13:19 - 20. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Roßbach
für Carlson
Karlsruhe

13:21 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Kerschbaumer
Rechtsschuss
Vorbereitung Kleindienst
Heidenheim

13:36 - 37. Spielminute

Tor 2:0
Kleindienst
Linksschuss
Vorbereitung Busch
Heidenheim

13:46 - 45. + 2 Spielminute

Tor 3:0
Kleindienst
Linksschuss
Vorbereitung Leipertz
Heidenheim

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Thiede
für Pisot
Karlsruhe

14:11 - 54. Spielminute

Tor 3:1
Kobald
Kopfball
Vorbereitung Wanitzek
Karlsruhe

14:24 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Thomalla
für Schnatterer
Heidenheim

14:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
T. Mohr
für Kerschbaumer
Heidenheim

14:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Grozurek
für Gueye
Karlsruhe

14:36 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (Heidenheim)
Dorsch
Heidenheim

14:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Multhaup
für Leipertz
Heidenheim

14:48 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Kobald
Karlsruhe

14:49 - 90. + 2 Spielminute

Rote Karte (Karlsruhe)
Ben-Hatira
Karlsruhe

HDH

KSC

2. Bundesliga

Kleindienst legt erst auf und trifft dann doppelt

Heidenheim schielt weiter auf den Relegationsplatz

Kleindienst legt erst auf und trifft dann doppelt

Tim Kleindienst

Mit zwei Treffern der Mann der ersten Hälfte: Heidenheims Tim Kleindienst. imago images

FCH-Trainer Frank Schmidt nahm nach der 0:2-Niederlage in Darmstadt fünf personelle Veränderungen vor: Beermann, Kerschbaumer, Leipertz, Kleindienst und Kapitän Schnatterer ersetzten Föhrenbach, Mohr, Multhaup, Otto (alle Bank) und Hüsing (Rot-Sperre).

Bei den Gästen aus Karlsruhe wechselte Coach Christian Eichner nach dem 0:1 gegen Nürnberg auf zwei Positionen: Pisot und Gueye spielten anstelle von Groiß und Camoglu.

Obwohl der KSC als Tabellenvorletzter nach Heidenheim gereist war, begannen die Badener mutig. Die Eichner-Elf setzte erste Akzente in der Offensive und nahm die Zweikämpfe bissig an. Heidenheim hingegen benötigte einige Minuten, um erstmals gefährlich vor das Karlsruher Tor zu kommen: Leipertz verzog eine Volleyabnahme knapp (16.).

Kurz darauf mussten die Gäste bereits erstmals wechseln: Bei Linksverteidiger Carlson ging es nach zwei Behandlungsphasen nicht mehr weiter, Roßbach ersetzte ihn positionsgetreu (20.). Unordnung trat dann aber auf der gegenüberliegenden Abwehrseite der Karlsruher auf: Nach einem Heidenheimer Einwurf tankte sich Kleindienst bis zur Grundlinie durch und bediente im Anschluss Kerschbaumer, der zur 1:0-Führung einschob (22.).

Kleindienst-Doppelpack

Der KSC verkraftete den Rückstand gut, war weiterhin ordentlich in der Partie, aber mitunter auch anfällig für gegnerische Konterangriffe. So geschehen in der 37. Minute, als Leipertz den aufgerückten Rechtsverteidiger Busch mitnahm. Der Ex-Bremer schlug vom Strafraumeck eine präzise Hereingabe ins Zentrum, wo Kleindienst das Zuspiel aus kurzer Distanz zum 2:0 veredelte.

Kurz vor dem Pausenpfiff kam es für die Gäste dann noch bitterer: Erneut war es Kleindienst, der einen weiteren Gegenzug nutzte und dem FCH damit eine 3:0-Pausenführung bescherte (45.+2).

2. Bundesliga, 25. Spieltag

KSC hofft nach Anschlusstreffer noch einmal

Mit einem frischen Mann (Thiede für Pisot) und auch mit neuem Mut kam der KSC aus der Kabine. Die Eichner-Elf hatte sich trotz des Drei-Tore-Rückstandes noch längst nicht aufgegeben und kam gleich nach Wiederbeginn zu einer Vielzahl an Chancen. Gueye (46.) und zweimal Hofmann (46. und 51.) konnten den Ball aber noch nicht im Tor unterbringen. Dafür aber Kobald, der eine Wanitzek-Ecke zum 1:3 verwertete (54.).

Heidenheim holte sich nach und nach die Kontrolle über das Spiel zurück und dämmte damit auch die Karlsruher Offensive weitgehend ein. Weitere Torabschlüsse waren auf beiden Seiten zunächst nicht zu verzeichnen.

Und wenn, dann waren es in der Schlussphase eher die Hausherren, die auf den vierten Treffer spielten. Kleindienst segelte denkbar knapp an einer scharfen Hereingabe vorbei und verpasste damit sein drittes Tor (83.). So aber blieb es beim 3:1-Erfolg der Heidenheimer, die damit in Schlagdistanz zum Aufstiegsrelegationsplatz bleiben. Der KSC wiederum verpasste es, sich von einem direkten Abstiegsplatz zu entfernen. Zudem verloren die Badener in der Nachspielzeit auch noch Ben-Hatira, der wegen einer Notbremse 40 Meter vor dem eigenen Tor mit Rot des Feldes verwiesen wurde (90.+2).

Spieler des Spiels

Tim Kleindienst Sturm

1,5
Spielnote

Der FCH war in der ersten Halbzeit nahe an seinem perfekten Spiel, ließ dann aber in der zweiten Halbzeit gegen einen stärker werdenden KSC deutlich nach.

2,5
Tore und Karten

1:0 Kerschbaumer (22', Rechtsschuss, Kleindienst)

2:0 Kleindienst (37', Linksschuss, Busch)

3:0 Kleindienst (45' +2, Linksschuss, Leipertz)

3:1 Kobald (54', Kopfball, Wanitzek)

Heidenheim

Ke. Müller 2,5 - Busch 2, P. Mainka 2, Beermann 3, Theuerkauf 3 - Dorsch 3 , Schnatterer 3,5 , Kerschbaumer 3 , Griesbeck 3,5 - Leipertz 2,5 , Kleindienst 1,5

Karlsruhe

Uphoff 3,5 - Kobald 2,5 , Gordon 3, Pisot 4,5 - Stiefler 3,5, Wanitzek 4, Gondorf 3,5, Carlson , Ben-Hatira 4,5 - Gueye 4 , P. Hofmann 4

Schiedsrichter-Team
Christian Dingert

Christian Dingert Gries

2
Spielinfo

Stadion

Voith-Arena

Zuschauer

12.050

Heidenheim gastiert am Samstag (13 Uhr) in Bochum. Für Karlsruhe geht es gleichzeitig gegen Darmstadt weiter.