15:46 - 17. Spielminute

Tor 0:1
Quaison
Rechtsschuss
Vorbereitung Öztunali
Mainz

16:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Ascacibar
Hertha

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Lukebakio
für Stark
Hertha

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Dilrosun
für Grujic
Hertha

16:56 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Aaron
für Brosinski
Mainz

16:59 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Latza
Mainz

17:02 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Ibisevic
für Köpke
Hertha

17:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Kunde
für Latza
Mainz

17:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Onisiwo
für Szalai
Mainz

17:11 - 82. Spielminute

Tor 0:2
Quaison
Linksschuss
Vorbereitung Onisiwo
Mainz

17:14 - 85. Spielminute

Tor 1:2
Boyata
Kopfball
Vorbereitung Lukebakio
Hertha

17:18 - 89. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Hertha)
M. Wolf
Hertha

17:22 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Boyata
Hertha

17:23 - 90. + 4 Spielminute

Tor 1:3
Quaison
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Onisiwo
Mainz

BSC

M05

Bundesliga

Robins Quaisons Dreierpack schockt Hertha BSC

Berlin sehr harmlos - Wolf sieht die Ampelkarte

Quaisons Dreierpack schockt die Hertha

Robin Quaison (Mi.)

Führungstreffer: Der Mainzer Robin Quaison (Mi.) schiebt zum 1:0 in Berlin ein. imago images

Herthas Coach Jürgen Klinsmann wechselte im Vergleich zum 2:3 auf Schalke im DFB-Pokal-Achtelfinale auf zwei Positionen: Statt Plattenhardt und Skjelbred (beide Bank) begannen Mittelstädt und Grujic.

Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer tauschte nach dem 1:3 gegen Bayern München dreimal: Für Kunde, Boetius und Mateta (alle Bank) starteten Winter-Neuzugang Bruma (Debüt für den FSV), Latza und Szalai.

Quaison belohnt effektive Mainzer

Beide Mannschaften waren in der Anfangsphase bemüht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken, klare Torchancen ergaben sich dabei jedoch zunächst nicht. In der 17. Minute ging der FSV dennoch plötzlich in Führung: Der von Öztunali bediente Quaison versetzte am Strafraumrand recht leicht Stark und schob ein. Kurz darauf hätte der Schwede seinem neunten Saisontreffer beinahe Nummer zehn folgen lassen. Doch Jarstein war nach hohem Zuspiel einen Tick eher am Ball, anschließend schoss Öztunali am Tor vorbei (19.).

Bundesliga, 21. Spieltag

Die Hertha war in der Folge zwar bemüht und hatte auch deutlich mehr Spielanteile, gegen die im defensiven Zentrum gut organisierten Rheinhessen fehlte es jedoch gewaltig an Kreativität. Eine hochkarätige Torchance konnten sich die Hauptstädter in der ersten Hälfte gar nicht erspielen. Ein Aufsetzer aus der Distanz von Maier, den Zentner mühelos hielt, war bereits die gefährlichste Szene (30.). Anders Mainz: Der von Latza steilgeschickte Quaison verpasste seinen zweiten Treffer des Spiels frei vor dem Tor knapp, weil er den Ball bei seinem Abschluss nicht ideal traf (35.). So ging es mit knappen Führung für die Gäste - begleitet von einigen Pfiffen der Hertha-Fans - in die Halbzeit.

Lukebakio bringt Schwung

Klinsmann reagierte auf die maue erste Hälfte seines Teams mit deutlichen Veränderungen: Stark und Grujic mussten weichen und machten Platz für die offensiven Außen Lukebakio und Dilrosun (46.). Damit einher ging die Umstellung auf eine Viererkette in der Abwehr, Wolf rückte nach rechts hinten. Vor allem die Hereinnahme von Lukebakio machte sich schnell bemerkbar. Der Belgier setzte sich mehrmals auf der rechten Seite mit Tempo durch - und hatte in der 57. Minute die bis dahin beste Torchance des Spiels für die Berliner: Sein Distanzschuss rauschte nur knapp über die Querlatte.

Boyata macht es mit Bruma nur kurz spannend

Insgesamt entwickelte die Hertha nach der Pause zwar mehr Druck, doch das grundsätzliche Problem blieb: Es gab kaum klare Torabschlüsse gegen die gut postierte Mainzer Defensive. Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich obendrein für die Gäste Kontergelegenheiten. Szalai verzog nach Flanke nur knapp (79.). Kurz darauf stand es 2:0: Der kurz zuvor eingewechselte Oniwiso bediente Quaison im Zentrum, der so mühelos sein zweites Tor erzielte (82.). Die Partie schien bereits entschieden, doch nach einem Eckball sorgte Boyota mit einem von Bruma abgefälschten Kopfball noch einmal für Spannung (85.). Aber es blieb letztlich beim Sieg der Rheinhessen; auch, weil Wolf in der 89. Minute nach leichtem Ellbogenschlag die Ampelkarte sah.

In der Nachspielzeit gab es nach einer Grätsche von Boyata gegen Oniwiso im Strafraum zudem noch Foulelfmeter. Die Entscheidung wurde aufgrund einer vorangegangenen Abseitsstellung von Quaison, der sich nahe am Ball befand, dann aber für Onisiwo liegen gelassen hatte, per VAR noch einmal überprüft, aber nicht revidiert. So kam Quaison vom Punkt noch zu seinem zweiten Dreierpack der Saison. Schon beim 5:0 in Bremen hatte er dreimal getroffen.

Spieler des Spiels

Robin Quaison Sturm

1
Spielnote

Eine umkämpfte, aber fußballerisch über weite Strecken niveauarme Partie, die am Ende mit drei Toren in der Schlussphase noch Unterhaltung bot.

4
Tore und Karten

0:1 Quaison (17', Rechtsschuss, Öztunali)

0:2 Quaison (82', Linksschuss, Onisiwo)

1:2 Boyata (85', Kopfball, Lukebakio)

1:3 Quaison (90' +4, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Onisiwo)

Hertha

Jarstein 3 - Stark 5 , Boyata 3,5 , Torunarigha 4 - M. Wolf 5 , Ascacibar 4 , Mittelstädt 4, Grujic 5 , Maier 4 - Köpke 4,5 , Piatek 4,5

Mainz

Zentner 3 - St. Juste 2,5, Bruma 3, Niakhaté 2,5 - R. Baku 3,5, Barreiro 4, Latza 4 , Brosinski 3,5 , Öztunali 3, Quaison 1 - Szalai 4,5

Schiedsrichter-Team

Martin Petersen Stuttgart

3
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

35.049

Hertha bleibt damit im Tabellenkeller und gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei Schlusslicht SC Paderborn. Für Mainz geht es am Sonntag (18 Uhr) gegen den FC Schalke 04 weiter.

Bilder zur Partie Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05