15:34 - 5. Spielminute

Tor 0:1
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung D. Franke
Wiesbaden

15:50 - 21. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Gül
Wiesbaden

15:52 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Schäffler
Wiesbaden

15:57 - 27. Spielminute

Foulelfmeter
Kempe
verschossen
Darmstadt

15:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Dittgen
Wiesbaden

16:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Aigner
Wiesbaden

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Schwede
für Dittgen
Wiesbaden

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Lorch
für Gül
Wiesbaden

16:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Honsak
für Kempe
Darmstadt

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Ajani
für Kuhn
Wiesbaden

16:51 - 63. Spielminute

Tor 1:1
Serd. Dursun
Kopfball
Vorbereitung Paik
Darmstadt

17:04 - 77. Spielminute

Tor 2:1
Paik
Rechtsschuss
Darmstadt

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Arslan
für Platte
Darmstadt

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Heller
für Paik
Darmstadt

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Schönfeld
für Aigner
Wiesbaden

17:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (Darmstadt)
Heller
Darmstadt

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
P. Tietz
für Röcker
Wiesbaden

17:14 - 86. Spielminute

Tor 3:1
Heller
Rechtsschuss
Vorbereitung Arslan
Darmstadt

17:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Darmstadt)
Bader
Darmstadt

17:18 - 90. + 0 Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Herrmann
für Bader
Darmstadt

17:18 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Y. Stark
für Schnellhardt
Darmstadt

DAR

WIE

2. Bundesliga

Achterbahnfahrt am Böllenfalltor - Wiesbaden vor dem Abstieg

SVWW mit deutlich schlechterem Torverhältnis gegenüber dem KSC

Achterbahnfahrt am Böllenfalltor - Wiesbaden vor dem Abstieg

Darmstadt 98

Der SV Darmstadt 98 um die eingewechselten Enser Arslan (li.) und Marcel Heller gewann am Ende 3:1 und holte gegen den SV Wehen Wiesbaden einen 0:1-Rückstand auf. imago images

Darmstadts Trainer Dimitrios Grammozis wechselte gegenüber der 0:1-Niederlage in Bielefeld unter der Woche auf drei Positionen: Platte, Paik und Kempe starteten anstelle von Heller, Stark (beide Bank) und Pfeiffer (nicht im Kader).

Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm tauschte im Vergleich zur 0:6-Klatsche gegen Nürnberg viermal: Dittgen, Kuhn, Chato und Franke spielten für Kyereh (Gelbsperre), Lorch, Titsch Rivero und Schwede (alle drei Bank).

Spieler des Spiels
Darmstadt

Seung-Ho Paik Mittelfeld

1,5
Spielnote

Spielerisch über weite Strecken eher dürftig, doch die Spannung und zunehmend bessere Lilien in der zweiten Hälfte entschädigten.

3
Tore und Karten

0:1 Schäffler (5', Rechtsschuss, D. Franke)

1:1 Serd. Dursun (63', Kopfball, Paik)

2:1 Paik (77', Rechtsschuss)

3:1 Heller (86', Rechtsschuss, Arslan)

Darmstadt
Darmstadt

Schuhen 3 - Bader 2,5 , Dumic 3, Rapp 4, Holland 3 - Palsson 2,5, Schnellhardt 2,5 , Paik 1,5 , Kempe 4 - Serd. Dursun 2 , Platte 3,5

Wiesbaden
Wiesbaden

Lindner 2,5 - Mrowca 2,5, Mockenhaupt 3, Röcker 4 , D. Franke 3,5 - Gül 3,5 , Chato 3, Kuhn 4 , Aigner 4,5 , Dittgen 5 - Schäffler 3

Schiedsrichter-Team
Markus Schmidt

Markus Schmidt Stuttgart

3
Spielinfo

Stadion

Merck-Stadion am Böllenfalltor

Wiesbaden stand bereits vor der Partie unter Zugzwang. Sollte der KSC gegen Bielefeld dreifach punkten und selbst kein Sieg gelingen, könnte der Abstieg schon besiegelt sein. Dieser Gedanke war mit Sicherheit von Beginn an in den Köpfen der Gäste.

