DFB-Pokal 2019/20, 1. Runde
15:58 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Osei Kwadwo
Magdeburg

16:38 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Borrello
Freiburg

16:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Höler
für Sallai
Freiburg

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Rother
für Laprevotte
Magdeburg

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
T. Chahed
für Osei Kwadwo
Magdeburg

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Gondorf
für Frantz
Freiburg

17:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Jeong
für Petersen
Freiburg

17:28 - 93. Spielminute

Tor 0:1
Waldschmidt
Linksschuss
Vorbereitung Borrello
Freiburg

17:29 - 94. Spielminute

Gelbe Karte
Gondorf
Freiburg

17:34 - 99. Spielminute

Gelbe Karte
Tob. Müller
Magdeburg

17:45 - 106. Spielminute

Spielerwechsel
Costly
für Perthel
Magdeburg

17:46 - 106. Spielminute

Spielerwechsel
Roczen
für Kvesic
Magdeburg

17:51 - 111. Spielminute

Spielerwechsel
R. Koch
für Borrello
Freiburg

17:53 - 113. Spielminute

Gelbe Karte
Jacobsen
Magdeburg

FCM

SCF

FCM: Pokalaus trotz großem Fight

Waldschmidts Lucky-Punch erlöst Freiburg

Magdeburgs Jürgen Gjasula (li.) und Nils Petersen im Laufduell.

Magdeburgs Jürgen Gjasula (li.) und Nils Petersen im Laufduell. imago images

Auf Seiten der Magdeburger, die in der 3. Liga bereits vier Spiele bestritten, tauschte Stefan Krämer im Vergleich zum 3:1-Sieg beim SV Meppen zweimal Personal: Osei Kwadwo ersetzte Conteh, der mit einer Sprunggelenkprellung ausfiel und Behrens begann anstelle von Brunst zwischen den Pfosten.

Freiburgs Trainer Christian Streich setzte beim ersten Pflichtspiel der Saison in der Startformation auf einen der vier externen Neuzugänge: Schmid, der vom FC Augsburg kam, lief von Beginn an auf. Jeong, Neuzugang von der Reserve der Bayern, saß auf der Bank. Itter (VfL Wolfsburg) und Kwon (FCO Dijon) fehlten angeschlagen.

Magdeburg, gemeinsam mit Dynamo Dresden mit sieben Titeln Rekordsieger im DDR-Pokal, begann mit Dampf und setzte auf schnelles Umschaltspiel über die Außenbahn, auf der besonders Bertram für Tempo sorgte. Der brachte mit seinen Zuspielen dann auch die ersten Halbchancen für den FCM, doch Laprevotte brachte keinen Druck hinter seinen Kopfball (5.) und Kvesic verpasste die Flanke knapp (9.). Magdeburgs gutes Stellungsspiel ließ Freiburg nur langsam ins Spiel kommen. Zwar hatte der Bundesligist mehr Ballbesitz, konnte diesen aber durch zugestellte Anspielstationen kaum nutzen. Sallai prüfte Behrens, der im Nachfassen hielt (16.) und zielte anschließend nach einem schönen Spielzug der Freiburger zu hoch (26.).

DFB-Pokal, 1. Runde

Freiburg übernimmt das Kommando

Mit der zweiten Chance übernahm der SCF immer mehr das Kommando, erhöhte das Tempo und auch den Druck in der Offensive. Dabei stand der Unparteiische Harm Osmers gleich zweimal im Fokus: Zunächst fiel Höfler bei einem Freistoß im Luftduell mit Jacobsen (30.), anschließend wurde Borello kurz vor der Strafraumgrenze von Müller gefoult (33.). Beide Male blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.

Magdeburg überstand die Druckphase der Freiburger und überzeugte bis zur Pause durch Einsatz und Laufbereitschaft. Doch Beck setzte seinen Kopfball nach einer Ecke an den Pfosten (37.) und einen Querpass von Ernst konnte Schwolow abfangen (44.).

Viel Einsatz und hohes Tempo auf beiden Seiten

Unverändert ging es für beide Teams in die zweite Hälfte, in der sich ein munteres Hin und Her entwickelte. Beide Teams hielten sich kaum mit Mittelfeldgeplänkel auf und suchten den Weg vor das Tor. Auf Seiten der Hausherren verpasste Beck knapp (53.) und Kvesic forderte mit einem Schuss aus 25 Metern Schwolow (60.). Bei den Breisgauern erwischte Petersen ein Zuspiel von Sallai nur noch mit den Haarspitzen (54.) und Waldschmidt setzte seinen Schuss ans Außennetz (57.).

Die beste Chance erspielte Waldschmidt, der nach einem Pass in die Schnittstelle aus spitzem Winkel zurücklegte. Doch Müller und Perthel klärten gemeinschaftlich vor Höler auf der Linie für ihren bereits geschlagenen Keeper (70.). Auf der Gegenseite prüften Beck aus der Distanz (74.) und Müller per Direktabnahme nach einer Ecke (75.) Schwolow.

In der Schlussphase blieb es ein offenes Duell, in dem beide Teams auf Fehler lauerten. Großchancen konnten aber hüben wie drüben nicht mehr verzeichnet werden. Und so ging die Partie in die Verlängerung.

Eine Unaufmerksamkeit führt zur Entscheidung

Nahezu mit Beginn der Verlängerung ging der Bundesligist in Führung: Waldschmidt, von Borrello geschickt, marschierte von der FCM-Defensive allein gelassen in Richtung Tor und traf per Linksschuss ins rechte untere Eck (93.). In der Folge wurde die Partie und auch die Stimmung in der Arena giftiger, so dass der Unparteiische einiges zu tun bekam. Spielerisch hatte Höler, der an Behrens scheiterte (99.), die Chance auf den zweiten Freiburger Treffer, während Perthel auf der Gegenseite per Distanzschuss verpasste (105.+1)

Im zweiten Verlängerungs-Durchgang warf Magdeburg noch einmal alles nach vorne. Doch Ernsts Zuspiel auf den eingewechselten Roczen war zu ungenau (108.) und auch Chahed konnte eine Flanke seines Teamkollegen nicht erreichen (110.). Und so blieb es beim 1:0-Erfolg des Bundesligisten, der Sekunden vor dem Abpfiff nach einem Duell zwischen Höler und Müller noch vergeblich Elfmeter forderte.

Für Magdeburg geht es am Freitag in der 3. Liga beim Chemnitzer FC weiter (19 Uhr). Beim SC Freiburg steht am Samstag der Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 an (15.30 Uhr).

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Bilder zur Partie 1. FC Magdeburg - SC Freiburg