15:59 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Sahin
Bremen

16:49 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
M. Eggestein
Bremen

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Thommy
für Kownacki
Düsseldorf

16:55 - 66. Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
O. Fink
Düsseldorf

16:56 - 67. Spielminute

Tor 0:1
Kastenmeier
Eigentor, linke Schulter
Vorbereitung Moisander
Bremen

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Veljkovic
für Toprak
Bremen

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Stöger
für Morales
Düsseldorf

17:01 - 72. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Friedl
Bremen

17:01 - 72. Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Stöger
Düsseldorf

17:08 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Ampomah
für O. Fink
Düsseldorf

17:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Goller
für Bittencourt
Bremen

17:15 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Osako
für Sargent
Bremen

17:25 - 90. + 5 Spielminute

Gelb-Rote Karte (Bremen)
Moisander
Bremen

17:22 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Hoffmann
Düsseldorf

17:24 - 90. + 5 Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Bodzek
Düsseldorf

F95

BRE

Bundesliga

Florian Kastenmeier wird zur tragischen Figur gegen Werder Bremen

Moisander sieht Gelb-Rot - Vogt muss mit Trage vom Feld

Kastenmeier wird zur tragischen Figur: Bremen beendet Negativlauf

Florian Kastenmeier (Mi.), Niklas Moisander (re.)

Entscheidende Szene: Niklas Moisander (re.) und Florian Kastenmeier (Mi.) beim 1:0 für Bremen. picture alliance

Düsseldorfs Coach Friedhelm Funkel wechselte nach dem 2:1 gegen Union Berlin im vergangenem Jahr vor der kurzen Winterpause auf zwei Positionen: Im Tor debütierte Kastenmeier, weil Steffen mit Patellasehnenproblemen kurzfristig ausfiel. Zudem bot der Fortuna-Coach mit Skrzybski (Leihe mit Kaufoption vom FC Schalke 04) einen Neuzugang auf. Ampomah musste auf die Bank weichen.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt tauschte im Vergleich zum 0:1 in Köln vor Weihnachten gleich fünfmal: Statt Veljkovic, Goller, Osako (alle Bank) sowie den Verletzten Bargfrede und Augustinsson begannen der genesene Toprak, Neuzugang Vogt (Leihe aus Hoffenheim), Sahin, Bittencourt und Sargent.

Bremen startet stark, doch F95 ist gefährlicher

Bremen war in den Anfangsminuten anzumerken, dass sich Werder viel vorgenommen hatte, um die deutlich hinter den eigenen Erwartungen verlaufene Hinrunde schnell vergessen zu machen. Trotz viel Ballbesitz und Dominanz war es aber die Fortuna, die in der 13. Minute durch Hennings die erste gute Chance im Spiel hatte. Erst kurz darauf wurde auch Werder durch Klaassen erstmals gefährlich, Kastenmeier war jedoch auf dem Posten (15.).

Bundesliga, 18. Spieltag

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte tat sich Bremen immer schwerer, zu durchdachten Offensivaktionen zu kommen, während die Rheinländer die Partie nun ausgeglichener gestalteten - und sogar torgefährlicher waren (8:5 Torschüsse in der ersten Hälfte): Morales zwang Pavlenka vom Strafraumrand zu einer Flugparade (31.), kurz darauf wehrte der tschechische Keeper auch einen Schuss von Hennings vom Rand des Sechzehners aus spitzerem Winkel ab (32.). Das bis dahin zwar keineswegs hochklassige, aber durchaus abwechslungsreiche Match verflachte anschließend in der Schlussphase der ersten Hälfte, sodass es ohne weitere Höhepunkte mit 0:0 in die Kabine ging.

Moisander mit Glück und Kastenmeier

Nach Wiederbeginn entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen, aber nur wenigen hochkarätigen Strafraumszenen. Rashica zwang Kastenmeier mit einem Kopfball zum Eingreifen (54.). Auf der Gegenseite scheiterte Ayhan nach Freistoßflanke aus kurzer Distanz an Pavlenka (60.), der Abwehrspieler stand bei der Vorlage aber ohnehin knapp im Abseits. In der 67. Minute ging Werder nach einer Freistoßflanke schließlich ein wenig aus dem Nichts in Führung: Moisander köpfte nahe des rechten Pfostens einfach mal nach innen und von der linken Schulter von Kastenmeier prallte der Ball unglücklich über die Linie - Eigentor!

Funkel brachte anschließend Stöger (Comeback nach langer Verletzung) und Ampomah für Morales. Tatsächlich bot sich F95 in der Schlussphase immer mal wieder viel Platz auf den offensiven Außenpositionen, doch im Zentrum ließ Werder kaum klare Chancen zu. Sahin blockte gegen Skrzybski entscheidend (83.). Richtig turbulent wurde es noch einmal in der Nachspielzeit: Pavlenka erwischte seinen eigenen Mitspieler Vogt unglücklich am Kopf und wurde dann von Bodzek und Ampomah recht rustikal attackiert. Vogt musste anschließend per Trage vom Feld gebracht werden, Moisander sah im der Aktion folgenden Gerangel die Ampelkarte, während Bodzek mit Gelb davonkam (90.+5). Erst danach war Schluss - und der Bremer Negativlauf gestoppt.

Spieler des Spiels

Niklas Moisander Abwehr

2
Spielnote

Intensiv, spannend und hart umkämpft, wenn auch spielerisch nicht hochklassig.

3,5
Tore und Karten

0:1 Kastenmeier (67', Eigentor, linke Schulter, Moisander)

Düsseldorf

Kastenmeier 5 - M. Zimmermann 3,5, Ayhan 3, Hoffmann 3 , Suttner 3,5 - Morales 3 , Bodzek 4 , Skrzybski 4,5, O. Fink 4 , Kownacki 5 - Hennings 4

Bremen

Pavlenka 3 - Toprak 3 , Vogt 3,5, Moisander 2 - Bittencourt 4 , Sahin 4 , Friedl 4 , M. Eggestein 4 , Klaassen 3,5, Rashica 3 - Sargent 4,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

2
Spielinfo

Stadion

Merkur Spiel-Arena

Zuschauer

46.000

Düsseldorf gastiert am 19. Spieltag erst am Sonntag (18 Uhr) in Leverkusen. Für Werder Bremen geht es wenige Stunden zuvor um 15.30 Uhr zu Hause gegen Hoffenheim weiter.

Bilder zur Partie Fortuna Düsseldorf - Werder Bremen