21:59 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Kaya
für Bilbija
Ingolstadt

22:03 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Elva
für Sussek
Ingolstadt

22:16 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Diawusie
für Beister
Ingolstadt

22:18 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Margreitter
für Sörensen
Nürnberg

22:18 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Sorg
für Valentini
Nürnberg

22:30 - 87. Spielminute

Tor 0:1
Dovedan
Linksschuss
Vorbereitung Kerk
Nürnberg

22:30 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Erras
für Ishak
Nürnberg

FCI

FCN

Ingolstadt agiert größtenteils auf Augenhöhe

Dovedan trifft spät und hievt den Club in Runde zwei

Nikola Dovedan

Schütze des goldenen Tores: Nürnbergs Nikola Dovedan. imago images

FCI-Coach Jeff Saibene brachte im Vergleich zum 3:0 gegen Würzburg zwei neue Akteure: Keller und Thalhammer starteten, Kotzke und Pintidis saßen zunächst an der Seitenlinie.

Nürnbergs Trainer Damir Canadi hatte die große Rotation angekündigt - und hielt Wort. Nach der 0:4-Schlappe gegen den Hamburger SV tauschte er ein halbes Dutzend Spieler aus: Debütant Geis, Valentini, Mühl, Kerk, Ishak und Ersatzkeeper Lukse durften für Margreitter, Erras, Jäger, Hack, Sorg (alle Bank) und Stammtorhüter Mathenia (Geburt des Kindes steht unmittelbar bevor) ran.

Vom Anpfiff weg verzichteten beide Teams direkt auf vorsichtiges Abtasten - vielmehr lieferten sich die Schanzer und der FCN ab Minute eins einen packenden Pokalfight: Bereits nach zwei Minuten zappelte der Ball das erste Mal in den Maschen. Ingolstadt bejubelte einen vermeintlichen Keller-Treffer, doch Schiedsrichter Daniel Siebert verweigerte die Anerkennung - Bilbija hatte, im Abseits stehend, Lukse behindert. Nur vier Minuten später stand erneut Siebert im Fokus: Ishak hatte Kerk auf die Reise geschickt, der wurde kurz vor dem Strafraum von Keller zu Fall gebracht - der Unparteiische ließ weiterspielen (6.).

DFB-Pokal, 1. Runde

Es ging hin und her: Ein Lukse-Bock hätte um ein Haar die Ingolstädter Führung bedeutet (11.), auf der Gegenseite zielte Geis zu hoch (18.) und Sörensens Treffer wurde aufgrund einer Abseitsposition Dovedans abgepfiffen (22.). Zwischen dem Dritt- und dem Zweitligisten war kein wirklicher Klassenunterschied auszumachen. Vielmehr waren es die Schanzer, die sich über die Flügel immer wieder mutig nach vorne arbeiteten - in Person von Kutschke (31.) und vor allem Bilbija (37.) allerdings die Präzision im Abschluss vermissen ließen.

Nach dem Seitenwechsel agierte Nürnberg ein wenig zwingender, brachte das Spielgerät nach Chancen durch Dovedan (48./53.) und Ishak (51./53.) aber nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Ingolstadt sortierte sich und fand seinerseits immer wieder Lücken in der nicht immer sattelfest wirkenden Club-Hintermannschaft (56. Beister, 60./69. Kutschke).

In der Schlussphase merkte man den Schanzern die aufwendige Spielweise an, die Kräfte schwanden zusehends. Der FCN befand sich dementsprechend nur noch im Vorwärtsgang, wollte noch in der regulären Spielzeit das Weiterkommen sichern. Scheiterten Iuri Medeiros (78./79.) und Ishak (82.) noch an FCI-Keeper Buntic, war es in der 87. Minute Dovedan, der nach einer stark getimten Kerk-Flanke das späte 1:0 für den Favoriten erzielte. Ingolstadt schmiss noch einmal alles nach vorne, bis auf einen eher ungefährlichen Krauße-Abschluss (90.) gelang der Saibene-Elf aber kein nennenswerter Abschluss mehr, weshalb der Club das Ergebnis über die Zeit brachte und in die zweite Runde des DFB-Pokals einzog.

Ingolstadt gastiert am nächsten Samstag (14 Uhr) in der Liga beim KFC Uerdingen. Der Club ist bereits am Freitag (18.30 Uhr) beim SV Sandhausen zu Gast.

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