Bundesliga 2019/20, 16. Spieltag
18:40 - 10. Spielminute

Tor 0:1
Quaison
Rechtsschuss
Vorbereitung Öztunali
Mainz

18:45 - 15. Spielminute

Tor 0:2
Pavlenka
Eigentor, Rücken
Mainz

18:47 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Fernandes
Mainz

18:48 - 19. Spielminute

Tor 0:3
Quaison
Rechtsschuss
Vorbereitung Boetius
Mainz

18:57 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
J. Eggestein
für Sahin
Bremen

18:57 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Brosinski
für Fernandes
Mainz

19:08 - 38. Spielminute

Tor 0:4
Quaison
Rechtsschuss
Vorbereitung Szalai
Mainz

19:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Mateta
für Szalai
Mainz

19:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Pizarro
für Osako
Bremen

20:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
J. Eggestein
Bremen

20:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Barreiro
für Kunde
Mainz

20:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Bittencourt
Bremen

20:06 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
R. Baku
Mainz

20:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Bartels
für Lang
Bremen

20:09 - 81. Spielminute

Tor 0:5
Mateta
Linksschuss
Vorbereitung Boetius
Mainz

BRE

M05

Bundesliga

Quaison & Co. führen desolate Bremer vor

Krise an der Weser verschärft sich - Mainz verschafft sich etwas Luft

Quaison & Co. führen desolate Bremer vor

Der Mainzer Robin Quaison erwischte einen Sahnetag.

Der Mainzer Robin Quaison erwischte einen Sahnetag. imago images

Bremens Trainer Florian Kohfeldt nahm im Vergleich zur 1:6-Klatsche beim FC Bayern zwei Wechsel vor: Moisander und Bittencourt kehrten in die Startelf zurück, Gebre Selassie wird länger verletzt fehlen (Oberschenkelverletzung), zudem musste Groß auf die Bank.

Der Mainzer Coach Achim Beierlorzer tauschte nach der 0:4-Niederlage gegen Dortmund einmal: St. Juste fehlte wegen einer Gelbsperre, für ihn startete Hack.

Grausame Minuten für Werder

Kohfeldt wollte vor dem Spiel, dass nicht so viel geredet wird, sondern Taten auf dem Platz folgen sollten. Aber was der Coach in den ersten 45 Minuten sah, war aus Bremer Sicht eigentlich nicht in Worte zu fassen. Nachdem Osako noch aus spitzem Winkel gescheitert war (8.), nahm das Unheil aus SVW-Sicht seinen Lauf. In der zehnten Minute brachte Quaison die Gäste in Führung. Nur fünf Zeigerumdrehungen später stand es schon 0:2 - und dieses Tor fasste die Bremer Situation perfekt zusammen: Veljkovic wollte klären, traf den Ball aber nicht richtig. Das Leder landete am linken Innenpfosten, von da aus sprang es an den Rücken von SVW-Keeper Pavlenka - und dann ins Tor. In der 19. Minute durfte der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Quaison dann völlig ungehindert zum 3:0 einschieben.

Quaison schnürt den Dreierpack

Bundesliga, 16. Spieltag

Die Werderaner waren völlig verunsichert, kamen gar nicht in die Zweikämpfe und waren in Schockstarre. Die Mainzer hatten immer wieder große Räume und durften fast ohne Gegenwehr durchs Mittelfeld kombinieren. Hack (24.) und Szalai (30.) ließen den vierten Treffer noch liegen. Aber in der 38. Minute stand es dann 0:4 - und die Norddeutschen fingen mal wieder ein Gegentor nach einem Standard: Szalai verlängerte eine Ecke auf Quaison, der den Dreierpack schnürte. Der SVW brachte offensiv fast gar nichts zu Stande, kurz vor der Pause traf Bittencourt dann mal den Pfosten - die beste Chance der Hausherren (42.). Am Ende blieb es beim 0:4, der höchste Bremer Pausenrückstand vor heimischer Kulisse in der Bundesliga.

Pizarros Tor zählt nicht - Mateta trifft

Die Luft war aus der Partie natürlich raus. Brosinskis Freistoß ging neben das Tor (47.) und Öztunali scheiterte an Pavlenka (60.). Der SVW war zwar bemüht, kam im letzten Drittel aber überhaupt nicht durch. Bittencourts Kopfball wurde abgefälscht und ging neben das Tor (63.). Die Partie plätscherte fortan dem Ende entgegen. Die Gastgeber versuchten es zwar - und Pizarro traf auch zum vermeintlichen 1:4, aber Schiedsrichter Frank Willenborg gab das Tor nicht, er hatte ein Handspiel des Peruaners gesehen. Den Schlusspunkt setzten die Mainzer, der eingewechselte Mateta stellte den 5:0-Endstand her (82.). Auf der Gegenseite hätte Bartels noch eine Chance für den SVW, aber Zentner war auf dem Posten (83.).

Spieler des Spiels

Robin Quaison Sturm

1
Spielnote

Nach spektakulärer Anfangsphase spielte Mainz gegen desolate Bremer im zweiten Durchgang im Verwaltungsmodus.

3,5
Tore und Karten

0:1 Quaison (10', Rechtsschuss, Öztunali)

0:2 Pavlenka (15', Eigentor, Rücken)

0:3 Quaison (19', Rechtsschuss, Boetius)

0:4 Quaison (38', Rechtsschuss, Szalai)

0:5 Mateta (81', Linksschuss, Boetius)

Bremen

Pavlenka 4,5 - Lang 5 , Veljkovic 6, Moisander 5,5, Augustinsson 5,5 - Sahin 6 , M. Eggestein 5, Klaassen 5,5, Bittencourt 4,5 - Osako 5,5 , Rashica 5

Mainz

Zentner 3 - R. Baku 3 , Niakhaté 3, Hack 2, Aaron 2,5 - Fernandes 5 , Kunde 2 , Öztunali 2, Boetius 2, Quaison 1 - Szalai 3

Schiedsrichter-Team

Frank Willenborg Osnabrück

2,5
Spielinfo

Stadion

Wohninvest Weserstadion

Zuschauer

37.720

Somit blieb es beim 0:5 und die Bremer müssen sich bis Samstag (15.30 Uhr) mächtig etwas überlegen. Dann da steht das Gastspiel in Köln an. Mainz empfängt zur selben Zeit Bayer Leverkusen.

Bilder zur Partie Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05