18:47 - 17. Spielminute

Tor 1:0
A. Fink
Linksschuss
Vorbereitung P. Hofmann
Karlsruhe

18:50 - 21. Spielminute

Tor 2:0
P. Hofmann
Linksschuss
Vorbereitung M. Lorenz
Karlsruhe

19:43 - 56. Spielminute

Tor 3:0
P. Hofmann
Linksschuss
Vorbereitung M. Lorenz
Karlsruhe

19:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
George
für Wekesser
Regensburg

19:57 - 70. Spielminute

Tor 3:1
Besuschkow
Kopfball
Vorbereitung Okoroji
Regensburg

19:57 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Grüttner
Regensburg

20:01 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Kobald
Karlsruhe

20:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Schneider
für Stolze
Regensburg

20:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Fröde
für A. Fink
Karlsruhe

20:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Palacios
für Gimber
Regensburg

20:18 - 90. Spielminute

Tor 4:1
Wanitzek
Rechtsschuss
Vorbereitung Pisot
Karlsruhe

20:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Camoglu
für Stiefler
Karlsruhe

20:22 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Sané
für P. Hofmann
Karlsruhe

KSC

REG

Regensburg scheitert dreifach am Aluminium

Hofmanns Fallrückzieher beseitigt die Zweifel

Philipp Hofmann (l.), Christoph Kobald

Der Mann des Spiels: Philipp Hofmann (l.). imago images

Karlsruhes Coach Alois Schwartz nahm im Vergleich zur 0:3-Pleite in Stuttgart drei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Kobald, Lorenz und Fink ersetzten Fröde, Choi und Pourié.

Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic hingegen vertraute der selben Startelf, die am vergangenen Spieltag mit 3:1 gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen hat.

Es war ein munterer Beginn, in dem beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchten. Da beide Teams hinten sehr stabil standen, ergaben sich wenig Lücken. Somit blieben zwingende Torgelegenheiten lange Zeit aus. Wie aus dem Nichts zappelte der Ball dann doch im Netz: Fink war es, der sich mit Hilfe von Hofmann von der Abwehr löste und aus kürzester Distanz die Führung erzielte - 1:0 für den KSC (17.). Nur drei Minuten später landete die Kugel erneut in den Maschen. Diesmal war es Hofmann, der nach einem Querpass von Lorenz den Ball aus elf Metern flach im Tor unterbrachte - 2:0 (21.).

Der Doppelschlag war ein Schock für die Jahn-Elf, die lange Zeit kein Mittel fand und in der Offensive nur harmlos agierte. Der Lattentreffer von Besuschkow blieb die einzige gefährliche Torchance der Gäste (34.), während der KSC im restlichen Verlauf des ersten Durchgangs weiterhin munter nach vorne spielte und über Lorenz (27.) und Fink (39.) mehrmals gefährlich wurde. So richtig in den Strafraum kamen die Hausherren aber nicht hinein und es blieb beim 2:0-Halbzeitstand.

Regensburg bemüht - Hofmann per Fallrückzieher

Im zweiten Durchgang wirkten die Gäste bemüht und suchten offensichtlich den Weg nach vorne. Wesentlich einfallsreicher wirkte der SSV allerdings nicht, und somit kam die Selimbegovic-Elf auch nicht gefährlich vor das Tor, denn der Aufsteiger machte seine Sache gut und unterband alle Angriffsbemühungen der Regensburger.

2. Bundesliga, 15. Spieltag

Nach elf Minuten erhöhte Hofmann den Spielstand mit einem sensationellen Treffer auf 3:0: Der 26-Jährige verwertete eine Lorenz-Flanke von links per Fallrückzieher halbhoch ins rechte Toreck (56.). Im Anschluss nahmen die Badener das Tempo raus und ruhten sich auf der hohen Führung aus. Schließlich war es ein Torwart-Fehler, der zum ersten Jahn-Tor führte: Uphoff verschätzte sich nach einer Ecke und unterlief den Ball, sodass Besuschkow am zweiten Pfosten nur noch ins leere Tor einnicken musste - 1:3 (70.).

KSC wackelt - Jahn zu ineffizient

Vom Treffer beflügelt drehten die Oberpfälzer immer mehr auf und setzten die zeitweise wackelnde KSC-Defensive stark unter Druck. Doch die Gäste gingen mit ihren Chancen zu nachlässig um und Okoroji und Besuschkow scheiterten gleich doppelt am Aluminium (75., 77.). Besuschkow stand bei seiner Möglichkeit allerdings im Abseits. Die mangelnde Effizienz rächte sich und Wanitzek machte in der 90. Minute mit einem präzisen Flachschuss ins rechte untere Eck den Deckel drauf.

Am Ende blieb es beim verdienten 4:1-Sieg für den Karlsruher SC, der somit die Sieglosserie von acht Spielen beendet und sich von den Abstiegsrängen distanziert. Für Jahn Regensburg ist es nach sieben ungeschlagenen Ligaspielen die erste Niederlage.

Spieler des Spiels

Philipp Hofmann Sturm

1
Spielnote

Ein verdienter Sieg des KSC, da die Badener weit effektiver und spielerisch besser als die Gäste waren, die nur in einer kurzen Phase die Partie bestimmten.

2,5
Tore und Karten

1:0 A. Fink (17', Linksschuss, P. Hofmann)

2:0 P. Hofmann (21', Linksschuss, M. Lorenz)

3:0 P. Hofmann (56', Linksschuss, M. Lorenz)

3:1 Besuschkow (70', Kopfball, Okoroji)

4:1 Wanitzek (90', Rechtsschuss, Pisot)

Karlsruhe

Uphoff 4 - Thiede 3, Gordon 2,5, Pisot 3, Roßbach 3 - Kobald 3 , Wanitzek 2 , Stiefler 2,5 , M. Lorenz 2,5, A. Fink 2 - P. Hofmann 1

Regensburg

A. Meyer 3 - Saller 4,5, Nachreiner 4, Knipping 4,5, Okoroji 4 - Gimber 3 , Besuschkow 3,5 , Wekesser 3,5 , Stolze 4,5 - Grüttner 4,5 , Albers 4,5

Schiedsrichter-Team

Arne Aarnink Nordhorn

1,5
Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

12.454

Karlsruhe gastiert am Freitag (18.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld. Für Regensburg geht es am Sonntag (13.30 Uhr) gegen St. Pauli weiter.