2. Bundesliga, der 33. Spieltag

Frühe Führung für den Gast

Doch er schien eher motivierend als hemmend zu wirken, denn die Gäste begannen stark: Bereits in der fünften Minute legte Chato auf Linksverteidiger Franke, der fast von der Grundlinie scharf flach in die Mitte flankte, wo Schäffler aus wenigen Metern seinen 19. Saisontreffer erzielte.

Mit der 1:0-Führung im Rücken zog sich Wiesbaden zurück und überließ Darmstadt den Ball. Das Heimteam, das in der ersten Hälfte insgesamt 75 Prozent Ballbesitz hatte, klopfte Dursun zum ersten Mal bei SVWW-Keeper Lindner an (14., 22., 26.), dieser hielt seinen Kasten aber zunächst sauber.

Dursun vergibt - Lindner hält Elfmeter von Kempe

Im Anschluss an eine Ecke riss Dittgen Rapp im eigenen Strafraum um, Schiedsrichter Markus Schmidt zeigte auf den Punkt. Kempe nahm sich der Sache an, doch seinen halbhohen Schuss in Richtung linkes Eck parierte Lindner stark, auch der Nachschuss brachte nicht den Ausgleich.

Auch danach zeigte sich das gleiche Bild, Darmstadt dominierte, Wehen warf sich mit allen Mitteln in die Zweikämpfe. Insgesamt zeigte Schiedsrichter Schmidt im ersten Durchgang vier Verwarnungen für den SVWW. Besonders bitter für die Hessen: Torjäger Schäffler sah seine zehnte Gelbe Karte und wird Wiesbaden damit im Saisonfinale gegen St. Pauli fehlen.

Wiesbaden versuchte in der zweiten Hälfte, wieder mehr für das Spiel zu tun und versuchte, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Dies gelang zunächst, Darmstadt kam zu weniger Chancen. Doch wie schon im ersten Durchgang ließ sich der Gast wieder weiter zurückfallen, Darmstadt kam vor allem über die rechte Seite zu vielen Flanken.

Darmstadt dreht die Partie

Eine solche Hereingabe brachte in der 63. Spielminute dann den Ausgleich: Paik bekam zu viel Platz, in der Mitte stand Dursun frei und köpfte zum 1:1 ein.

Und es kam noch dicker für den SVWW: Der auffällige Paik brachte die Lilien nach einer Ecke von Schnellhardt mit einem scharfen Schuss in Front (77.).

Heller bringt die Entscheidung - Wiesbaden benötigt ein Wunder

Wehen warf in der Folge noch einmal alles nach vorne, Rehm brachte Geburtstagskind Schönfeld für Aigner (78.) und Tietz für Röcker (85.). Beinahe gelang tatsächlich der Ausgleich, doch Lorch drückte die Kugel nur an den Pfosten (80.).

Stattdessen sorgten die Lilien für die Entscheidung: Dursun steckte traumhaft durch auf den eingewechselten Arslan, der frei vor Lindner auf den ebenfalls eingewechselten Heller querlegte. Der 34-Jährige schob in seinem mutmaßlich letzten Heimspiel für den SVD zum 3:1-Endstand ein.

Der 33. Spieltag geriet somit zu einer echten Achterbahnfahrt für die Gäste, da der Karlsruher SC zunächst 0:3 gegen Bielefeld zurücklag und in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte. Dadurch muss der SVWW gegenüber dem KSC drei Punkte und zehn Tore aufholen, um noch die Klasse zu halten. Es benötigt am letzten Spieltag also ein Fußballwunder für Wehen Wiesbaden.

Am letzten Spieltag (28. Juni, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) tritt Darmstadt in Stuttgart an. Wiesbaden empfängt den FC St. Pauli.

HSV nur noch Elfter: Die Zweitliga-Tabelle seit dem Re-Start