13:42 - 12. Spielminute

Tor 0:1
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung D. Franke
Wiesbaden

13:44 - 14. Spielminute

Tor 1:1
Kinsombi
Linksschuss
Vorbereitung Kittel
HSV

13:57 - 27. Spielminute

Tor 2:1
Pohjanpalo
Kopfball
Vorbereitung Leibold
HSV

14:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Pohjanpalo
HSV

14:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Schäffler
Wiesbaden

14:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Ajani
für Röcker
Wiesbaden

14:47 - 57. Spielminute

Tor 2:2
Schäffler
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Ajani
Wiesbaden

14:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Jatta
für Schaub
HSV

14:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Dudziak
für Hunt
HSV

14:52 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Beyer
für Letschert
HSV

15:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
P. Tietz
für Kyereh
Wiesbaden

15:05 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Schwadorf
für Aigner
Wiesbaden

15:06 - 76. Spielminute

Tor 3:2
Kinsombi
Linksschuss
Vorbereitung Kittel
HSV

15:11 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Moritz
für Kinsombi
HSV

15:14 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Fein
HSV

15:14 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Schönfeld
für Titsch Rivero
Wiesbaden

15:14 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Knöll
für Kuhn
Wiesbaden

15:15 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Schwadorf
Wiesbaden

15:18 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Harnik
für Kittel
HSV

HSV

WIE

2. Bundesliga

Kinsombi kontert Letschert: HSV schlägt Wiesbaden mit Dusel

Knapper 3:2-Sieg gegen den Vorletzten

Kinsombi kontert Letschert: HSV schlägt Wiesbaden mit Dusel

Joel Pohjanpalo und David Kinsombi

Torschützen unter sich: Joel Pohjanpalo (vorne) und David Kinsombi. picture alliance

HSV-Coach Dieter Hecking wechselte nach dem dramatischen 2:3 beim VfB Stuttgart auf vier Positionen: Heuer Fernandes wurde aus Leistungsgründen nicht berücksichtigt, dafür stand Pollersbeck erstmals in dieser Saison zwischen den Pfosten. Außerdem mussten Dudziak, Harnik und Jatta Platz für Kinsombi, Kittel und Schaub machen.

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm nahm im Vergleich zum 0:1 gegen den SV Sandhausen ebenfalls vier Änderungen vor: Kuhn, Franke, Titsch Rivero und Aigner durften anstelle von Dittgen (Gelb-Sperre), Schwede (Gelb-Rot-Sperre), Lorch und Knöll beginnen.

Schäfflers Traumtor weckt den HSV auf

Der HSV war nach dem bitteren Donnerstagabend in Stuttgart zu einer Reaktion gezwungen, gegen den Vorletzten aus Wiesbaden aber auch gleich wieder in Rückstand - und wie. Nach einem schlampigen Ballverlust von Letschert hatte Franke seinen Kapitän Schäffler im Zentrum bedient, der mit dem Rücken zum Tor zum Lupfer ansetzte und Pollersbeck im langen Eck überwand (12.).

Der 29. Spieltag

Spieler des Spiels
HSV

David Kinsombi Mittelfeld

1,5
Spielnote

Die Spannung sorgte für Unterhaltung, resultierte aber auch aus vogelwilden Abwehrreihen und unzähligen Fehlern.

4
Tore und Karten

0:1 Schäffler (12', Rechtsschuss, D. Franke)

1:1 Kinsombi (14', Linksschuss, Kittel)

2:1 Pohjanpalo (27', Kopfball, Leibold)

2:2 Schäffler (57', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Ajani)

3:2 Kinsombi (76', Linksschuss, Kittel)

HSV
HSV

Pollersbeck 2 - Vagnoman 2,5, Letschert 6 , van Drongelen 4, Leibold 4,5 - Fein 4 , Hunt 4,5 , Schaub 5 , Kinsombi 1,5 , Kittel 3 - Pohjanpalo 4

Wiesbaden
Wiesbaden

Lindner 4 - Kuhn 4 , Mockenhaupt 3,5, Dams 5, Röcker 5 , D. Franke 4 - Chato 4, Aigner 4 , Titsch Rivero 4 , Kyereh 3 - Schäffler 2

Schiedsrichter-Team
Dr. Martin Thomsen

Dr. Martin Thomsen Kleve

3
Spielinfo

Stadion

Volksparkstadion

Die Antwort der Hanseaten hatte es jedoch in sich: Nur wenige Sekunden nach dem Schock konterte der neu ins Team gerückte und stets auffällige Kinsombi Schäfflers Traumtor mit einem nicht weniger sehenswerten Treffer, indem er SVWW-Schlussmann Lindner mit einem wuchtigen Volley keine Chance ließ (14.).

Wirklich Auftrieb verlieh der schnelle Ausgleich dem HSV nicht, auch weil die Gäste, anders als erwartet, immer wieder hoch pressten und die anfällige Abwehr der Gastgeber erfolgreich unter Druck setzten. Dass in der 27. Minute trotzdem das 2:1 für Hamburg fiel, war aus Sicht der Hessen so unnötig wie vermeidbar. Eine eigentlich harmlose Flanke von Leibold hatten sowohl Dams als auch Röcker falsch eingeschätzt, sodass Pohjanpalo frei stand und sich per Kopf bedankte.

Es blieb auch anschließend dabei, dass Wiesbaden couragiert auftrat, seinerseits um den Ausgleich bemüht war und nach der Pause das zweite Geschenk von Letschert annahm. Der Niederländer hatte den zur zweiten Hälfte eingewechselten Ajani im Strafraum plump zu Fall gebracht - und Schäffler den fälligen Elfmeter souverän verwandelt (57.). Hecking reagierte und wechselte gleich dreifach, brachte Beyer, Dudziak und Jatta.

Hamburg total fahrig - und trotzdem mit dem Lucky Punch

Der Ertrag blieb überschaubar, die Hanseaten leisteten sich eine Nachlässigkeit nach der anderen und waren dem dritten Gegentreffer nah, ehe sie aus dem Nichts wieder führten: Kinsombi hatte sich im Zentrum davongestohlen und eine scharfe Hereingabe von Kittel zum Doppelpack verwertet (76.). Es blieb letztlich beim extrem schmeichelhaften Sieg für den HSV, der in dieser Verfassung aber noch Probleme bekommen könnte im Kampf um die Rückkehr ins Oberhaus.

Wie geht es weiter? Die Wiesbadener sind am kommenden Samstag (13 Uhr) zu Hause gegen Dynamo Dresden gefordert. Der HSV hat indes am Montag in einer Woche (20.30 Uhr) Holstein Kiel zum Nord-Duell zu Gast.