (40.). Somit ging es mit einem verdienten 2:0 für die Lila-Weißen in die Kabinen.

Gugganig nimmt Schmidts Geschenk an

Nach der Pause legte Osnabrück gleich schwungvoll los und wollte schnell für klarere Verhältnisse sorgen, Klaas ließ eine Riesenchance liegen (47.). Aber dann schubste Schmidt VfL-Kapitän Heider im Sechzehner um - Elfmeter. Gugganig nahm sich der Sache an und verwandelte sicher (51.). Die Gastgeber hatten noch Lust auf mehr, Agu ließ das 4:0 liegen (54.).

Eigentor Gugganig, Amenyido setzt den Schlusspunkt

Kiel tat sich in Unterzahl enorm schwer, es spielte fast nur noch Osnabrück. Ceesay vergab alleine vor Gelios die Großchance zum vierten Treffer (62.) und Heyer setzte die Kugel freistehend aus elf Metern drüber (67.). Holstein war mit dem 0:3 noch gut bedient. Die Partie war längst entschieden, da unterlief Gugganig ein Eigentor, als er gegen den durchgebrochenen Lauberbach klären wollte (78.). Aber den Schlusspunkt an diesem Tag setzte Osnabrück, der eingewechselte Amenyido stellte den 4:1-Endstand her (86.). Durch den Sieg und das 3:3 des KSC gegen Bielefeld machte Osnabrück den Klassenerhalt rechnerisch perfekt.

Spieler des Spiels
Osnabrück

Sebastian Klaas Mittelfeld

1,5
Spielnote

Konzentrierte, entschlossene und zweikampfstarke Osnabrücker zogen Kiel schnell den Zahn. Bei besserer Chancenverwertung wäre ein Rekordsieg möglich gewesen.

2,5
Tore und Karten

1:0 Heyer (3', Kopfball)

2:0 Ajdini (24', Linksschuss, Br. Henning)

3:0 Gugganig (51', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Heider)

3:1 Gugganig (78', Eigentor, Linksschuss, Lauberbach)

4:1 Amenyido (86', Rechtsschuss, Heider)

Osnabrück
Osnabrück

Kühn 3 - Ajdini 2,5 , Gugganig 3 , Trapp 3, Agu 2,5 - Br. Henning 2,5 , S. Köhler 3 , Heyer 2 , Klaas 1,5 - Heider 3, Ceesay 2,5

Kiel
Kiel

Gelios 2,5 - Neumann 5 , D. Schmidt 5 , Wahl 4,5, van den Bergh 4 - Ignjovski 4,5 , Sander 5, Porath 4,5 - M. Baku 5,5 , Lauberbach 5, Iyoha 5

Schiedsrichter-Team
Tobias Stieler

Tobias Stieler Hamburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Bremer Brücke

Am letzten Spieltag (28. Juni, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) tritt Osnabrück in Dresden an. Kiel empfängt den 1. FC Nürnberg.

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