13:29 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
D. Kaiser
Hannover

13:29 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Anton
Hannover

13:38 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Teuchert
Hannover

14:09 - 51. Spielminute

Tor 1:0
Teuchert
Rechtsschuss
Vorbereitung Maina
Hannover

14:21 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Pohjanpalo
für Hinterseer
HSV

14:21 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Harnik
für Jatta
HSV

14:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Prib
für Ochs
Hannover

14:25 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Kinsombi
für Dudziak
HSV

14:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Guidetti
für Teuchert
Hannover

14:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Korb
für S. Jung
Hannover

14:42 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Albornoz
Hannover

14:53 - 90. + 6 Spielminute

Tor 1:1
Pohjanpalo
Kopfball
Vorbereitung Kittel
HSV

H96

HSV

2. Bundesliga

Pohjanpalo rettet Hamburger SV spät einen Punkt bei Hannover 96

Joker trifft in der Nachspielzeit - 96 schenkt zweiten Sieg in Folge her

Last-Minute-Ausgleich in Hannover: Pohjanpalo rettet HSV einen Punkt

Linton Maina von Hannover 96 ist fassungslos

Den Sieg Sekunden vor Schluss aus den Händen gegeben: Hannover 96 und Linton Maina (Nummer 11) kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleich gegen Hamburg. Getty Images

Hannovers Coach Kenan Kocak wechselte nach dem überraschenden 3:1 in Fürth notgedrungen. Für den einmal mehr verletzten Felipe (Oberschenkelzerrung) begann Ochs, den Gelb-Rot-gesperrten Elez ersetzte Bakalorz. Außerdem spielte Albornoz für Prib (auf der Bank).

HSV-Trainer Dieter Hecking veränderte seine Startelf nach dem 2:0 gegen Karlsruhe nur auf einer Position: Gideon Jung begann anstelle von Fein, der sich gegen den KSC einen Jochbeinbruch zuzog.

Hannover musste mit Elez, Felipe und Franke gleich auf drei etatmäßige Innenverteidiger verzichten. Kocak machte Bakalorz zum Abwehrchef einer Dreierkette, während der HSV wie zuletzt im 4-3-3 agierte. Die Partie hatte von Beginn an Tempo, ohne dass eines der beiden Teams jedoch gefährlich wurde. Hannover schien optisch in den ersten Minuten überlegen, die erste Chance verzeichneten jedoch die Gäste: Kittel zog nach einer unzureichend geklärten Ecke aus 20 Metern ab, Zieler streckte sich und lenkte die Kugel um den Pfosten (11.). Hamburg wurde aktiver und sorgte vor allem über Schaub und Kittel für Tempo. Die Hausherren verteidigten stark, allen voran Horn, der mehrere brenzlige Situationen mit Risiko, aber fair entschärfte.

Das Spiel wurde zunehmend ausgeglichener, jedoch war mit dem flotten Tempo beider Teams meist am Strafraumrand Schluss. Nach einem schönen Zuspiel von Dudziak setzte sich Schaub etwas glücklich im Sechzehner durch, Zieler war jedoch auf dem Posten und klärte den Ball (22.). Offensiv agierte bei den Niedersachsen vor allem Maina auffällig, der nach einem starken Solo die beste Chance für die Hausherren liegenließ, als er das Tor aus spitzem Winkel verfehlte (36.). So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

2. Bundesliga, 22. Spieltag

Teuchert trifft nach der Pause - HSV rennt an

Der HSV kam zwar druckvoll aus der Pause, kassierte aber kurz nach dem Wechsel den überraschenden, aber nicht ganz unverdienten Rückstand: Maina zog über links einmal mehr das Tempo an und spielte präzise in den Strafraum zu Teuchert. Der Stürmer blieb mit seinem ersten Versuch noch an van Drongelen hängen, durfte aber ein zweites Mal und ließ Heuer Fernandes mit einem Schuss in die linke Ecke keine Chance (51.). Der Rückstand rüttelte die Gäste jedoch auf, die daraufhin auf vollen Angriff schalteten. Leibold schlenzte den Ball knapp über die Latte (55.), ehe Jatta nach tollem Zuspiel des Linksverteidigers freistehend vom Elfmeterpunkt das Tor nicht traf (56.).

Keine zwei Minuten später wurde Kittel im Strafraum mustergültig bedient, schloss aus fünf Metern ab - und scheiterte am auf der Torlinie stehenden Anton (58.). Hannover wurde weiter und weiter zurückgedrängt, Hamburg drängte auf den Ausgleich. Doch das Tor der Gäste schien wie vernagelt: Innerhalb von drei Minuten scheiterten Kinsombi, Schaub, Kittel (alle 73.) und Beyer (75.) an Zieler, Haraguchi und der eigenen Genauigkeit. Dem HSV lief langsam aber sicher die Zeit davon, Hannover stand immer sicherer und beendete die Chancenflut für die Gäste zunehmend.

Sekunden vor dem Ende flog dann noch einmal eine Flanke in den 96-Strafraum, Zieler griff daneben, Kinsombi schloss ab. Erneut stand Anton auf der Linie und klärte zur Ecke (90.+5). Und die sollte es in sich haben: Kittel brachte den Ball scharf in den Fünfmeterraum, wo der eingewechselte Pohjanpalo von allen verlassen frei zum Kopfball kam und aus kürzester Distanz einköpfte - Zieler war chancenlos, Hannover untröstlich (90.+6). Durch den Last-Minute-Punkt schmälerte Hamburg den Abstand auf Bielefeld zumindest auf drei Zähler, während Hannover den zweiten Heimsieg der Saison in letzter Sekunde herschenkte.

Spieler des Spiels

Linton Maina Mittelfeld

2
Spielnote

Die Dramatik und Intensität entschädigte für spielerische Mängel.

3
Tore und Karten

1:0 Teuchert (51', Rechtsschuss, Maina)

1:1 Pohjanpalo (90' +6, Kopfball, Kittel)

Hannover

Zieler 4 - Anton 2 , Bakalorz 4, J. Horn 3,5 - S. Jung 3,5 , D. Kaiser 3 , Ochs 4 , Albornoz 3,5 , Haraguchi 3,5 - Maina 2, Teuchert 2

HSV

Heuer Fernandes 3 - Beyer 3, Letschert 4, van Drongelen 4, Leibold 3 - Jung 3, Schaub 4, Dudziak 5 - Jatta 4,5 , Hinterseer 5 , Kittel 4,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Matthias Jöllenbeck Freiburg

3
Spielinfo

Stadion

HDI Arena

Zuschauer

49.000 (ausverkauft)

Hannover gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) in Bielefeld. Für den HSV geht es bereits am Samstag (13 Uhr) gegen St. Pauli im Derby weiter.

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