15:48 - 19. Spielminute

Tor 0:1
Hackenberg
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Wendell
Leverkusen

15:50 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Wallenborn
Aachen

16:08 - 39. Spielminute

Tor 0:2
Volland
Linksschuss
Vorbereitung Amiri
Leverkusen

16:44 - 56. Spielminute

Tor 1:2
Batarilo-Cerdic
Rechtsschuss
Vorbereitung Rüter
Aachen

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Salata
für Wallenborn
Aachen

17:00 - 72. Spielminute

Tor 1:3
Bailey
Linksschuss
Vorbereitung S. Bender
Leverkusen

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Bailey
für Bellarabi
Leverkusen

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Baumgartlinger
für Aranguiz
Leverkusen

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Diaby
für Amiri
Leverkusen

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Glowacz
für Fiedler
Aachen

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Pütz
für Rakk
Aachen

17:16 - 88. Spielminute

Tor 1:4
Havertz
Linksschuss
Vorbereitung Diaby
Leverkusen

AAC

LEV

Aachen hält gut mit, scheidet aber trotzdem aus

Ein Eigentor bringt Leverkusen auf die Siegerstraße

Peter Hackenberg & Ricco Cymer

Bitteres Eigentor: Aachens Peter Hackenberg (l.) lenkt den Ball an seinem Torwart Ricco Cymer vorbei. imago images

Aachens Trainer Fuat Kilic veränderte seine Startelf nach dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf II in der Regionalliga West auf zwei Positionen: Müller und Rakk erhielten den Vorzug vor Glowacz und Pütz (beide Bank).

Leverkusens Coach Peter Bosz ließ mit Amiri und Demirbay zwei Neuzugänge im ersten Pflichtspiel 2019/20 von Beginn an von der Leine. Im Tor vertrat Özcan den erkrankten Hradecky.

Aachen mutig und perfekt eingestellt

Im ausverkauften Tivoli entschied sich die Alemannia für eine mutige Taktik: In einer 3-4-3 bzw. 5-4-1-Grundordnung (gegen den Ball) verteidigten die Kartoffelkäfer hoch, stellten die Werkself schon früh im Mittelfeld, hefteten sich eng an ihre Gegenspieler und verknappten die Räume. Dadurch kam Bayer trotz mehr Ballbesitz zunächst kaum auf. Erste Abschlüsse verbuchte stattdessen der Viertligist (Bors, 2., 10.).

Hackenbergs bitteres Eigentor - Volland legt nach

Die Werkself tat sich im 3-2-4-1-System schwer im Spielaufbau und musste immer nicht zielführende lange Bälle einstreuen. Vor allem über die linke Bahn kamen kaum Impulse. Ausgerechnet über diese Flanke aber entstand das Führungstor: Wendell flankte flach vors Tor, wo TSV-Kapitän Hackenberg beim Klärungsversuch unbedrängt ins eigene Tor traf (19.) - ein denkbar bitteres Eigentor.

Davon ließ sich Aachen nicht aus der Bahn werfen und blieb seinem taktischen Konzept treu. Spielerisch gelang der Alemannia zwar nur wenig, doch war sie nach wie vor sehr präsent in den Zweikämpfen. Bayer 04 biss sich daran weiterhin die Zähne aus. Kurz vor der Halbzeitpause aber servierte Amiri die Kugel für Volland in den Strafraum, der ins Torwarteck traf und auf 2:0 erhöhte (39.).

Batarilo verkürzt

DFB-Pokal, 1. Runde

Mit Wiederbeginn übernahm Leverkusen sofort wieder die Kontrolle und versuchte, Aachen mit viel Ballbesitz zu zermürben. Viel Durchschlagskraft entwickelte Bayer dabei allerdings nicht. Einzig Havertz kam in dieser Phase zu einer guten Chance, doch Cymer parierte per Fußabwehr (50.). Auf der anderen Seite meldete auch die Alemannia Torgefahr an, als Batarilo mit einem direkten Freistoß an Özcan scheiterte (52.). Für den TSV war dies ein Mutmacher - wenig später fiel der Anschlusstreffer: Rüter legte an der Strafraumgrenze quer, wo Batarilo auf 1:2 verkürzte (56.). Die Werkself wackelte nun kurz und hatte Glück, dass kurz darauf Bors eine Flanke in die Arme von Özcan lenkte (57.).

Joker Bailey sticht postwendend

Die Werkself musste sich straffen und nahm mit Ballbesitzfußball wieder etwas Druck vom Kessel. Die Kartoffelkäfer warfen nach wie vor alles in die Zweikämpfe - allerdings wurden sie zusehends erschöpfter. In der 72. Minute hatte Bosz ein gutes Händchen und schickte Bailey aufs Feld. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung empfing er einen langen Ball von Sven Bender, schüttelte seinen Bewacher mit einem schnellen Antritt ab und traf zum 3:1 (72.).

Aachen gibt sich nicht auf - Havertz macht alles klar

In der Schlussviertelstunde wurden die taktischen Zwänge gelockert. Die Alemannia setzte vorne hin und wieder couragiert Nadelstiche, doch hinten ging allmählich die Puste aus. Die Gäste konnten die nun vorhandenen Räume aber nicht weiter nutzen. Kurz vor dem Ende wurde es dann noch einmal wild: Der TSV kam durch Garnier (87.) und Bors (88.) noch zu zwei hochkarätigen Chancen. Im Gegenzug konterte die Werkself erfolgreich: Havertz besorgte den 4:1-Endstand (88.).

Spielnote

Intensiv geführte Partie, die nach dem Aachener Anschlusstreffer auch noch mal spannend wurde und mit fünf Treffern trotz nicht so hohen spielerischen Niveaus einen guten Unterhaltungswert bot.

2,5
Tore und Karten

0:1 Hackenberg (19', Eigentor, Rechtsschuss, Wendell)

0:2 Volland (39', Linksschuss, Amiri)

1:2 Batarilo-Cerdic (56', Rechtsschuss, Rüter)

1:3 Bailey (72', Linksschuss, S. Bender)

1:4 Havertz (88', Linksschuss, Diaby)

Aachen

Cymer - Fiedler , Heinze , Hackenberg - Garnier , Mar. Müller , Rakk , Wallenborn , Rüter , Batarilo-Cerdic - Bors

Leverkusen

Özcan - Dragovic , S. Bender , Tah - Aranguiz , Demirbay , Bellarabi , Havertz , Amiri , Wendell - Volland

Schiedsrichter-Team

Martin Petersen Stuttgart

Spielinfo

Stadion

Tivoli

Zuschauer

30.861 (ausverkauft)

Aachen trifft am Dienstag, den 20. August, in der Regionalliga auf den TuS Haltern (19.30 Uhr). Für Leverkusen steht am Samstag der Bundesliga-Auftakt gegen den SC Paderborn an (15.30 Uhr).

Bilder zur Partie Alemannia Aachen - Bayer 04 Leverkusen