Bundesliga 2019/20, 8. Spieltag
18:38 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Geiger
Hoffenheim

19:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Bebou
für Geiger
Hoffenheim

19:15 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Uth
für Matondo
Schalke

19:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Rupp
für Adamyan
Hoffenheim

19:26 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Posch
Hoffenheim

19:29 - 72. Spielminute

Tor 1:0
Kramaric
Rechtsschuss
Vorbereitung Bebou
Hoffenheim

19:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Bicakcic
für Posch
Hoffenheim

19:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Kutucu
für Caligiuri
Schalke

19:38 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Harit
Schalke

19:40 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Sané
Schalke

19:44 - 85. Spielminute

Tor 2:0
Bebou
Rechtsschuss
Vorbereitung B. Hübner
Hoffenheim

19:45 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Kabak
für Kenny
Schalke

HOF

S04

Hoffenheims Kramaric trifft bei seinem Comeback gegen Schalke

Joker Bebou bestraft inkonsequentes Schalke

Erfolgreiches Duo: Andrej Kramaric (li.) und Ihlas Bebou sorgten für die beiden Hoffenheimer Treffer.

Erfolgreiches Duo: Andrej Kramaric (li.) und Ihlas Bebou sorgten für die beiden Hoffenheimer Treffer. imago images

Hoffenheims Coach Alfred Schreuder nahm nach dem 2:1-Überraschungssieg in München zwei Veränderungen an der Startformation vor: Für Grillitsch (Innenbandzerrung) und Bebou (Bank) starteten Vogt und Kramaric. Der Kroate gab nach einer Knie-Operation im August sein Saisondebüt.

Auch Schalkes Trainer David Wagner wechselte nach dem 1:1 gegen Köln zweimal: Schöpf und Matondo ersetzten den Ex-Hoffenheimer Uth (Bank) und Serdar (Adduktorenprobleme).

Schalke stark, aber fahrlässig

Im ersten Durchgang waren die Rollen klar verteilt. Schalke war in jedem Bereich deutlich präsenter und der TSG dadurch physisch überlegen. Und auch spielerisch sah es bei Königsblau besser aus. Durch einen kultivierten Ball spielten sich die auffälligen Harit, Matondo und Burgstaller immer wieder in gefährliche Abschlusspositionen. Hoffenheim ließ sowohl die nötige Konsequenz in den Zweikämpfen als auch einen geordneten Spielaufbau vermissen.

Gut für die Kraichgauer: Auch Schalke ließ etwas vermissen - nämlich die Präzision im Torabschluss. Von den acht Abschlüssen in der ersten Hälfte musste TSG-Keeper Baumann nur einen entschärfen. Und die Chancen waren groß: Bereits nach drei Minuten knallte ein Caligiuri-Freistoß aus rund 30 Metern an das Lattenkreuz, dann schoss Schöpf nach einem Caligiuri-Freistoß über den Kasten (13.). Schalke hielt den Druck aufrecht und vergab durch Schöpf (24.), Sané (26.) und erneut Schöpf (31.) weitere Hochkaräter.

Baumann-Patzer bleibt unbestraft

Danach änderte Hoffenheim etwas an seinem Spiel. Zum einen wurde Schalkes Initiator Harit härter angegangen und durch Fouls frühzeitig gestoppt, zum anderen schnappte sich Kramaric häufiger in der eigenen Hälfte das Spielgerät und leitete Angriffe ein. Durch Posch (34.) und Geiger (44.) kamen die Sinsheimer immerhin zu Halbchancen, bevor Schiedsrichter Robert Hartmann zur Pause pfiff.

Bundesliga, 8. Spieltag

Auch nach Wiederanpfiff behielt die Begegnung ihren Charakter - Schalke dominierte, Hoffenheim lief hinterher. Weil die Kraichgauer nun etwas defensiver agierten, ergaben sich jedoch für S04 weniger Räume. Weniger Torgelegenheiten war die Konsequenz. Die größte Chance resultierte aus einem Patzer von Baumann, der den Ball in Richtung seines eigenen Kastens boxte, doch beim Versuch, das Spielgerät über die Linie zu drücken, beging Burgstaller ein Stürmerfoul (60.).

Ballgewinn, Konter, Tor

Und Hoffenheim? Das setzte im zweiten Durchgang auf schnelle Konter nach Ballgewinnen. Dafür brachte Schreuder extra Bebou für Geiger nach Wiederanpfiff. Mit Erfolg, denn der schnelle Angreifer initiierte mit seiner ersten guten Aktion den Hoffenheimer Führungstreffer, der aus dem berühmten Nichts fiel: Nach seinem Sololauf scheiterte Bebou am glänzend reagierenden Nübel, der dann allerdings beim Nachschuss von Kramaric machtlos war (72.).

Immer wieder in Bedrängnis: Hoffenheims Keeper Oliver Baumann (li.) klärt vor Schalkes Alessandro Schöpf.

Immer wieder in Bedrängnis: Hoffenheims Keeper Oliver Baumann (li.) klärt vor Schalkes Alessandro Schöpf. imago images

Anschließend ging Schalke ein höheres Risiko ein, ohne sich Chancen erarbeiten zu können. Stattdessen machten die Hoffenheimer das, was sie in diesem Spiel am besten konnten: Kontern. Nach einem langen Hübner-Pass verschätzte sich Stambouli, sodass Bebou auf Nübel zusteuern konnte und diesem mit einem präzisen Flachschuss keine Abwehrchance ließ - 2:0 und der Endstand (85.).

Spieler des Spiels

Ihlas Bebou Sturm

1,5
Spielnote

Taktisch interessante, lange Zeit einseitige Partie mit wenigen Höhepunkten.

4
Tore und Karten

1:0 Kramaric (72', Rechtsschuss, Bebou)

2:0 Bebou (85', Rechtsschuss, B. Hübner)

Hoffenheim

Baumann 4 - Posch 3,5 , Akpoguma 3,5, B. Hübner 3,5, Skov 4,5 - Vogt 3, Rudy 4, Geiger 5 , Kaderabek 5, Adamyan 5 - Kramaric 3

Schalke

Nübel 3 - Kenny 3,5 , Stambouli 4, Sané 3,5 , Oczipka 3 - Mascarell 3,5, Caligiuri 3,5 , Schöpf 3, Harit 3 - Burgstaller 4, Matondo 5

Schiedsrichter-Team

Robert Hartmann Wangen

3
Spielinfo

Stadion

PreZero-Arena

Zuschauer

29.477

Die TSG Hoffenheim gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC. Schalke, nun Siebter statt Erster, empfängt parallel den BVB zum Revierderby.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - FC Schalke 04