18:59 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Grujic
Hertha

19:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Retsos
für L. Bender
Leverkusen

19:52 - 64. Spielminute

Tor 0:1
Rekik
Rechtsschuss
Vorbereitung Dilrosun
Hertha

19:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
M. Wolf
für Lukebakio
Hertha

19:59 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Volland
Leverkusen

20:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Paulinho
für Havertz
Leverkusen

19:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Köpke
für Selke
Hertha

20:03 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Skjelbred
Hertha

20:04 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Paulinho
Leverkusen

20:14 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Dilrosun
Hertha

20:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Maier
für Darida
Hertha

LEV

BSC

Bundesliga

Pleite im letzten Heimspiel des Jahres: Leverkusen unterliegt auch Hertha

Klinsmann feiert ersten Auswärtssieg als Berlin-Trainer

Pleite im letzten Heimspiel des Jahres: Leverkusen unterliegt auch Hertha

Die Berliner bejubeln das 1:0 durch Rekik (li.)

Berliner Wegbereiter: Rekik (li.) brachte Hertha mit 1:0 in Führung und ebnete damit den Weg zum ersten Auswärtssieg der Berliner unter Trainer Klinsmann. imago images

Leverkusens Trainer Peter Bosz veränderte seine Startaufstellung nach dem 0:2 in Köln auf drei Positionen: Für den rotgesperrten Dragovic, Wendell (auf der Bank) und Baumgartlinger (muskuläre Probleme) begannen Tah, Sinkraven und Alario.

Herthas Coach Jürgen Klinsmann beließ es nach dem 1:0-Sieg gegen Freiburg bei einer Änderung: Kapitän Ibisevic musste einmal mehr auf der Bank Platz nehmen, für ihn spielte Skjelbred.

Die Hausherren machten von Beginn an klar, dass sie die bittere Derby-Niederlage gegen Köln schnellstmöglich vergessen machen wollten. Bayer suchte den direkten Weg nach vorne und war besonders über die Außen Volland und Diaby äußerst aktiv. Die Berliner konzentrierten sich zunächst darauf, hinten kompakt zu stehen, wobei jedoch jegliche Offensivbemühung völlig auf der Strecke blieb. Bayer gingen allerdings immer wieder die Ideen aus, kaum war das Tor von Jarstein in Schussweite. Das führte zu vielen überhasteten Abschlüssen aus der Distanz, die allesamt deutlich daneben gingen.

Bundesliga, 16. Spieltag

Aus dem Nichts: Doppelchance für Hertha

Der agile Diaby ließ auf der rechten Seite immer wieder seinen Gegenspieler stehen, seine Flanken waren aber zu ungenau, seine Abschlüsse zu ungefährlich. Alario (19.) verzeichnete die bis dato beste Chance für die Gastgeber, als er links im Strafraum mustergültig bedient wurde, jedoch am gut reagierenden Jarstein scheiterte. Von Hertha war bis zur 21. Minute offensiv nichts zu sehen, dann aber plötzlich doppelt: Zunächst wurde Dilrosun stark in die Spitze geschickt und verfehlte den zweiten Pfosten nur um Zentimeter. Nur kurz darauf versuchte es Selke aus spitzem Winkel, doch Hradecky riss den Arm hoch und klärte (22.).

Die Berliner Doppelchance dämpfte den Leverkusener Offensivdrang etwas, nur Diaby war von der Hertha-Defensive einfach nicht in den Griff zu bekommen. Doch sowohl sein Abschluss (37.) sowie der von Dilrosun (44.) auf der anderen Seite fanden nicht ihren Weg ins Ziel, so dass es nicht unverdient mit 0:0 in die Pause ging.

Alario verpasst Blitzstart - Leverkusen dominant, aber ungefährlich

Der zweite Durchgang hätte für Bayer perfekt beginnen können, doch Alario setzte Sven Benders schönen Steilpass knapp am zweiten Pfosten vorbei (48.). In der Folge bot sich ein praktisch identisches Bild der ersten Hälfte: Leverkusen hielt den Ball in den eigenen Reihen und arbeitete sich langsam nach vorne, Berlin schaute zu und fand offensiv kaum bis gar nicht statt. Bayer konnte aus der Überlegenheit jedoch keinen Profit ziehen, Torabschlüsse wurden zur Seltenheit. Auch der zuvor so auffällige Diaby wurde immer blasser.

In diese Lethargie hinein fiel aus dem Nichts der Führungstreffer - für die Hertha! Im Nachgang einer Ecke spielte Dilrosun einen tollen Steilpass auf den aufgerückten Rekik, der links in den Strafraum dribbelte und abzog. Hradecky reagierte gut, ließ den Ball aber in die gleiche Richtung abprallen, aus der er kam. Dort konnte Rekik völlig unbedrängt zum Nachschuss ansetzen und das 1:0 erzielen (65.). Der Rückstand weckte die Bosz-Elf nochmal auf, Volland vergab praktisch im Gegenzug die Chance auf den schnellen Ausgleich per Kopf (66.). Mit der verrinnenden Restspielzeit fand allerdings immer mehr Hektik ihren Weg ins Leverkusener Spiel, das zunehmend ungenauer und unfairer wurde.

Berlin dagegen hatte in Person das eingewechselten Köpke die große Gelegenheit auf das 2:0, doch der Sohn des Berliner Torwarttrainers scheiterte im Eins-gegen-eins an Hradecky (74.). Leverkusen bemühte sich weiter, ließ jedoch Genauigkeit und Durchschlagskraft vermissen. In den letzten Minuten fehlte der Bosz-Elf aber auch die Cleverness, so dass Berlin das 1:0 über die Zeit brachte. Klinsmann blieb damit im dritten Spiel in Folge ungeschlagen und durfte den ersten Auswärtssieg seiner Amtszeit bejubeln. Bosz dagegen konnte sich erstmals während seiner Leverkusener Zeit dreimal in Folge nicht über einen Treffer seines Teams freuen.

Spieler des Spiels

Karim Rekik Abwehr

2
Spielnote

Zerfahrene und unansehnliche Partie mit wenig Tempo und kaum spielerischen Highlights.

5
Tore und Karten

0:1 Rekik (64', Rechtsschuss, Dilrosun)

Leverkusen

Hradecky 3 - L. Bender 3,5 , Tah 3,5, S. Bender 3, Sinkgraven 3 - Aranguiz 4, Havertz 5 , Amiri 5, Diaby 3, Volland 5 - Alario 5

Hertha

Jarstein 2,5 - Klünter 3, Boyata 2,5, Rekik 2 , Plattenhardt 4,5 - Skjelbred 2,5 , Darida 3,5 , Grujic 3,5 , Lukebakio 4,5 , Dilrosun 3 - Selke 4

Schiedsrichter-Team

Bastian Dankert Rostock

3
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

24.472

Leverkusen tritt zum Jahresabschluss am Samstag (15.30 Uhr) in Mainz an. Hertha empfängt am Samstag (18.30 Uhr) Borussia Mönchengladbach.

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - Hertha BSC