20:41 - 10. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Castro
Stuttgart

20:41 - 10. Spielminute

Tor 0:1
Mi. Frey
Rechtsschuss
Vorbereitung Geis
Nürnberg

20:59 - 28. Spielminute

Tor annulliert
W. Endo
Stuttgart

21:37 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Wamangituka
für Didavi
Stuttgart

21:49 - 58. Spielminute

Tor 1:1
Wamangituka
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Stuttgart

21:50 - 59. Spielminute

Tor 2:1
Gomez
Linksschuss
Vorbereitung Castro
Stuttgart

21:53 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Petrak
für Geis
Nürnberg

21:59 - 67. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
W. Endo
Stuttgart

22:03 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Kerk
für Schleusener
Nürnberg

22:04 - 72. Spielminute

Tor 3:1
P. Förster
Linksschuss
Vorbereitung Gomez
Stuttgart

22:08 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Dovedan
für Jäger
Nürnberg

22:09 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Mangala
für Sosa
Stuttgart

22:13 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Al Ghaddioui
für Gomez
Stuttgart

22:17 - 85. Spielminute

Gelbe Karte (Nürnberg)
Sörensen
Nürnberg

VFB

FCN

2. Bundesliga

Zwei Tore in zwei Minuten: VfB-Doppelschlag dreht Krisenduell

Nürnberg unter Keller weiter sieglos

Zwei Tore in zwei Minuten: VfB-Doppelschlag dreht Krisenduell

Jubel am Montagabend: Mario Gomez steuerte ein Tor und eine Vorlage zum Stuttgarter Erfolg bei.

Jubel am Montagabend: Mario Gomez steuerte ein Tor und eine Vorlage zum Stuttgarter Erfolg bei. imago images

Stuttgarts Coach Tim Walter musste auf seinen Stammkeeper Kobel verzichten, der aufgrund einer Oberschenkelprellung nur auf der Bank saß. Für ihn stand der Ex-Nürnberger Bredlow zwischen den Pfosten. Die beiden weiteren Änderungen im Vergleich zum 1:2 in Sandhausen: Didavi kehrte nach zweimonatiger Verletzungspause zurück und ersetzte Gonzalez (Bank), außerdem kam Sosa für Mangala (Bank) in die Startelf, Castro rückte von der Linksverteidigerposition ins Mittelfeld.

Ein Ausfall auch bei den Gästen: Club-Trainer Jens Keller musste den erkrankten Hack ersetzen, für ihn spielte Lohkemper auf dem linken Flügel. Auf der gegenüberliegenden Seite erhielt Schleusener den Vorzug vor Kerk (Bank). Im Vergleich zum 0:2 gegen Wiesbaden wählte Keller außerdem eine etwas defensivere Ausrichtung und brachte Jäger für Dovedan (Bank).

Frey hämmert Nürnberg zur frühen Führung

Kellers Plan sollte zunächst aufgehen. Die Nürnberger standen defensiv gut sortiert, ließen die Hausherren nicht zur Geltung kommen - und schlugen mit ihrer ersten eigenen Möglichkeit selbst zu. Eine zunächst abgewehrte Handwerker-Flanke machte Geis per Kopf noch einmal scharf. Der Ball gelangte rechts im Strafraum zu Frey, der die Kugel mit der Brust annahm, um sie dann per Dropkick unter die Latte zu schweißen - ein klasse Abschluss zur frühen Club-Führung (10.).

VfB und der verfrühte Jubel: Wieder zwei Tore aberkannt

Stuttgart brauchte sehr lange, um im Anschluss Durchschlagskraft im vorderen Drittel zu entwickeln. Immer wieder bissen sich die Schwaben an der FCN-Verteidigung die Zähne aus. Die Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena brachten ihren Unmut lautstark zum Ausdruck, durften nach einer knappen halben Stunde aber plötzlich jubeln - jedoch nur kurz. Endo stocherte den Ball nach einer Ecke am zögernden Dornebusch vorbei ins Tor, doch der VAR schaltete sich ein und Schiedsrichter Schröder verweigerte dem Treffer die Anerkennung, weil Gomez im Eckball-Getümmel zuvor Behrens geblockt hatte (28.).

