13:09 - 9. Spielminute

Tor 0:1
D. Franke
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Donyoh
Dresden

13:23 - 24. Spielminute

Tor 1:1
Kyereh
Rechtsschuss
Vorbereitung Schäffler
Wiesbaden

13:26 - 25. Spielminute

Tor 2:1
Kuhn
Rechtsschuss
Wiesbaden

13:37 - 37. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Schäffler
Wiesbaden

13:44 - 44. Spielminute

Tor 2:2
Pat. Schmidt
Kopfball
Vorbereitung C. Löwe
Dresden

14:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
J. Müller
für Klingenburg
Dresden

14:25 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Dittgen
für Titsch Rivero
Wiesbaden

14:27 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Chato
Wiesbaden

14:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Terrazzino
für Donyoh
Dresden

14:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Ajani
für Aigner
Wiesbaden

14:46 - 89. Spielminute

Tor 2:3
Makienok
Rechtsschuss
Vorbereitung Pat. Schmidt
Dresden

14:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
P. Tietz
für Kuhn
Wiesbaden

14:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Knöll
für D. Franke
Wiesbaden

14:47 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Dresden)
Terrazzino
Dresden

14:51 - 90. + 4 Spielminute

Gelb-Rote Karte (Dresden)
Pat. Schmidt
Dresden

WIE

SGD

2. Bundesliga

Makienok lässt Dynamo im Abstiegskrimi jubeln

Dresden fährt in Wiesbaden den ersten Sieg seit dem Re-Start ein

Makienok lässt Dynamo im Abstiegskrimi jubeln

Florian Ballas, Stefan Aigner & Chris Löwe

Abstiegskampf pur: Wiesbaden und Dresden lieferten sich ein packendes Duell im Tabellenkeller. imago images

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm veränderte seine Startelf nach der 2:3-Niederlage beim Hamburger SV auf einer Position: Schwede spielte für Röcker (Bank). Eigentlich hätte auch Lorch Kuhn ersetzen sollen, doch verletzte sich dieser beim Aufwärmen - Kuhn lief kurzfristig doch hinten rechts auf.

Dresdens Coach Markus Kauczinski warf dagegen die Rotationsmaschine an und lancierte acht (!) personelle Wechsel in seiner Aufstellung. Im Vergleich zur 0:3-Pleite bei Hannover 96 am Mittwoch begannen Donyoh, Ehlers, Klingenburg, Chris Löwe, Makienok, Petrak, Schmidt und Wahlqvist für Burnic, Ebert (beide nicht im Kader), Horvath, Jeremejeff, Hamalainen, Kreuzer, Müller und Terrazzino (alle Bank).

Ein Eigentor leitet einen packenden Abstiegskracher ein

Dynamo begann im 4-2-3-1-System aktiv und offensiv, suchte auf links immer wieder den auffälligen Donyoh. Der SVWW hielt im defensiv ausgerichteten 5-1-3-1 dagegen und ließ nur wenig zu. Eine unglückliche Szene aber führte dann doch zur SGD-Führung: Donyoh flankte aus vollem Lauf von links in den Gefahrenbereich, wo Franke den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Tor lenkte (9.).

Spieler des Spiels
Dresden

Patrick Schmidt Sturm

2,5
Spielnote

Vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr kurzweilige Partie, in der die Gastgeber jedoch vorwiegend durch das Vergeben von Torchancen auffielen.

3,5
Tore und Karten

0:1 D. Franke (9', Eigentor, Rechtsschuss, Donyoh)

1:1 Kyereh (24', Rechtsschuss, Schäffler)

2:1 Kuhn (25', Rechtsschuss)

2:2 Pat. Schmidt (44', Kopfball, C. Löwe)

2:3 Makienok (89', Rechtsschuss, Pat. Schmidt)

Wiesbaden
Wiesbaden

Lindner 3,5 - Mockenhaupt 3, Dams 4,5, D. Franke 6 , Kuhn 4 , Schwede 4,5 - Chato 4 , Aigner 4,5 , Titsch Rivero 4,5 , Kyereh 4 - Schäffler 4

Dresden
Dresden

K. Broll 3,5 - Wahlqvist 4, Ehlers 5, Ballas 4, C. Löwe 3,5 - Petrak 4, Nikolaou 2,5, Pat. Schmidt 2,5 , Klingenburg 4 , Donyoh 4 - Makienok 3

Schiedsrichter-Team
Benedikt Kempkes

Benedikt Kempkes Thür

3
Spielinfo

Stadion

Brita-Arena

Wiesbaden änderte daraufhin seine Mentalität, legte den Schalter von defensiv auf offensiv um und ließ immer wieder Angriffe anrollen. Nach Dresdner Fehlern in der Vorwärtsbewegung brannte es dann lichterloh im Gäste-Strafraum: Ehlers verlor den Ball, Schäffler übernahm und setzte Kyereh in Szene, der per Flachschuss auf 1:1 stellte (24.). Kurz darauf wehrte Dynamo-Torwart Broll eine Flanke zu kurz ab, sodass ausgerechnet Kuhn aus der Nahdistanz zum 2:1 einschoss (26.). Die SGD-Defensive zeigte nun Ausfallerscheinungen: Der SVWW hielt den Druck aufrecht und kam zu zahlreichen Chancen. Die besten vergaben Kyereh, der vor dem leeren Tor vorbeischoss (27.), sowie Mockenhaupt mit einem Abschluss an die Latte (41.).

Das sollte sich kurz vor der Pause noch rächen. Löwe flankte früh von links vors Tor, wo sich Schmidt stark gegen zwei Bewacher im Luftduell behauptete und aus sechs Metern akrobatisch zum 2:2-Halbzeitstand einköpfte (44.).

Broll rettet - Wiesbaden lässt weiter Chancen liegen

Der 30. Spieltag

Nach Wiederbeginn war der Abstiegskrimi nicht mehr so packend. Spielerisch dominierte Wiesbaden, während Dresden kaum noch Akzente setzen konnte. Das Pressing des SVWW setzte dem Dynamo-Spielaufbau zu. Allerdings sprangen auch für die Hausherren lange nur Halbchancen heraus.

Das änderte sich erst wieder in der Schlussviertelstunde. Aigner setzte den eingewechselten Dittgen in Szene, der frei vor Broll an einem Reflex des Keepers scheiterte (76.). Ebenso hochkarätig die Möglichkeit für Kyereh, der aus der Nahdistanz freistehend zum Schuss kam, doch erneut avancierte Broll zum Spielverderber, ließ eine Hand hochschnellen und parierte spektakulär (78.).

Makienok hat das letzte Wort

Bitter für Wiesbaden: Die fehlende Effektivität sollte sich erneut rächen. Der lange unsichtbare Makienok klopfte mit einem Kopfball erst gefährlich an (84.) und machte es wenig später besser: Schmidt verlängerte einen langen Ball in den Lauf des dänischen Hünen, der sich gegen Franke behauptete und zum 3:2-Sieg einschoss (89.). Zwar verlor Dresden in der Schlussphase noch Schmidt, der Gelb-Rot sah (90.+4), doch der Sieg war den Sachsen nicht mehr zu nehmen.

Der SVWW spielt am 31. Spieltag (Samstag, 13 Uhr) bei Holstein Kiel. Dynamo ist in einem weiteren Nachholspiel schon unter der Woche gefordert und empfängt am Dienstag (18.30 Uhr) die SpVgg Greuther Fürth, ehe es danach am Freitag (18.30 Uhr) gegen den Hamburger SV weitergeht.