Afrika-Cup Spielbericht

21:39 - 40. Spielminute

Tor 1:0
Troost-Ekong
Eigentor, Hüfte
Vorbereitung Mahrez
Algerien

22:09 - 52. Spielminute

Gelbe Karte (Algerien)
Bounedjah
Algerien

22:25 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (Algerien)
Feghouli
Algerien

22:28 - 71. Spielminute

Gelbe Karte (Algerien)
Mandi
Algerien

22:29 - 72. Spielminute

Tor 1:1
Ighalo
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Nigeria

22:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Onyekuru
für Samu Chukwueze
Nigeria

22:52 - 90. + 5 Spielminute

Tor 2:1
Mahrez
Linksschuss
Algerien

ALG

NGA

Afrika-Cup

Traumtor Mahrez: Algeriens erstes Finale nach 29 Jahren

Nigeria trifft nur vom Punkt

Traumtor Mahrez: Algeriens erstes Finale nach 29 Jahren

Algerien jubelt

Freude nach dem 1:0: Riyad Mahrez (Mi.) und seine algerischen Teamkollegen. Getty Images

Bei Algerien stellt Coach Djamel Belmadi seine Elf im Vergleich zum 5:4 im Elfmeterschießen gegen die Elfenbeinküste im Viertelfinale auf einer Position um: Zeffane spielt auf der Rechtsverteidigerposition statt Atal.

Auf Seiten Nigerias sieht der deutsche Coach Gernot Rohr nach dem 2:1-Erfolg im Viertelfinale gegen Südafrika keine Veranlassung für Änderungen.

Eigentor: Troost-Ekong im Pech

Von Beginn an war Algerien das gefährlichere Team. Die "Fennecs", die in den fünf Partien zuvor nur ein einziges Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert hatten, standen in der Defensive gewohnt stabil und sorgten immer wieder mit blitzartigen Vorstößen für Gefahr. Bounedjah bugsierte den Ball aus kurzer Distanz per Hüfte nur hauchdünn am Pfosten vorbei (7.). In der 16. Minute köpfte Bensebaini das Spielgerät nach einer Standardsituation - allerdings aus abseitsverdächtiger Position - nur knapp über die Querlatte (16.). Bounedjah scheiterte nach Fehler von Omeruo an Keeper Akpeyi (29.), Collins "klärte" in der 36. Minute vor dem algerischen Angreifer beinahe im hohen Bogen ins eigene Tor.

Wenige Minuten später ging Algerien dann tatsächlich durch ein Eigentor in Führung: Mahrez hatte sich rechts durchgesetzt, seine Hereingabe fälschte der Paderborner Collins tückisch ab, sodass der Ball schließlich von der Hüfte von Troost-Ekong mittig ins eigene Tor prallt (40.). Erst kurz zuvor hatten die Super Eagles ihre einzige halbwegs gute Gelegenheit der ersten Hälfte gehabt. Ighalo verzog aber aus guter Position (38.). So ging es mit der verdienten Führung für die Nordafrikaner in die Halbzeit.

Ighalo nutzt Elfmeter-Chance - Mahrez entscheidet

In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel zunächst ein wenig dahin. Nigeria versuchte Druck aufzubauen, doch die Algerier verteidigten im defensiven Zentrum sehr effektiv. Für Aufregung sorgte erst ein Handspiel von Mandi in der 67. Minute im Strafraum, dem der Ball nach einem Schuss von Etebo an den leicht nach vorne ausgestreckten Arm sprang. Nach Video-Studium wertete Referee Gassama die Szene als strafbar. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Ighalo sicher (72.).

In den Schlussminuten nahm die Partie gewaltig an Fahrt auf - vor allem Algerien wurde gefährlich. Feghouli zielte vom Strafraumrand knapp über das Tor (89.), Bennacer scheiterte aus der Distanz an der Querlatte (90.+2). Die letzte Aktion des Spiels war schließlich ein Freistoß für die "Fennecs" aus rund 18 Metern, den Mahrez sehenswert wuchtig im Tor unterbrachte. Akpeyi war dabei ein wenig zu mittig postiert. Unmittelbar danach war die Partie zu Ende und Algerien erstmals nach 29 Jahren wieder im Finale des Afrika-Cups.

Tore und Karten

1:0 Troost-Ekong (40', Eigentor, Hüfte, Mahrez)

1:1 Ighalo (72', Handelfmeter, Rechtsschuss)

2:1 Mahrez (90' +5, direkter Freistoß, Linksschuss)

Algerien
Algerien

M'Bolhi - Zeffane , Mandi , Benlamri , Bensebaini - Guedioura , Bennacer , Feghouli , Mahrez , Belaili - Bounedjah

Nigeria
Nigeria

Akpeyi - Chidozie , Troost-Ekong , Omeruo , Collins - Etebo , Ndidi , Samu Chukwueze , Iwobi , Musa - Ighalo

Im Finale am Freitag (21 Uhr) trifft Algerien auf den Senegal, der sich im ersten Halbfinale mit 1:0 nach Verlängerung gegen Tunesien durchgesetzt hatte. Bereits zuvor ermittelt Nigeria gegen Tunesien am Mittwoch (21 Uhr) den Drittplatzierten.

kon