Landespokal Niederrhein 2018/19, Finale
16:24 - 7. Spielminute

Tor 0:1
Pagano

Wuppertal

16:30 - 14. Spielminute

Spielerwechsel
Litka
für Dörfler
Uerdingen

16:35 - 19. Spielminute

Tor 1:1
Rodriguez

Vorbereitung Osawe
Uerdingen

17:41 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Kühnel
für Grebe
Wuppertal

17:45 - 72. Spielminute

Tor 2:1
Osawe
Rechtsschuss
Uerdingen

17:51 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Rodriguez
Uerdingen

17:54 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Kefkir
für Pflücke
Uerdingen

17:57 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Schmetz
für Malura
Wuppertal

18:03 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Erb
für Maroh
Uerdingen

KFC

WUP

Uerdingen holt den Landespokal am Niederrhein

Vorlage und Tor - Osawe dreht das Spiel

Roberto Rodriguez KFC Uerdingen

Freude pur nach dem Pokalsieg beim Schützen des 1:1: Roberto Rodriguez. imago images

Das Spiel ging ohne Anlaufschwierigkeiten sofort in die Vollen. Ein Abwehrbock in der KFC-Defensive ermöglichte das 1:0 für den Regionalligisten Wuppertal. Pagano nutzte das Uerdinger Missverständnis und schob den Ball alleine vor dem Tor eiskalt an Schlussmann Vollath vorbei (7.). Uerdingen musste sich erstmal sortieren und suchte die Lücke im Abwehrverbund des WSV. Der schönste Spielzug der Partie bedeutete den Ausgleich. Rodriguez leitete den Angriff an der Mittellinie ein, der Ball wurde weitergeleitet zu Osawe. Der Stoßstürmer drang halbrechts in den Strafraum ein und sah den mitgelaufenen Rodriguez - 1:1 (19.). Danach verflachte die Partie und keine Mannschaft erspielte sich ernstzunehmende Chancen.

Osawe dreht das Spiel - wilde Schlussminuten

Nach Wiederanpfiff zunächst das gleiche Bild: Der WSV stand sicher, Uerdingen suchte die Lücke und fand sie nach einem Eckball von Rodriguez beinahe. Der Torschütze brachte den Ball scharf auf den ersten Pfosten, wo Lukimya und auch Torwart Wickl am Ball vorbeiflogen - in der Mitte klärte Uphoff die Situation per Befreiungsschlag (59.). Aus dem Spiel heraus ging nahezu nichts für die Elf von Heiko Vogel. Schließlich war es eine Einzelaktion, die die Führung für den KFC brachte. Osawe setzte sich im linken Halbfeld stark gegen Windmüller durch, ließ auf dem Weg zur Mitte noch Uphoff stehen und vollendete mittig am Strafraum ins linke Eck (72.). In der Schlussviertelstunde zog sich der Drittligist mit der Führung im Rücken etwas zurück und überließ Wuppertal mehr das Spiel. Der Regionalligist wusste zunächst nichts mehr mit dem Ballbesitz anzufangen. Dann geriet der Uerdinger Pokalsieg aber noch mehrmals in Gefahr. Pagano brachte den Ball aus elf Metern nicht im Tor unter, nach starker Vorarbeit von Manno (83). Kurz darauf versuchte es der Kapitän in seinem letzten Spiel für Wuppertal selbst. Aus spitzem Winkel jagte er den Ball von rechts knapp über Latte (90. +2). Als Windmüller und Hagemann sich drei Meter vor dem Tor nicht einig waren und sich gegenseitig am Abschluss hinderten, war der Landepokalsieg von Uerdingen perfekt.