18:33 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Girth
Kopfball
Vorbereitung Alvarez
Osnabrück

18:35 - 5. Spielminute

Tor 1:1
Schäffler
Rechtsschuss
Wiesbaden

18:37 - 7. Spielminute

Tor 1:2
Dittgen
Rechtsschuss
Vorbereitung Schäffler
Wiesbaden

18:43 - 13. Spielminute

Gelbe Karte (Osnabrück)
N. Schmidt
Osnabrück

18:45 - 15. Spielminute

Tor 1:3
Aigner
Kopfball
Vorbereitung Dittgen
Wiesbaden

18:52 - 22. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Wolze
für Agu
Osnabrück

18:56 - 26. Spielminute

Tor 1:4
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung Aigner
Wiesbaden

19:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Mockenhaupt
Wiesbaden

19:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Mrowca
Wiesbaden

19:14 - 44. Spielminute

Gelbe Karte (Osnabrück)
Wolze
Osnabrück

19:17 - 45. + 2 Spielminute

Tor 2:5
Heyer
Rechtsschuss
Vorbereitung Girth
Osnabrück

19:15 - 45. Spielminute

Tor 1:5
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung Kyereh
Wiesbaden

19:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Ajdini
für S. Köhler
Osnabrück

19:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Kuhn
für Mrowca
Wiesbaden

19:57 - 67. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Kuhn
Wiesbaden

20:05 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Heider
für Blacha
Osnabrück

20:08 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
P. Tietz
für Schäffler
Wiesbaden

20:11 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Schwede
Wiesbaden

20:14 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Titsch Rivero
für Aigner
Wiesbaden

20:22 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:6
Kyereh
Linksschuss
Vorbereitung Schwede
Wiesbaden

OSN

WIE

2. Bundesliga

VfL Osnabrück - Wehen Wiesbaden: Schäffler mit Dreierpack

Wehen Wiesbaden demontiert Osnabrück in turbulenter Anfangsphase

Dreierpack: Schäffler wie der Phönix aus der Asche

Manuel Schäffler

Geballte Torgefahr: SVWW-Stürmer Manuel Schäffler. imago images

Osnabrücks Coach Daniel Thioune veränderte seine Startformation im Vergleich zum 1:3 beim FC St. Pauli auf vier Positionen: Gugganig, Schmidt, Köhler und Alvarez begannen für van Aken, Taffertshofer, Ajdini und Ouahim, die allesamt zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm sah nach dem 0:1 bei Tabellenführer Arminia Bielefeld keinen Anlass für Wechsel.

Rehm hatte vor der Partie ausgerufen, dass man nun "zehn Finals" vor sich hätte. Das wichtige Spiel beim VfL Osnabrück startete allerdings mit einem Dämpfer: Girth staubte nach einem Alvarez-Schuss an die Latte ab und markierte die frühe Führung für die Lila-Weißen (3.). Doch Wehen Wiesbaden ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte den Osnabrückern ordentlich zu. Nur zwölf Minuten später stand es plötzlich 3:1 für die abstiegsgefährdeten Gäste, die über weite Strecken des ersten Durchgangs den Ton angaben. Schäffler nutzte eine Ungereimtheit der VfL-Defensive zum Ausgleich (5.), Dittgen (7.) und Aigner (15.) brachten die Rehm-Elf zügig klar in Front.

Vorsicht: Rutschgefahr!

Daniel Thioune reagierte auf den katastrophalen Start und nahm Agu vom Platz, der beim Treffer zum 1:2 im Strafraum weggerutscht war (22.). Sein Nachfolger Wolze stand ihm in dieser Hinsicht jedoch in nichts nach und leistete sich selbst einen folgenschweren Ausrutscher am Strafraum. Daraufhin schnappte sich Aigner das Spielgerät und legte kurzerhand quer auf Schäffler, der nur noch ins leere Tor einschieben musste - 4:1 (26.).

2. Bundesliga, 25. Spieltag

Es ging munter weiter mit einem offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften verzeichneten vielversprechende Chancen, aber es dauerte bis kurz vor der Halbzeit, ehe der Ball erneut im Netz zappelte. Schäffler schnürte den Dreierpack (45.) und verschlechterte die Ausgangssituation für ein VfL-Comeback vermeintlich, doch Heyer verringerte den Rückstand kurz darauf wieder auf drei Treffer - 2:5 (45.+2). Alvarez hätte gar noch auf 3:5 verkürzen müssen (45.+3).

Kyereh macht den Deckel drauf

So spannend und nervenaufreibend der erste Durchgang auch war, so wenig hatte der zweite zu bieten. Nach Wiederanpfiff fokussierte sich der SV Wehen Wiesbaden hauptsächlich auf die Verwaltung der komfortablen Führung - mit Erfolg: Der VfL Osnabrück warf zwar alles rein, kam aber zu selten zu wirklich zwingenden Möglichkeiten, um ein Monster-Comeback zu realisieren. Der SVWW machte das in der Defensive souverän.

In der Nachspielzeit sorgte Kyereh noch für das halbe Dutzend und markierte den 6:2-Endstand (90.+1). Somit feierte Wehen Wiesbaden erstmals nach fünf Spielen wieder einen Sieg und schob sich vorläufig auf den Relegationsplatz, während sich Osnabrücks Negativspirale weiter nach unten dreht.

Spieler des Spiels

Manuel Schäffler Sturm

1
Spielnote

Ein kampfbetontes Spiel auf einem zu weiten Teilen unter Wasser stehenden Rasen, das früh entschieden war; krasse Osnabrücker Abwehrfehler ermöglichten die Wiesbadener Torflut.

3,5
Tore und Karten

1:0 Girth (3', Kopfball, Alvarez)

1:1 Schäffler (5', Rechtsschuss)

1:2 Dittgen (7', Rechtsschuss, Schäffler)

1:3 Aigner (15', Kopfball, Dittgen)

1:4 Schäffler (26', Rechtsschuss, Aigner)

1:5 Schäffler (45', Rechtsschuss, Kyereh)

2:5 Heyer (45' +2, Rechtsschuss, Girth)

2:6 Kyereh (90' +1, Linksschuss, Schwede)

Osnabrück

Kühn 3,5 - Heyer 4,5 , Gugganig 4, Trapp 5, Agu 5,5 - S. Köhler 5 , Br. Henning 4, Blacha 3,5 , N. Schmidt 5 - Alvarez 4,5, Girth 3,5

Wiesbaden

Lindner 3 - Mockenhaupt 3,5 , Dams 3,5, Röcker 4, Mrowca 4 , Schwede 3 - Chato 3, Aigner 2 , Kyereh 2,5 , Dittgen 2,5 - Schäffler 1

Schiedsrichter-Team
Benedikt Kempkes

Benedikt Kempkes Thür

4
Spielinfo

Stadion

Bremer Brücke

Zuschauer

15.469

Osnabrück gastiert am Freitag (18.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld. Für Wehen Wiesbaden geht es am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Stuttgart weiter.