Landespokal Sachsen-Anhalt 2018/19, Finale
16:59 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Surek
Halberstadt

17:19 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Pagliuca
für Kastenhofer
Halle

17:32 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Ajani
für Lindenhahn
Halle

17:38 - 66. Spielminute

Tor 0:1
Bahn
Linksschuss
Halle

17:38 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Messing
für T. Schulze
Halberstadt

17:52 - 80. Spielminute

Tor 0:2
Ajani
Rechtsschuss
Vorbereitung Jopek
Halle

17:55 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Grzega
für Jäpel
Halberstadt

17:59 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Arkenberg
für Bahn
Halle

18:02 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Mai
Halle

HLB

HFC

Bahn und Ajani stellen die Weichen nach der Pause

Weitgehend glanzlos: Der HFC ist Landespokal-Sieger

Bentley Baxter Bahn

Ihm gelang nicht alles - aber der Schuss in der 66. Minute saß: Bentley Baxter Bahn. imago images

Den Einzug in die 1. Runde des DFB-Pokals hatte der HFC durch Platz vier in der 3. Liga bereits geschafft. Dementsprechend hatte die Vorbereitung auf das Finale in Halberstadt nach der langen Saison etwas gelitten. "Meine Jungs mussten sich mehr quälen als sonst", gestand Trainer Torsten Ziegner nach Schlusspfiff gegenüber dem MDR. Dennnoch: Beim letzten Spiel seines Halberstädter Trainerkollegen Maximilian Dentz für den VfB Germania gewann Ziegners Mannschaft am Ende zwar glanzlos, aber nicht unverdient mit 2:0 (0:0).

Der Viertligist stand lange Zeit kompakt in der Ordnung und ließ wenige Torchancen zu. Auch vorne zeigte sich der Außenseiter vor 1624 Zuschauern durchaus. So verzog Surek nach Landgraf-Fehler aus aussichtsreicher Position (14.). Für Halle ließ Mai die beste Gelegenheit im ersten Abschnitt aus - der Kapitän schoss aus zwölf Metern knapp rechts vorbei (30.).

Im zweiten Durchgang war Germania zunächst dicht dran am 1:0: Nach einem Freistoß von Boltze kam Heynke zwei Meter vor dem Tor an den Ball und spitzelte ihn gefährlich Richtung kurze Ecke - HFC-Keeper Müller klemmte die Kugel im letzten Moment auf der Torlinie fest (52.). Drei Minuten später ließ auch Schmitt noch eine Großchance für den VfB liegen.

Das Tor machte dann der HFC. Nach einer Mai-Kopfballablage missriet Hofgärtners Abwehrversuch im Strafraum, Bahn kam 18 Meter vor dem Tor zum Schuss und traf knallhart unter die Latte. "Da sind wir endlich den Bällen nachgegangen", sagte Ziegner und attestierte seinem Schützen ausnahmsweise in dieser Saison "kein gutes Spiel". Sein einziger Torabschluss an diesem Nachmittag saß jedoch (66.).

"Da konnte Halberstadt kaum noch stehen"

Nun waren die Weichen gestellt, eine Viertelstunde später machte Joker Ajani nach Vorarbeit von Manu und Jopek mit einem Schuss ins rechte Tordreieck alles klar (80.). "Ein tolles Tor", so Ziegner, "aber da konnte Halberstadt ja kaum noch stehen." Der Widerstand des Außenseiters war spätestens da gebrochen, alle Bemühungen, noch ein Tor zu erzielen, waren nicht von Erfolg gekrönt.

Germania Halberstadt geht nach Platz acht in der Regionalliga Nordost und dem Finaleinzug im Landespokal ebenso wie der Drittliga-Vierte Halle in die Sommerpause. Der HFC spielt im Sommer im Pokal - und will danach hoch in die 2. Bundesliga. "Wir sind froh, dass Urlaub ist. Und dann versuchen wir, nächstes Jahr besser zu sein als dieses", blickte Ziegner voraus. Den Landespokal-Titel würde der HFC zwar genießen, "aber er wird uns in der Zukunft nichts bringen".

aho