Spieler des Spiels
Stuttgart

Mario Gomez Sturm

2
Spielnote

Intensiv, aber nicht hochklassig, mit zunehmender Spieldauer enttäuschte der Club und überzeugte der VfB immer mehr.

3
Tore und Karten

0:1 Mi. Frey (10', Rechtsschuss, Geis)

1:1 Wamangituka (58', Handelfmeter, Rechtsschuss)

2:1 Gomez (59', Linksschuss, Castro)

3:1 P. Förster (72', Linksschuss, Gomez)

Stuttgart
Stuttgart

Bredlow 3 - P. Stenzel 3,5, Phillips 3, Badstuber 3, Sosa 4 - W. Endo 2 , Castro 3 , Ascacibar 3,5, Didavi 4,5 , P. Förster 3 - Gomez 2

Nürnberg
Nürnberg

Dornebusch 4 - Valentini 4,5, Sörensen 4 , Mühl 4,5, Handwerker 4,5 - Jäger 4,5 , H. Behrens 4,5, Geis 4 , Schleusener 5 , Lohkemper 5 - Mi. Frey 2,5

Schiedsrichter-Team
Robert Schröder

Robert Schröder Hannover

3
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

48.971

Gomez, dem bereits in der Vorwoche gegen Sandhausen drei Tore nach Videobeweis aberkannt worden waren, hatte kurze Zeit später gleich noch einmal Grund zum Ärger: Nach Sosa-Flanke brachte der VfB-Stürmer den Ball per Kopf im Tor unter, doch die Fahne ging hoch. Die Abseitsentscheidung des Linienrichters hielt der VAR-Prüfung hauchzart stand (34.). Nichtsdestotrotz wurden die Hausherren in dieser Phase der Partie immer stärker und bekamen eine weitere Großchance zum Ausgleich, Dornebusch parierte gegen den freistehenden Förster bravourös (39.) und rettete den Franken die inzwischen etwas glückliche Halbzeitführung.

2. Bundesliga, 16. Spieltag

Blitz-Doppelschlag: Silas und Gomez drehen die Partie

Walter reagierte zur Pause, beendete das Comeback des wirkungslosen Didavi und brachte für ihn Silas. Der Joker war sofort voll drin im Spiel und trug dazu bei, den Druck der Stuttgarter weiter hochzuhalten. Wirklich zielgerichtet wurde es zunächst aber weiterhin nicht - und so benötigten die Schwaben die Hilfe des VAR, um zum Ausgleich zu kommen. Schleusener klärte eine Ecke unbemerkt von allen Beteiligten mit dem Ellenbogen, bei der kommenden Unterbrechung erhielt Schiedsrichter Robert Schröder einen Hinweis. Nach einem kurzen Besuch in der Review Area war seine Entscheidung klar: Elfmeter. Silas trat an und traf sicher zum Ausgleich (58.).

Und den Schwaben gelang der Doppelschlag: Nur wenige Augenblicke später stand Gomez nach Castros Kopfballverlängerung frei vor Dornebusch und ließ sich diese Chance nicht entgehen (59.). Diesmal fand Gomez' Treffer auch den Weg auf die Anzeigetafel - obwohl Endo in der Entstehung rustikal in ein Kopfballduell mit Geis gegangen war, Nürnbergs Mittelfeldmann musste daraufhin benommen ausgewechselt werden.

Förster macht den Deckel drauf

Der Club war nun offensiv wieder gefordert und kam tatsächlich zur ersten Torchance seit Freys Führungstreffer: Lohkemper brach rechts durch, traf frei vor Bredlow nur das Außennetz (67.). So aber entschieden die Stuttgarter wenig später die Partie: Ascacibar gewann den Ball im Nürnberger Aufbauspiel, Förster spielte einen hervorragenden Doppelpass mit Gomez und verpasste Dornebusch den Tunnel - 3:1 (72.).

Der Nürnberger Widerstand war daraufhin gebrochen, die bereits zuvor recht ungefährliche Club-Offensive brachte nur noch einen Distanzschuss des eingewechselten Dovedan neben das Tor zustande (79.).

Stuttgart nimmt somit einen verdienten Sieg mit in die nächste Montagabendpartie in Darmstadt kommende Woche (20.30 Uhr). Für Nürnberg geht es nach acht Spielen ohne Sieg am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Kiel weiter.