Bundesliga 2019/20, 5. Spieltag
15:41 - 10. Spielminute

Tor 1:0
Dilrosun
Linksschuss
Hertha

16:18 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Selke
Hertha

16:18 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Gjasula
Paderborn

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Darida
für Duda
Hertha

16:40 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Strohdiek
Paderborn

16:42 - 52. Spielminute

Tor 2:0
M. Wolf
Rechtsschuss
Vorbereitung Dilrosun
Hertha

16:44 - 54. Spielminute

Tor 2:1
Zolinski
Rechtsschuss
Vorbereitung Dräger
Paderborn

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Pröger
für Antwi-Adjei
Paderborn

16:59 - 69. Spielminute

Tor annulliert
Darida
Hertha

17:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Mittelstädt
für M. Wolf
Hertha

17:02 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Sabiri
für Michel
Paderborn

17:05 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Vasiliadis
Paderborn

17:08 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ritter
für Gjasula
Paderborn

17:11 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Klünter
Hertha

17:13 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Ibisevic
für Selke
Hertha

17:23 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Ibisevic
Hertha

17:24 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Dilrosun
Hertha

17:23 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Ritter
Paderborn

BSC

SCP

Der SC Paderborn überzeugt, doch verliert erneut

Nur Dilrosun glänzt: Hertha siegt erstmals

Bejubeln das 1:0: Herthas Dilrosun erzielte die Führung.

Bejubeln das 1:0: Herthas Dilrosun erzielte die Führung. imago images

Herthas Coach Ante Covic nahm nach der dritten Niederlage in Folge, dem 1:2 in Mainz zwei Veränderungen an seiner Startformation vor. Für Torunarigha und Lukebakio (beide Bank) starteten Klünter und Dilrosun. Dadurch wich Covic vom zuletzt praktizierten 3-5-2 ab und schickte seine Mannschaft in einer 4-1-4-1-Formation auf das Feld.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm nach der deftigen 1:5-Pleite gegen Schalke nur einen Wechsel vor: Für Mamba, der erstmals in dieser Saison auf der Bank Platz nahm, begann Zolinski (Startelfdebüt).

Dilrosuns feine Einzelleistung mit Beigeschmack

18. gegen 17. - wo Kellerduell draufstand, war im ersten Durchgang auch Kellerduell drin. Das Spiel war geprägt durch viele Zweikämpfe und Fehlpässe sowie wenig Torchancen. So verwunderte es nicht, dass der Berliner Führungstreffer nach einer Einzelaktion fiel: Dilrosun nahm an der Seitenlinie Tempo auf, dribbelte die komplette Paderborner Hintermannschaft aus und vollstreckte vor Huth zum 1:0 (10.). Fader Beigeschmack: Plattenhardt lenkte die Kugel mit der Hand zum Niederländer, ehe er zum Solo ansetzte. Schiedsrichter Frank Willenborg schaute sich die Szene nicht noch einmal an.

Anschließend spielten nur noch die Ostwestfalen, die fast direkt ausgleichen konnten: Freistehend scheiterte Zolinski nach einer Freistoßflanke von Dräger per Kopf an Jarstein (13.). Der SCP blieb dran, doch vor dem Tor fehlte es an der nötigen Präzision. Die einzige weitere Großchance hatten Zolinski und Michel unmittelbar nacheinander, doch ein Abwehrbein und Jarstein werten jeweils ab (27.).

Eiskalter Wolf

Hertha überließ Paderborn die Kugel und hatte nur 39 Prozent Ballbesitz zur Pause. Zwar ergaben sich nach Ballgewinnen viele Räume, doch ungenaue Abspiele verhinderten, dass die Konter zu Ende gespielt werden konnten. Der SCP hatte zwar deutlich mehr Abschlüsse (9:1), doch er konnte Jarsteins Kasten nicht weiter in Gefahr bringen.

Bundesliga, 5. Spieltag

Nach Wiederanpfiff hielt Paderborn den Offensivdruck aufrecht. Die erste Chance hatte Antwi-Adjei, der nur das Außennetz traf (47.). Das rächte sich, denn Hertha erzielte mit dem zweiten Torschuss den zweiten Treffer. Grujic schickte Dilrosun über links auf die Reise. Der Torschütze des ersten Treffers bediente diesmal Wolf, der eiskalt zum 2:0 einschob (52.).

Furiose zwei Minuten

Die Ostwestfalen ließen sich jedoch nicht vom erneuten Nackenschlag beeindrucken und spielten weiter nach vorne: Kurz nach dem 2:0 verkürzte Zolinski nach Hereingabe von Dräger in Stürmermanier auf 1:2 (54.). Nur Sekunden später fiel sogar fast der Ausgleichstreffer: Oliveira Souza hatte viel Platz im Zentrum, den er nutzte. Seinen Fernschuss lenkte Jarstein gerade noch über die Latte (55.).

Anschließend machte Paderborn hinten auf und ermöglichte den Berlinern immer mehr Räume zum Kontern. Doch Darida verlor alleine vor Huth die Kugel noch an Strohdiek (66.). Der SCP brachte vor dem Tor selbst immer weniger gefährliche Aktionen zustande. Die größte Möglichkeit vergab Zolinski, der aus spitzem Winkel an Jarstein scheiterte (67.). Weil auch Berlin die Kontermöglichkeiten zu fahrig ausspielte - Daridas (69.) und Selkes (75.) Treffer wurden wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen - blieb es beim knappen 2:1-Sieg der Herthaner.

Spieler des Spiels

Javairo Dilrosun Mittelfeld

2
Spielnote

Spielerisch auf überschaubarem Niveau, aber mit einigen Torszenen und zudem spannend, da bis zum Schluss offen.

4
Tore und Karten

1:0 Dilrosun (10', Linksschuss)

2:0 M. Wolf (52', Rechtsschuss, Dilrosun)

2:1 Zolinski (54', Rechtsschuss, Dräger)

Hertha

Jarstein 2,5 - Klünter 3,5 , Stark 4, Boyata 3, Plattenhardt 4 - Skjelbred 3, M. Wolf 3 , Duda 5 , Grujic 4, Dilrosun 2 - Selke 4

Paderborn

Huth 3 - Dräger 3,5, Strohdiek 4 , Hünemeier 3,5, Collins 4 - Vasiliadis 4 , Gjasula 3,5 , Oliveira Souza 3, Antwi-Adjei 3,5 - Zolinski 3 , Michel 4

Schiedsrichter-Team

Frank Willenborg Osnabrück

4
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

43.588

Hertha gastiert am Sonntag (18 Uhr) in Köln. Für Paderborn geht es bereits am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Bayern München weiter.

Bilder zur Partie Hertha BSC - SC Paderborn 07